derStandard.at/Tiere

6. Februar 2012, 07:21

Geliebt, gehasst, gegessen: derStandard.at widmet Tieren aller Art ein eigenes Ressort

Glaubt man den Zahlen, mögen die Österreicher Tiere - sei es als Haustiere oder auf dem Teller. Mehr als zwei Millionen Hunde und Katzen leben in den Haushalten und mehr als hundert Kilogramm Fleisch landen pro Kopf und Jahr auf den Tellern. Themen, die auch im Forum oft heiß diskutiert werden, wollen wir uns ab sofort in einem eigenen Tierressort genauer ansehen. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion in den Foren!

Denn Konfliktpotenzial ist da - zum Beispiel beim Thema Hunde. 581.000 (angemeldete) Hunde leben in 511.000 Haushalten. Es gibt jedoch Schätzungen, dass allein in der Bundeshauptstadt doppelt so viele Hunde leben, wie angemeldet wurden. Wieso schaffen es noch immer nicht alle Gackis in die dafür vorgesehenen Sackis? Wie muss man seinen Vierbeiner in der Stadt halten, damit er zufrieden ist? Was macht man mit aggressiven Tieren?

Die Zahlen

Katzen sind die mit Abstand beliebtesten tierischen Gefährten der Österreicher: Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2006 leben rund 1,5 Millionen von ihnen in mehr als 800.000 Haushalten. Auch Kleinvieh macht Mist: 174.000 Nager und 310.000 Vögel bevölkern Österreichs Wohnungen und Häuser. Zudem gibt es 120.000 Aquarien und 40.000 Zierteiche.

Online-Praxis

Das Tierressort soll Service, Ratgeber und Plattform zum Thema Tiergesundheit sein. Denn es gibt immer wieder Unsicherheiten bei Tierhaltern: Welches Futtermittel ist unbedenklich? Ist es sinnvoll, Katzen rohes Fleisch zu füttern? Was macht man, wenn sich das Tier in der Nacht verletzt? Woran erkennt man einen guten Reitstall? Laut Stadt Wien gibt es derzeit mehr als 200 Tierarztpraxen und Tierkliniken alleine in Wien. Zudem wird eine Tierärztin alle zwei Wochen Ihre Fragen zu einem vorgegebenen Bereich beantworten. Zu Beginn widmen wir uns der Frage, was man in der kalten Jahreszeit beachten muss.

Umgang mit Tieren

Wir wollen uns aber nicht nur in die Haustierecke zurückziehen und bedrohte Arten beleuchten, sondern das Thema im gesellschaftlichen Kontext sehen. In dem Zusammenhang wird ein Punkt sein, wie wir mit unseren sogenannten Nutztieren umgehen und welche Konsequenzen das für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt hat. Sowohl Interviews mit Experten als auch Reportagen sollen hier die Berichterstattung abrunden.

Die Statistik Austria zog am 1. Dezember 2010 eine Stichprobe: In Österreich gibt es rund 2.013.000 Rinder und 3.231.000 Schweine. Die Österreicher erbringen übrigens im Ländervergleich Spitzenleistungen in Sachen Fleischkonsum. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag der Verzehr von Fleisch bei durchschnittlich zehn Kilogramm pro Person und Jahr, bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei rund 40 Kilogramm. Heute konsumieren Menschen in Industrieländern mit 80 Kilogramm pro Kopf den Löwenanteil an der globalen Fleischprodution - aber damit immer noch mindestens 20 Kilo weniger als die Österreicher.

Fragen, diskutieren, posten

Ihre Fragen und Anregungen sind gefragt. Welche Themen interessieren Sie? Wo gibt es Missstände?

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Bravo

Seit Frau Dee verschwunden ist, fehlt dem Standard was. Gelegentliche Artikel oder Kommentare (meistens über böse Hunde) ist ein bissl wenig zum Riesenthema. Aber bitte nicht zum Nachrichtenblattl von Berlakovics, Gürtler, Kürschner, Fresstempeln, Tiergärten usw werden - die Verlockung zu positiben News ist im Tierbereich sehr gross, aber leider irreführend. Für Tiere ist die Erde eine Hölle geworden - bitte berichten und kritisch/objektiv bleiben! Danke

Meine Katze hat nur eine Bitte:

I can has civil discushion nao plz??

Die Bitte meines Hundes (selbstgetippt)

Kansd dei Gazze a bissl vesthaltn damid ich di leichta dawisch?

Warum die Einordnung unter Panorama

und nicht unter Wissenschaft?

