Boni an Mitarbeiter

Busunternehmer verschenkt Millionen

1. Februar 2012, 15:21
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    foto: reuters/tim wimborne

    Geldsegen für "fantastische" Mitarbeiter.

Die Beschäftigten eines australischen Unternehmens trauten ihren Augen nicht: Auf manchem Kontoauszug fanden sich 100.000 Dollar

Ein australischer Busunternehmer hat ohne vorherige Ankündigung Boni in Höhe von 15 Mio. australischen Dollar (gut zwölf Mio. Euro) an seine Beschäftigten ausgezahlt. Der 79-jährige Ken Grenda erklärte, er habe sein Familienunternehmen nach 66 Jahren verkauft. Davon hätten auch seine Angestellten profitieren sollen, denen für ihre harte Arbeit und Loyalität Anerkennung gebühre.

Viele Angestellte glaubten einem Zeitungsbericht zufolge an einen Fehler ihrer Bank, als sie plötzlich tausende Dollar auf ihrem Konto entdeckten. Die Beschäftigten erhielten im Schnitt 8.500 Dollar - in Einzelfällen betrug der Bonus demnach aber auch 100.000 Dollar.

"Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Menschen; und unsere Menschen sind fantastisch", erklärte Grenda. "Das ist eine Anerkennung. Für uns arbeiten einige Menschen bereits in der zweiten Generation, und wir haben einen Mitarbeiter, der seit 52 Jahren den gleichen Job macht."

Grenda verkaufte sein Unternehmen an einen Konkurrenten. Den Angaben zufolge sollen dabei alle Mitarbeiter ihren Job behalten.

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Posting 1 bis 25 von 52
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Palatin22
 
211
Guter Mann!!!

Aslo ich finde, der Herr Grenda hat mal ein gutes Beispiel für die so kapute Finazwelt vorgelegt.

Das er freiwillig Geld abgibt ist schon ein guter Zug. Was mich hingegen schockt sind die Poster dieses Artikels welche sofort klarstellen das es mehr hätte sein müssen und das diese Summen ein Witz seien.

Eure ich gib euch den kleinen Finger und ihr nehmnt die ganze Hand Mentalität kotzt mich an.

Wenn ihr mehr Geld Verdiehnen wollt als eure Monatlichen Einkommen aus euren sicheren Jobs dann geht bitte hin gründet ein Unternehmen, schafft es damit Geld zu verdiehnen und tragt aber auch das gesamte Risoko.

Ich hab das getan. Ich trage das Risiko ich verdiehnen kein geld wenn ich Krank bin oder die Auftragslage schlecht ist.

ROTWEISSROT
20
23.2.2012, 11:50
mach dir nicht ins kleid - trink a stamperl

Andreas W
51
Deutsche Sprache, schwere Sprache!

Aber darum geht's ja nicht, nur zur info: verdienen NICHT verdiehnen
Nicht jeder will sich selbstaendig machen und leistet trotzdem viel mehr als er als Gegenleistung bekommt, und von wegen sichere Jobs, davon gibt's auch nicht mehr viele. Ein AN, der arbeitslos wird, verliert mitunter alles, weil das bisserl Alosgeld nicht annaehernd zum Leben reicht, meist reicht dazu ja der Lohn schon nicht mehr.
Arbeitnehmer sind nicht das Eigentum der AG, sondern Subjekte, die fuer ihre Leistungen angemessen entlohnt gehoeren, aber das darf ja nicht sein.
Mehr Verteilungsgerechtigkeit ergaebe sich schon aus Aequivalenz zwischen Leistung und Gegenleistung und dies wuerde verhindern, dass ein paar immer mehr Millionen anhaeufen und immer mehr in Armut ab

RS69
 
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Da hab ich jetzt erst drauf geachtet "verdienen NICHT verdiehnen" und "Deutsche Sprache, schwere Sprache!"

Es ist Ihnen doch wohl klar, dass das niveaulos ist, oder?

Palatin22
 
01
Deutsche Sprache, schwere Sprache! (ja Richtig) Alosgeld?

So lieber Andreas W!

Würdest du mal deine Zeit nicht hier beim Posten verbrauchen und stat dessen etwas machen wofür man Geld bekommt, bräuchtest du nicht so viel jammern und könntest dir etwas leisten.

