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Glaubt man den Zahlen, mögen die Österreicher Tiere - sei es als Haustiere oder auf dem Teller. Mehr als zwei Millionen Hunde und Katzen leben in den Haushalten und mehr als hundert Kilogramm Fleisch landen pro Kopf und Jahr auf den Tellern. Themen, die auch im Forum oft heiß diskutiert werden, wollen wir uns ab sofort in einem eigenen Tierressort genauer ansehen. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion in den Foren!
Denn Konfliktpotenzial ist da - zum Beispiel beim Thema Hunde. 581.000 (angemeldete) Hunde leben in 511.000 Haushalten. Es gibt jedoch Schätzungen, dass allein in der Bundeshauptstadt doppelt so viele Hunde leben, wie angemeldet wurden. Wieso schaffen es noch immer nicht alle Gackis in die dafür vorgesehenen Sackis? Wie muss man seinen Vierbeiner in der Stadt halten, damit er zufrieden ist? Was macht man mit aggressiven Tieren?
Die Zahlen
Katzen sind die mit Abstand beliebtesten tierischen Gefährten der Österreicher: Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2006 leben rund 1,5 Millionen von ihnen in mehr als 800.000 Haushalten. Auch Kleinvieh macht Mist: 174.000 Nager und 310.000 Vögel bevölkern Österreichs Wohnungen und Häuser. Zudem gibt es 120.000 Aquarien und 40.000 Zierteiche.
Online-Praxis
Das Tierressort soll Service, Ratgeber und Plattform zum Thema Tiergesundheit sein. Denn es gibt immer wieder Unsicherheiten bei Tierhaltern: Welches Futtermittel ist unbedenklich? Ist es sinnvoll, Katzen rohes Fleisch zu füttern? Was macht man, wenn sich das Tier in der Nacht verletzt? Woran erkennt man einen guten Reitstall? Laut Stadt Wien gibt es derzeit mehr als 200 Tierarztpraxen und Tierkliniken alleine in Wien. Zudem wird eine Tierärztin alle zwei Wochen Ihre Fragen zu einem vorgegebenen Bereich beantworten. Zu Beginn widmen wir uns der Frage, was man in der kalten Jahreszeit beachten muss.
Umgang mit Tieren
Wir wollen uns aber nicht nur in die Haustierecke zurückziehen und bedrohte Arten beleuchten, sondern das Thema im gesellschaftlichen Kontext sehen. In dem Zusammenhang wird ein Punkt sein, wie wir mit unseren sogenannten Nutztieren umgehen und welche Konsequenzen das für die Gesundheit der Menschen und die Umwelt hat. Sowohl Interviews mit Experten als auch Reportagen sollen hier die Berichterstattung abrunden.
Die Statistik Austria zog am 1. Dezember 2010 eine Stichprobe: In Österreich gibt es rund 2.013.000 Rinder und 3.231.000 Schweine. Die Österreicher erbringen übrigens im Ländervergleich Spitzenleistungen in Sachen Fleischkonsum. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts lag der Verzehr von Fleisch bei durchschnittlich zehn Kilogramm pro Person und Jahr, bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei rund 40 Kilogramm. Heute konsumieren Menschen in Industrieländern mit 80 Kilogramm pro Kopf den Löwenanteil an der globalen Fleischprodution - aber damit immer noch mindestens 20 Kilo weniger als die Österreicher.
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Seit Frau Dee verschwunden ist, fehlt dem Standard was. Gelegentliche Artikel oder Kommentare (meistens über böse Hunde) ist ein bissl wenig zum Riesenthema. Aber bitte nicht zum Nachrichtenblattl von Berlakovics, Gürtler, Kürschner, Fresstempeln, Tiergärten usw werden - die Verlockung zu positiben News ist im Tierbereich sehr gross, aber leider irreführend. Für Tiere ist die Erde eine Hölle geworden - bitte berichten und kritisch/objektiv bleiben! Danke
denn mit den geplanten Tierschutzanlagen zur Befriedigung der Urängste des "Krone"-Publikums stehen gigantische Tierschutzüberkapazitäten ins Haus…
Und dieser Quantität an Publikum kann auch derstandard.at sich nicht entziehen!