Panorama ist doch quasi die Ramschabteilung ala Boulevard.

Klingt nicht uninteressant!

Hoffentlich wird es auch ausreichende Möglichkeiten geben, die vegetarische/vegane Ernährung und Lebensweise mit der notwendigen und gebotenen Objektivität zu betrachtenund zu diskutieren!

standart

Finde ich echt gut überlegt vom Standart dem Tier auch Platzt hier zu geben-

Danke

sehr schön ... damit hat die mediale quasi-monopolstellung der krone in sachen tiere auch ein ende!!!!!! war schon überfällig .... das quartett sima, entenfellner, willer und havranek ist sowieso mehr als suspekt

lieb! die schutzhundler spielen wieder tierschützer. ist es denn heute draußen zu kalt zum hunde quälen?

hat ihnen das wurstsemmerl heute nicht gemundet ?

wo sind sie denn dagegen gelaufen????

Neue Kolumne: Viral Marketing?

denn mit den geplanten Tierschutzanlagen zur Befriedigung der Urängste des "Krone"-Publikums stehen gigantische Tierschutzüberkapazitäten ins Haus…

Und dieser Quantität an Publikum kann auch derstandard.at sich nicht entziehen!

Oder drängen Nahrungsmittelkonzerne, die ihren Sondermüll in Haustierfutter entsorgen - Umsatz in Österreich immerhin so ca. dem _Lebensmittelumsatz_ einer Stadt wie Linz entsprechend - ganz zart…?

Naja, vielleicht will die Kolumne im kobuk.at öfter vorkommen, wär auch viral Marketing!

würde mich gar nicht wundern,

bei dem aufopfernden Einsatz von kobuk.at in letzter Zeit wenn es gegen den Tierschutz geht ;-)

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit ...

... ein Satzerl zum Nachdenken für all jene, die Tiere nur am Teller respektieren.

Danke, Standard, Zeit war's!!!

Aber es heißt auch: Wer der Herde folgt sieht immer nur Hinterteile.

Auch ein Satz zum Nachdenken. :)

Schön!

Hab gestern erst eine Doku über die höchst vom Aussterben gefährdeten Amurleoparden gesehen und war zutiefst erschüttert, was wir solchen Wesen antun …

Edith Klinger

als Redakteurin?

Die Schaffung dieser Rubrik war eine gute Idee, sie muß sich ja nicht auf Revolverblatt-Niveau bewegen. Möge sie zum besseren Verständnis der schwächsten und liebenswertesten Mitgeschöpfe beitragen!

Keine schlechte Idee.
Da haben auch all die Belgmas, die Flugmanagments[sic!] und Poldi Feschs eine Spielwiese bekommen, angelehnt an diesen Wahnsinn im Raucherforum.;-)

ned traurig sein..

für die wiener "piefke-connection" gibt es auch bald was eigenes: "detstandard.at"

Ich kann

weder irgendwelche Emotionen verorten noch irgendeinen Sinn aus Ihrem Posting entnehmen.
Sie müssen, falls Sie an einer Unterhaltung interessiert sind, sich anders ausdrücken; dieses kryptische Schlaumeier-Gehabe weglassen und einfach schreiben, was unter den Nägeln brennt.;-)

Finde ich irgendwie witzig,

dass ausgerechnet Sie sich über "Schlaumeier-Gehabe" aufregen. Das ist wie wenn sich der Strache über "Alltags-Rassismus" aufregt ;-)

Das wird jetzt etwas

konfus, Fr/Hr "the falling man":
Ich weiß immer noch nicht, was Sie von mir wollen.
Sie haben aber in der vorherigen Antwort orakelt, dass es für Piefke auch eine eigene Rubrik geben soll.
Warum soll der standard die User nach Herkunft trennen, wieso schreiben Sie mich deswegen an und überhaupt:
User nach Herkunft zu klassifizieren zu wollen ist im I-Net sehr bedenklich und hat doch eher einen kleinen rassistischen Touch, oder nicht?

Es wäre konstruktiver, wenn Sie mal schreiben würden was Ihnen an meinem Eingangsposting nicht gefällt anstatt irgendetwas unverständliches zusammenzulallen.

dann eine klare antwort:

mir gefallen ihre postings zum thema rauchen/nichtrauchen inhaltlich und formal gut. mit missfällt hingegen, dass sie bei sämtlichen artikel zum thema "hundehaltung" immer den beleidigenden ausdruck "köter" verwenden und damit sowohl hund als auch halter als auch die beziehung zwischen beiden verunglimpfen. was würden sie sagen wenn jemand menschen mit afrikanischer herkunft grundsätzlich nur als "bimbos" bezeichnet -würden sie mit dem sachlich diskutieren?