Auserdem wenn du unser System so schlecht findest warum gehst du nicht hin und gründest ein Unternehmen welches seine Gewinne gerecht verteilt um uns allen als Gutes Beispiel voranzugehen.

Dein Palatin22

RS69
 
01

"Nicht jeder will sich selbstaendig machen und leistet trotzdem viel mehr als er als Gegenleistung bekommt"

Und denkt, dass er mehr leistet als er Gegenleistung bekommt. Es hat ja einen Grund, warum für die Bequemlichkeit angestellt zu sein ein Teil der Gegenleistung an den geht, der Ihnen die Dinge abnimmt die Sie nicht machen wollen oder können: Sie mit Projekten versorgen. Das ist nun mal der wesentlich herausfordernde Teil, da konstanten Nachschub zu gewährleisten.

Sie werden für ihre Leistungen angemessen entlohnt. Wäre das nicht der Fall, würden Sie wohin gehen, wo Sie mehr bekommen.

Ein Problem ist wohl die unrealistische Einschätzung des Wertes der eigenen Leistung.

madman
01
chapeaux

Andreas W
112
Bei 400 Millionen Dollar Verkaufserlös auch keine Heldenleistung!

Zugegeben, die meisten Reichen Ausbeuter würden den Jahre oder Jahrzehnte lang schuftenden und sohin die Gewinne und den Wert des Unternehmens erarbeitetenden Arbeitnehmern keinen Cent abgeben, aber es zeigt sich, wie die meisten schon vernagelt sind und diesen Australier als großen Menschenfreund sehen!

Tatsächlich behält er 385 Millionen Dollar für sich, was bedeutet, dass er mehrere tausend mal mehr geleistet haben will als jeder andere, dabei hat auch der Tag eines Unternehmers nunmal nur 24 Stunden.
Oder sind die westlichen Diktaturen des Kapitals sowieso keine Leistungsgesellschaften, denn offensichtlich orientiert sich der Profit nicht an der Leistung sondern an Zufall (Geburt) und Glück!

RS69
 
00

"denn offensichtlich orientiert sich der Profit nicht an der Leistung sondern an Zufall (Geburt) und Glück!"

DAS ist meist die Ausrede derer, die gar nichts zustande bringen.

Was machen's denn beruflich?

RS69
 
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Er hätte auch alles behalten können.

Wieviel verschenken denn Sie so im Jahr?

Kalvarienberg
01
Darf ich raten: Sie sind Wiener ?

RS69
 
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Nicht alle von uns Wienern sind nur Raunzer. ;-)

Wobei ich in dem konkreten Fall geneigt bin, Ihnen Recht zu geben: Das Klischee trifft auf Ihn gut zu.

Andreas W
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Nein, bei derart viel Korruption waer ich schon durchgedreht!

Spaetestens wenn mir ein Sorger, Grasser, Strasser oder aehnliches menschenverachtendes Ekel beim Landtmann uebern Weg rennen wuerde.

Johannes Heidecker1
02
385 Millionen behalten?

Es soll auch immer noch Leute geben, die Firmenwert mit Einkommen nach Steuern verwechseln.

Andreas W
01
Oje, null Info und null Infoverarbeitung!

Informieren sie sich: er hat das Unternehmen fuer 400 Millionen veraeuszert, heisst es gibt einen Kaufvertrag, der ihm 400 Millionen beschert, was hat das mit dem Good Will (der natuerlich auch durch gute Arbeitnehmer gesteigert wird, in vielen Firmen ausschlieszlich deswegen) der Firmenwert zu tun, dass er tatsaechlich 400 Millionen bekommt und ich bin mir sicher, dass er weniger (relativ, also in Prozent) Steuern bezahlt als jene Mitarbeiter, die den Bonus bekommen haben, aber darum geht's eh nicht!

Es behauptet auch niemand, dass er weniger bekommen soll, als ihm zusteht; nur die Relationen stimmen halt nirgends mehr.

Das erkennt jeder mit einem Quaentchen Gerechtigkeitssinn und Moralempfinden!