Oder drängen Nahrungsmittelkonzerne, die ihren Sondermüll in Haustierfutter entsorgen - Umsatz in Österreich immerhin so ca. dem _Lebensmittelumsatz_ einer Stadt wie Linz entsprechend - ganz zart…?
Naja, vielleicht will die Kolumne im kobuk.at öfter vorkommen, wär auch viral Marketing!
weder irgendwelche Emotionen verorten noch irgendeinen Sinn aus Ihrem Posting entnehmen.
Sie müssen, falls Sie an einer Unterhaltung interessiert sind, sich anders ausdrücken; dieses kryptische Schlaumeier-Gehabe weglassen und einfach schreiben, was unter den Nägeln brennt.;-)
konfus, Fr/Hr "the falling man":
Ich weiß immer noch nicht, was Sie von mir wollen.
Sie haben aber in der vorherigen Antwort orakelt, dass es für Piefke auch eine eigene Rubrik geben soll.
Warum soll der standard die User nach Herkunft trennen, wieso schreiben Sie mich deswegen an und überhaupt:
User nach Herkunft zu klassifizieren zu wollen ist im I-Net sehr bedenklich und hat doch eher einen kleinen rassistischen Touch, oder nicht?
Es wäre konstruktiver, wenn Sie mal schreiben würden was Ihnen an meinem Eingangsposting nicht gefällt anstatt irgendetwas unverständliches zusammenzulallen.
mir gefallen ihre postings zum thema rauchen/nichtrauchen inhaltlich und formal gut. mit missfällt hingegen, dass sie bei sämtlichen artikel zum thema "hundehaltung" immer den beleidigenden ausdruck "köter" verwenden und damit sowohl hund als auch halter als auch die beziehung zwischen beiden verunglimpfen. was würden sie sagen wenn jemand menschen mit afrikanischer herkunft grundsätzlich nur als "bimbos" bezeichnet -würden sie mit dem sachlich diskutieren?
Die dann doch ins abfällige driftende Bezeichnung für Hunde resultiert hpts. daraus, dass trotz Unfällen/Attacken von Hunde auf Menschen, insbesondere Kinder, das Verhalten dieser Hunde und Halter hier nicht nur relativiert, sondern sogar verteidigt wird; die Protagonisten dessen sind eben oft die oben aufgezählten.
Die Gesundheit des Menschen ist doch wichtiger als individuelle Hunde-Erziehung.
Ich habe wirklich nichts gegen Hunde: ich habe aber etwas dagegen, dass wirklich jeder einen "speziellen" Hund nach seinen Vorstellungen "erziehen" darf und kann; und ich habe was dagegen, dass von manchen Haltern versucht wird, eine Sympathie für deren Hund einzufordern.
Nein, natürlich würde ich nicht mit solchen Leuten sachlich diskutieren.
es geht definitiv nicht ums säugetier sein oder nicht.
es geht um die reflexion des eigenen handelns und empathie. die fähigkeit alternative handlungsmöglichkeiten zu überdenken (abstraktion) und entscheidungen zu treffen (verantwortung). das sind doch recht einzigartige fähigkeiten, die uns von nicht-menschlichen tieren unterscheiden.
ja, wir sind tiere, aber das ist nicht das, was den menschen im speziellen ausmacht.
was soll diese sichtweise, dass menschen wie tiere sind? was heißt unsere "tierischen freunde"? wtf?
ich finde weder die reduktion des menschen auf die überkategorie "tier", noch die humanisierung von tieren besonders erkenntnisreich.
zur tierrubrik: dient der übersicht, warum nicht. wird dem standard schon klicks bringen.
erstens: als atheist hab ich mit schöpfung wenig am hut.
zweitens: ich kann empirisch nachweisen, dass menschen über andere kognitive fähigkeiten verfügen als tiere.
drittens: dass unterschiede zwischen tieren "gut" und "schlecht" sind, ist wohl eher ihr zugang. ich finde sowas müßig. ich brauch zum überleben andere fähigkeiten als ein eichhörnchen, es macht sinn sich zu unterscheiden.
der mensch ist kognitiv weit entwickelt, was den mangel anderer sinne ausgleicht.
viertens: ich sehe meine verantwortung durch mein handln kein tierleid zu unterstützen. ein best mögliches umfeld und aufmerksamkeit möchte ich aber in erste linie meinen mitmenschen bieten, die sind mir einfach näher.