Ok, Sie haben schon prinzipiell recht zu meinen ggf. abfälligen Bezeichnungen für Hunde. Da sollte ich doch besser aufpassen.

Die dann doch ins abfällige driftende Bezeichnung für Hunde resultiert hpts. daraus, dass trotz Unfällen/Attacken von Hunde auf Menschen, insbesondere Kinder, das Verhalten dieser Hunde und Halter hier nicht nur relativiert, sondern sogar verteidigt wird; die Protagonisten dessen sind eben oft die oben aufgezählten.
Die Gesundheit des Menschen ist doch wichtiger als individuelle Hunde-Erziehung.
Ich habe wirklich nichts gegen Hunde: ich habe aber etwas dagegen, dass wirklich jeder einen "speziellen" Hund nach seinen Vorstellungen "erziehen" darf und kann; und ich habe was dagegen, dass von manchen Haltern versucht wird, eine Sympathie für deren Hund einzufordern.

Nein, natürlich würde ich nicht mit solchen Leuten sachlich diskutieren.

*facepalm*

Wo soll das nur enden? In einer Kronenzeitung für Maturanten?

Aber bitte, Hunderln und Katzerln liegen dem klischeehaften Österreicher ohnehin näher als seine Mitmenschen.

IHR WORT IN GOTTES OHREN!

also die kronen zeitung digital - a liabes gschau funktioniert sicher auch online - forget maggie entenfellner!

facepalm

beim Lesen Ihrer Zeilen.

Wer naemlich Tiere anders als Partner sieht, wird auch mit seinen Mitmenschen Probleme haben - und das ist jetzt vorsichtig ausgedrueckt.

Mal drueber nachdenken wuerde Ihnen keinesfalls schaden.

Ich glaub eher, wer Tiere als Partner sieht, wird sowohl mit dem betreffenden Tier, als auch mit seinen Mitmenschen Probleme bekommen.

Man muss (übertrieben ausgedrückt) keineswegs mit Nutz oder Haustieren schmusen um einen normalen Umgang mit seinen Mitmenschen zu pflegen. :)

Aha: Partner = Schmusen?

Soviel zum Thema beschränkte Perspektive.

Es sind nicht "nur" Tiere

Schön, dass Tieren langsam endlich mehr Bedeutung zukommt, als sie zu essen oder anderwertig auszubeuten. Eben nicht nur Hunderl und Katzerl, sondern allen, vor allem den sogenannten "Nutztieren". Wir sind alle Tiere!

weil es hier so "in" ist, tier und mensch gleichzusetzen

es geht definitiv nicht ums säugetier sein oder nicht.
es geht um die reflexion des eigenen handelns und empathie. die fähigkeit alternative handlungsmöglichkeiten zu überdenken (abstraktion) und entscheidungen zu treffen (verantwortung). das sind doch recht einzigartige fähigkeiten, die uns von nicht-menschlichen tieren unterscheiden.
ja, wir sind tiere, aber das ist nicht das, was den menschen im speziellen ausmacht.
was soll diese sichtweise, dass menschen wie tiere sind? was heißt unsere "tierischen freunde"? wtf?
ich finde weder die reduktion des menschen auf die überkategorie "tier", noch die humanisierung von tieren besonders erkenntnisreich.
zur tierrubrik: dient der übersicht, warum nicht. wird dem standard schon klicks bringen.

Ein typisches "Krone der Schöpfung" Post.

Btw: Gerade jemand wie du kann NICHT wissen, was nicht-menschliche Tiere können und was nicht.

erstens: als atheist hab ich mit schöpfung wenig am hut.
zweitens: ich kann empirisch nachweisen, dass menschen über andere kognitive fähigkeiten verfügen als tiere.
drittens: dass unterschiede zwischen tieren "gut" und "schlecht" sind, ist wohl eher ihr zugang. ich finde sowas müßig. ich brauch zum überleben andere fähigkeiten als ein eichhörnchen, es macht sinn sich zu unterscheiden.
der mensch ist kognitiv weit entwickelt, was den mangel anderer sinne ausgleicht.
viertens: ich sehe meine verantwortung durch mein handln kein tierleid zu unterstützen. ein best mögliches umfeld und aufmerksamkeit möchte ich aber in erste linie meinen mitmenschen bieten, die sind mir einfach näher.

Die Fledermaus hört mehr als du, ist sie deswegen mehr wert als du? Der Elefant ist stärker als du, ist er mehr wert als du?