Johannes Heidecker1
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Umsatz Grenda

Schnelle Recherche: 15 mio Aus$ sind ca. 10 % des Umsatzes (http://www.smh.com.au/business/... ndt.html). Meine Gewinnerwartung in dieser Branche wären 1 - 3 % des Umsatzes (vor Einkommensteuer...)

Andreas W
10
Was hat das mit dem Umsatz zu tun???

Er hat sein Unternehmen, das er uebrigens geerbt hatte, nun an einen anderen VERKAUFT und dafuer einen VERKAUFSERLOES in Hoehe von 400 Millionen Dollar lukriert!!! Davon hat er loeblicherweise (im Gegensatz zu noch menschenverachtenderen Unternehmergsindel) einen kleinen Teil an ehemalige Mitarbeiter verschenkt, nothing else!

Johannes Heidecker1
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Wieder falsch

Für die Nicht-Kenner der australischen Bus-Szene: Ken Grenda hat seine Anteile am Unternehmen geerbt (hält aber nicht alle Anteile und bekommt daher auch nicht den gesamten Verkaufserlös). Das Unternehmen wurde 1945 von seinem Vater gegründet, Ken Grenda arbeitet seit den 50er Jahren mit - also seitdem er 20+ Jahre alt ist. Als sein Vater 1961 starb, übernahm er die Leitung, die Firma hatte damals 60 Mitarbeiter, heute über 2000 (Quelle: Wikipedia, das stimmt in etwa). Also nicht einfach reich geerbt und nichts getan. Und was es mit dem Umsatz zu tun hat? Nun, hat die verstaatlichte Industrie in Österreich je 10 % Ihres Umsatzes den Mitarbeitern geschenkt, oder dem Steuerzahler als Gewinn abgegeben? Es zeigt die Relation.

Phrasenschwein1
01

Sollten dann nach deiner Logik Unternehmer die Pleite gehen von ihren Mitarbeitern Geld bekommen?

Andreas W
21
Nur zur Info, obwohl SIE das sicher nicht begreifen werden:

in einer Kapitalgesellschaft haftet kein Unternehmer, kein Eigentuemer, kein Aktionaer mit seinem Privatvermoegen und schon gar nicht mit in frueheren Jahren entnommenen Gewinnen!
Auch in Personengesellschaften haftet ein Unternehmer nur mit jenem Privatvermoegen, das zum Zeitpkt. der Insolvenz vorhanden ist, nicht mit in frueheren Jahren entnommenen Gewinnen!
Arbeitnehmer werden nicht beschenkt (was Deppen wie sie immer noch glauben), sondern erbringen dafuer Leistungen (die in aller Regel deutlich mehr wert waeren).
Solange aber reiche Ausbeuter wie sie meinen, dass ihnen ihre AN gehoeren und ebenso Objekte sind wie Maschinen und keine Subjekte, wird sich eh nix aendern!

RS69
 
00
23.2.2012, 16:21

"Auch in Personengesellschaften haftet ein Unternehmer nur mit jenem Privatvermoegen, das zum Zeitpkt. der Insolvenz vorhanden ist, nicht mit in frueheren Jahren entnommenen Gewinnen!"

Was wollen's damit sagen?

Er haftet mit seinem GESAMTEN Vermögen, egal woher er es hat. Dh - Ihre Aussage macht wenig Sinn - mehr als er hat, kann man ihm ja nicht wegnehmen.

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Dass Geschäftsführer nicht für manche Dinge haften würden, ist auch nicht richtig - offensichtlich sind da mal offene Sozialabgaben, und dann gibt's noch das eine oder andere auf das man aufpassen muss.

access_denied
00
23.2.2012, 11:13

http://www.vdb-gmbh-insolvenz.de/GmbH-Inso... after.html .... aso ???? das glaub ich IHNEN jetz garnicht mehr !

deiml
02

traurig ist nur dass, das einen zeitungsbericht wert ist. solches verhalten sollte die regel sein, nicht die ausnahme.

Reich sein muss sich lohnen!
08
WOW, es gibt also noch Menschen mit Anstand

wer hätte das gedacht...

Fremde & Heimat
11
Einer arbeitet schon 52 Jahre für das Unternehmen-

in Österreich hätt er da mit 6 anfangen müssen

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