U-Bahn

Kupferdiebstähle: Weitere Verdächtige ausgeforscht

1. Februar 2012, 13:48

Gruppe soll für zehn Delikte verantwortlich sein

Wien - Die Serie an Kupferdiebstählen bei Wiener U-Bahnlinien scheint geklärt, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Die in der Nacht auf Montag quasi auf frischer Tat ertappten Personen sowie zwei inzwischen ausgeforschte Komplizen sollen für zehn derartige Delikte verantwortlich sein. Der Schaden beträgt eine sechsstellige Summe.

Ein Mitarbeiter der Wiener Linien hatte zu Wochenbeginn Verdächtige im Gleisbereich der U6-Station Neue Donau wahrgenommen, die Polizei konnte drei Männer und eine Frau nach kurzer Flucht mit ihrem Auto festnehmen. Die Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien haben nun ergeben, dass die Gruppe für die gesamte Serie vom 25. November 2010 bis Ende Jänner dieses Jahres infrage kommt. An den Diebstählen sollen zwei weitere Männer beteiligt gewesen sein, einer wurde verhaftet, nach dem 29-jährigen Marian K. aus der Slowakei wird gefahndet.

Die Verdächtigen sollen die Kupferkabel weiterverkauft haben. "An Händler in Bratislava", wie Polizeisprecherin Regina Steyrer erklärte - um welche Summe es sich handle, sei noch nicht klar.

Diebstahl in Wohnhaus

Doch bereits am Dienstag wurden weitere Kupferkabeldiebe in Wien-Brigittenau festgenommen. Zwei Männer hatten in Wohnhäusern u. a. Steigleitungs- und Erdungskabel abgetrennt und in einem von einem Komplizen gelenkten Fahrzeug deponiert. Ein Zeuge war auf das auffällige Treiben aufmerksam geworden und hatte die Polizei informiert.

Die Uniformierten stellten Zangen und Kabel bei dem Duo sicher, im Wagen fanden sie dann noch weitere 57 Kilo des Metalls. Da die Festgenommenen ebenfalls aus der Slowakei stammen, wird nun ein Zusammenhang zur anderen Tätergruppe untersucht, sagte Polizeisprecherin Adina Mircioane. (APA)

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Pausenclown
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Altmetallhändler

sollten in jedem Fall haftbar gemacht werden wenn sie nachträglich überführt werden regelmässig zig kilo "Diebsgut" gekauft haben. So schwer ist das nicht zu erkennen. und es ist zumutbar den Verkäufer zu fragen wo er die Ware her hat.... Überlegenswert wäre ein Statusregister...

Rührei aus der Walachei
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"Polizeisprecherin Adina Mircioane"

Jeden Tag hat die Wr. Polizei einen anderen "Sprecher"/"Sprecherin". Wieviele haben die denn? Tausend? Die Wr. Stadtwerke haben nur einen und der ist qua Namen bestens dafür qualifiziert: Answer Lang. Wobei: "Adina Mircioane - Dir zieh i a ane!"

Modjo
00

Die Wiener Linien haben auch mehrere Sprecher, Answer Lang ist nur einer von ihnen.

savasana
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Nicht dass ich mir überlege umzusatteln, aber zahlt sich Kupferkabeldiebstahl aus? Die können ja nicht mehr als ein paar Kilo stehlen, auch bei hohen Rohstoffpreisen, das bringts ja nicht, oder? Weiß wer was dazu?

motd
00
Ach Kupferdiebstahl ist seit ca 10 Jahren

Weltweit enorm im Anstieg begriffen :-)

http://www.schrott.de/schrott/preise

4.10€ keine Ahnung wie relevant die Seite ist ;-)

rapidfans.at
20
kilo glaub ich ist bei füünf bis sechs euro.

wenn St in der slovakei keine hacke hast, dann bist vermutlich anfällig dafür.

Hasenöhrl.
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Die Händler in Bratislava

waren natürlich völlig ahnungslos was sie da gekauft haben, sowieso!

Harald Bruckner
20
Wie auch

Wenn ich Ihnen Kübel Wasser hinstelle, haben Sie auch keine Ahnung woher das Wasser stammt.

Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
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Frage: Wußten Sie, dass es in Wien zu Kupferkabeldiebstählen kam?

Antwort: Davon habe ich keine Wahrnehmung.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

nix fir unguad
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Die Händler könnte man nageln

Bedenklicher Ankauf ist strafbar, zumindest in einem zivilisierten Land.
Würde wohl mehr bringen die Händler für ein paar Jahre in den Knast zu stecken. Als Kronzeugen könnte man die Handlanger mit ein paar Monaten davonkommen lassen.

chat noir
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Super Idee...

aber was machen die Kronzeugen dann, beruflich, versteht sich.

Ach ja, es fällt mir grad`ein, die arbeiten doch eh alle unter ihrem Ausbildungsniveau... wie erst kürzlich hier zu lesen war.

Ohne Gurt im Ionensturm
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als wenn das einen altmetallhändler in österreich interessieren würd woher die ware kommt

Richtig2
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In den USA gibt es da mittlerweile sehr strikte Regelungen. Altmetallhändler müssen nachweise über ihre Waren führen. So etwas sollte auf EU-Ebene durchgesetzt werden. Außerdem sollten die Strafen erhöht werden.

Rohstoffdiebstahl ist ein immer größeres Problem und es sorgt für enorme Schäden und bringt den Dieben nur sehr wenig ein.

jumpingjack flash
01

also bei dem altmetallohändler dem ich metall verkauft hab muss man sich ausweisen und einen zettel unterschreiben, bekommt auch eine rechnung. nachprüfen ob ich das zeug gestohlen hab wird er kaum können.

Zynikerr
735
..Wien hat alles, nur kein Kriminalitätsproblem..

.. und schon gar nicht durch ostbanden.
Soziologe Kneissl "weis" dies nunmal.
also alles nur Einbildung
Mal sehen was er sagt wenn er mal auch in SEINER Wohnung uneingeladenen Besuch während seiner Abwesenheit erhalten hat..

erich löffler
 
03
zustimmung

man ist immer nur solange gut, bis es einen selbst erwischt

DieSchnecke
05
in seiner Wohnung stehen sicher immer

Cafe und Kuchen für Einbrecher bereit

Mirstetta Toni
02

und ein kupferkessel.

Gerhard Eigner
01
und rückenmassage

metacomet
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vielleicht verübt irgendwo im westlichen ausland

ein österreicher mit seinen komplizen einen diebstahl, wird verhaftet und die dortige presse berichtet darüber. gut möglich, dass sich dann auch dort ein poster über die "korrupten und durchunddurch kriminellen" österreicher echauffiert.

bad user
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Österreicher stehlen nicht, die sind auf Wiederbetätigung und Korruption spezialisiert :)

user posted image
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und auf schifferlversenken.

Karl Reinhard
 
00
und auf Schifferlversenken.

Da scheinen uns aber derzeit die Italiener den Rang abzulaufen

und den Udo Proksch hat man ja nicht lassen, der ist nicht ein Mal senkrecht begraben.

rapidfans.at
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ich vermute sie wissen aber selbst, dass es nicht ganz so ist, verhältnismäßig.

das Problem ist nicht 'der Slovake', sondern die Armut dort, die treibt Kriminelle an. Da hilft leider auch kein Österreicher Bashing.

the hag o'hags (aka Esme Weatherwax)
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Nein...

... es ist nicht "die Armut", es ist eine Gruppe, die, unterstützt durch gute Menschen hierzulande, jeden Versuch, sie dazu zu bringen, ihre althergebrachte Lebensweise anzupassen und ihren Kindern Bildung, mit der man in einer modernen Gesellschaft Chancen hat, zu vermitteln, als rassistischen Angriff auf ihre angestammten Traditionen und Lebensweise betrachtet.

Diese Gruppe und ihre Unterstützer sind aber nicht bereit, damit zu leben, dass diese althergebrachte Lebensweise bei der übrigen Bevölkerung, die mit deren Auswirkungen zwangsbeglückt wird, nicht recht ankommt und folglich diese Gruppe auch nicht sehr geschätzt wird.

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