Die Fledermaus hört mehr als du, ist sie deswegen mehr wert als du? Der Elefant ist stärker als du, ist er mehr wert als du?
Oder meinst du, das bisschen mehr Großhirn macht dich zu etwas von höherem Wert....
Einzig deine Ethik und Empathie (deine entwickelte Seele) würde dich zu etwas mit mehr Wert machen, aber dann würdest du nicht solcherart posten, sondern du würdest die anderen Seelen als Mitbrüder und Mitgeschöpfe achten und lieben. Und vor allem: verstehen.
haben die von ihnen aufgezählten eigenschaften alle menschen noch ist geklärt, dass tiere diese nicht haben. schimpansen z.b. sind eindeutig zur "empathie" fähig. sie sollten sich mal von ihrem "krone der schöpfung nach gottes ebenbild geschaffen" schmarrn verabschieden und etwas mehr über die ergebnisse der hirnforschung lesen.
menschen sind fähig zu empathie. dass nicht alle menschen empathie zeigen ist ganz etwas anderes.
manche tiere sind fähig empathisch mit menschlichen empfindungen zu sein und merken, wenn etwas nicht stimmt. sie werden aber nicht begreifen, warum du dich in welchem emotionalen zustand befindest.
und zur hirnforschung: ich finds seltsam, wenn sie, als ein mit tieren eng verbundener mensch, sich zur untermauerung ihrer argumente auf experimente mit gefangenen tieren beziehen.
diese aufgesetzte verbundenheit und das ganze mitfühlen habe ich oft als projektion menschlicher empfindlichkeiten in ein anderes lebewesen erlebt. tiere sind so super und dann leben manche mit dem hund in der innenstadt ohne adäquaten auslauf. zum haareraufen.
dass zur Untermauerung der "Tierliebhaber haben doch ein emotionales Defizit" Theorie immer so wie in Ihrem letzten Absatz zitiert wird. Emotionale Defizite werden sicherlich wesentlich öfter in andere MENSCHEN projiziert als in Haustiere. Was Sie an den vielen pathologischen Paar-Beziehungen, die nicht selten in Gewalt enden, leicht sehen können.
nö, find ich nicht, dass leute die mit tieren leben emotional anders drauf wären als andere. darum gehts mir gar nicht.
fand nur der satz "wir sind alle tiere" einfach banal. außerdem kenn ich kaum wen, der_die auch nach diesem grundsatz handelt. im alltag muss das (haus)tier alles mitmachen, was die besitzer_in(!) will. deshalb unterstell ich aus meiner subjektiven erfahrung vielen ideologischen tierfreunden heuchelei oder dass sie ihr eigenes handeln nicht sehr kritisch betrachten.
noch so eine tendenz ist ja, dass die tiere immer schützenswerter werden, je "herziger" sie dreinschauen oder domestizierter sie sind. entweder ist tier tier, oder nicht. ästhetik ist ein seltsames unterscheidungsmerkmal, genauso wie kuschelfaktor u. ähnliches.
Endlich, endlich, endlich.
Warum hat es solange gedauert ???
Warum jetzt auf einmal und nicht schon frueher ???
Wegen der tierecke, wurde ich gezwungen die kronen zeitung ueberhaupt in die hand zu nehmen und mein auge darauf zu werfen. Alles andere an dem blatt hatte ich mir erspart.
Ich wuensche dem zustaendigen redakteur viel erfolg! Natuerlich brauchen sie eine gewisse anlaufszeit und die muessen wir ihnen im forum schon zugestehen.
Die tiere vor allem und auch die tierliebhaber werden es ihnen danken !!!
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