Landesgericht Linz

1.236 bedrohliche Gegenstände im Gericht sichergestellt

1. Februar 2012, 12:47

Besucher brachten unter anderem Faustfeuerwaffen, Pfefferspray und einen Baseballschläger mit

Linz - Bei den Zugangskontrollen im Landesgericht Linz sind im vergangenen Jahr insgesamt 1.236 bedrohliche Gegenstände sichergestellt worden. Darunter befanden sich Faustfeuerwaffen, Pfefferspray und sogar ein Baseballschläger, berichtete das Gericht in einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Das Gebäude in der Fadingerstraße wurde 2011 von rund 160.000 Personen betreten, das entspricht etwa 13.300 pro Monat. Unter ihnen befanden sich auch Besucher von Häftlingen der Justizanstalt. Bei den von einem Wachdienst durchgeführten Kontrollen, die nicht nur der Sicherheit der Mitarbeiter, sondern auch der Besucher dienen sollen, wurden zwei Faustfeuerwaffen, 137 Pfeffersprays, 855 Messer, 240 Scheren und Feilen, ein Elektroschocker und ein Baseballschläger sichergestellt. Insbesondere die Besitzer von Pfeffersprays erklärten, diese zum Selbstschutz mit sich zu führen. In gravierenden Fällen wird gegen die Personen mit bedenklichen Gegenständen Strafanzeige erstattet, auch Hausverbote werden ausgesprochen. (APA)

parapente
01
Frage beim Gerichtseingang:

Warum tragen sie ein Taschenmesser?

Antwort: Wie kommen Sie zu den heutigen Lebensmitteln?

armin delmenhorst
 
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Normale PR-Aktion

Wie selfdefense richtig schrieb, werden solche Gegenstände bei den Securitys abgegeben. Derartige Artikel kann man unter Freundschaftsdienst einordnen.

Was den Jüngeren wahrscheinlich nicht mehr bekannt ist: Vor ca. 10 Jahren wurden nach ein oder zwei letalen Zwischenfällen an Gerichten beim Eingang Privatsheriffs installiert. Die Besucher und auch die pragmatisierten Ärmelschoner müssen nun durch eine Schranke gehen. So kommen natürlich auch die hohen Frequenzen zustande. Ähnlich dürfte es sich mit den "Nagelfeilen" verhalten.

In Zeiten des Sparens bzw. vor Ausschreibungen gibt man dann prophylaktisch solch krause Statistiken per APA hinaus, um die Kosten zu legitimieren.

Selfdefense
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Linz Urfahr ist gemeint

Eine karrieregeile junge Anwältin verspricht einem amtsbekannten Querulanten in einem aussichtslosen Verfahren ein günstiges Urteil.

Als es nicht dazu kommt, zieht ihr Mandant eine ILLEGALE Schußwaffe und gibt mehrere Schüsse ab. Es gibt Tote und Verwundete.

Die Anwältin blockiert das Telefon im Gerichtssaal durch ein langes Telefonat mit ihrer Kanzlei (Handy war damals nicht verbreitet); dadurch geht die Polizei von einer Geisellage aus, was zum Verbluten von bisher nur verletzten Opfern führt.

Im Anschluss beginnt die "große vaterländische Waffenhysterie", bei der die Besitzer von LEGALEN Schußwaffen medial verfolgt werden. Und außerdem der private Waffenbesitz verboten werden soll, was dank IWÖ und Kohl verhindert wurde.

Selfdefense
02
Diese Dinge kann man vor der Kontrolle zur Aufbewahrung abgeben

und erhält sie beim Verlassen des Gebäudes wieder anstandslos zurück (Schußwaffen natürlich nur, wenn man den zugehörigen Waffenpass dabei hat).

Sicherlich sind auch Dinge dabei, wie man selbst nicht als "Waffe" einstufen würde. Manches wird auch in der Frauenhandtasche ständig mitgeführt und daher leicht vergessen.

So man versucht, diese Dinge gut versteckt hinein zu schmuggeln ist eine Anzeige natürlich angebracht.

Alles kein Grund zur Aufregung...

Böser
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Manches wird auch in der Frauenhandtasche ständig mitgeführt

vor allem baseballschläger ;-)

armin delmenhorst
 
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und Kondome

Andi222
01
"Alles kein Grund zur Aufregung..." sehe ich auch so!

Mit der irrealen Medienhysterie (z.B. beschlagnahmte Nagelfeilen) machen die Medien aber gute Geschäfte !!!

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