Oder meinst du, das bisschen mehr Großhirn macht dich zu etwas von höherem Wert....

Einzig deine Ethik und Empathie (deine entwickelte Seele) würde dich zu etwas mit mehr Wert machen, aber dann würdest du nicht solcherart posten, sondern du würdest die anderen Seelen als Mitbrüder und Mitgeschöpfe achten und lieben. Und vor allem: verstehen.

also weder...

haben die von ihnen aufgezählten eigenschaften alle menschen noch ist geklärt, dass tiere diese nicht haben. schimpansen z.b. sind eindeutig zur "empathie" fähig. sie sollten sich mal von ihrem "krone der schöpfung nach gottes ebenbild geschaffen" schmarrn verabschieden und etwas mehr über die ergebnisse der hirnforschung lesen.

menschen sind fähig zu empathie. dass nicht alle menschen empathie zeigen ist ganz etwas anderes.
manche tiere sind fähig empathisch mit menschlichen empfindungen zu sein und merken, wenn etwas nicht stimmt. sie werden aber nicht begreifen, warum du dich in welchem emotionalen zustand befindest.
und zur hirnforschung: ich finds seltsam, wenn sie, als ein mit tieren eng verbundener mensch, sich zur untermauerung ihrer argumente auf experimente mit gefangenen tieren beziehen.
diese aufgesetzte verbundenheit und das ganze mitfühlen habe ich oft als projektion menschlicher empfindlichkeiten in ein anderes lebewesen erlebt. tiere sind so super und dann leben manche mit dem hund in der innenstadt ohne adäquaten auslauf. zum haareraufen.

irgendwie finde ich es seltsam,

dass zur Untermauerung der "Tierliebhaber haben doch ein emotionales Defizit" Theorie immer so wie in Ihrem letzten Absatz zitiert wird. Emotionale Defizite werden sicherlich wesentlich öfter in andere MENSCHEN projiziert als in Haustiere. Was Sie an den vielen pathologischen Paar-Beziehungen, die nicht selten in Gewalt enden, leicht sehen können.

nö, find ich nicht, dass leute die mit tieren leben emotional anders drauf wären als andere. darum gehts mir gar nicht.
fand nur der satz "wir sind alle tiere" einfach banal. außerdem kenn ich kaum wen, der_die auch nach diesem grundsatz handelt. im alltag muss das (haus)tier alles mitmachen, was die besitzer_in(!) will. deshalb unterstell ich aus meiner subjektiven erfahrung vielen ideologischen tierfreunden heuchelei oder dass sie ihr eigenes handeln nicht sehr kritisch betrachten.
noch so eine tendenz ist ja, dass die tiere immer schützenswerter werden, je "herziger" sie dreinschauen oder domestizierter sie sind. entweder ist tier tier, oder nicht. ästhetik ist ein seltsames unterscheidungsmerkmal, genauso wie kuschelfaktor u. ähnliches.

Applaus!

Liebe Redaktion....

Endlich, endlich, endlich.
Warum hat es solange gedauert ???
Warum jetzt auf einmal und nicht schon frueher ???
Wegen der tierecke, wurde ich gezwungen die kronen zeitung ueberhaupt in die hand zu nehmen und mein auge darauf zu werfen. Alles andere an dem blatt hatte ich mir erspart.
Ich wuensche dem zustaendigen redakteur viel erfolg! Natuerlich brauchen sie eine gewisse anlaufszeit und die muessen wir ihnen im forum schon zugestehen.
Die tiere vor allem und auch die tierliebhaber werden es ihnen danken !!!

jöö endlich die krone tierecke in der werten zeitung.

die rotstrichler geben die richtung vor, danke ganz lieb.

jetzt ham's doch fast nur grüne bekommen.

Frueher gab es unter Panorama noch die Rubrik

"Integration" zu finden.

Jetzt hat man anscheinend zu Tieren gewechselt.

Michael

Muss man dem Kuscheltierfanatismus der Oesterreicher

auch noch mit einem eigenen Ressort Vorschub leisten? Sind Wiens Strassen nicht schon so beschissen genug, bei gefuehlten drei Hunden pro Wiener?

also mich regen die Menschen auf Wiens Straßen mehr auf als die Hunde.

Das ist ja genau das Problem

vielleicht ist das eher..

ihr problem.

Mein Problem, kein Misanthrop zu sein, der sich Tieren zuwendet, weil er mit Menschen nicht auskommt?

ja, dann lesens es doch einfach nicht .....

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