Fünf Kinder bei Bauernhofbrand in Oberösterreich gerettet

1. Februar 2012, 12:27
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    foto: foto-kerschi.at/werner kerschbau

    Der brennende Vierkanter in Bachmanning.

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    Nachdem sie die Menschen in Sicherheit gebracht hatten, kümmerten sich die Feuerwehrleute um die Nutztiere.

Feuer entstand im Melkraum - 200.000 bis 300.000 Euro Schaden - Wohntrakt erhalten

Linz - Dramatische Szenen haben sich Dienstagabend bei einem Bauernhofbrand in Bachmanning im Bezirk Wels-Land in Oberösterreich abgespielt. Die Feuerwehr rettete fünf Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 19 Jahren, die allein daheim waren. Der gesamte Wirtschaftstrakt brannte ab. Das berichtete die Sicherheitsdirektion in einer Presseaussendung am Mittwoch.

Die Landwirte waren zu Besuch bei einem weiteren ihrer Kinder. Ein 14-Jähriger, der daheimgeblieben war, sollte gegen 20.00 Uhr die Kühe melken. Er hantierte im Melkraum mit einem Feuerzeug und einer Spraydose, um mit den so entstehenden Flammen Spinnweben an der Dachbodenluke zum Heuboden zu entfernen. Die Aktion geriet aber außer Kontrolle. Der Bub versuchte noch, den Brand zu löschen, es gelang ihm aber nicht mehr. Deshalb alarmierte er die Feuerwehr und seine Eltern.

Dunkelheit wegen Stromausfalls

Rund 100 Mann von sieben Feuerwehren rückten aus. Sie holten die weiteren zwei Buben und zwei Mädchen im Alter von elf, 16, 17 und 19 Jahren aus dem Vierkanter. Die Kinder saßen dort nach einem Stromausfall im Dunkeln fest. Die Einsatzkräfte übergaben sie den herbeigeeilten Eltern. Den Wirtschaftstrakt des Hofes konnten die Florianijünger nicht mehr retten. Die meisten Tiere wurden noch rechtzeitig hinausgebracht, einige Ziegen kamen jedoch um.

Drei Seiten des Vierkanters brannten ab, der Wohntrakt blieb vollständig erhalten, so die Feuerwehr. Die Höhe des Sachschadens stand am Mittwoch noch nicht fest, wird jedoch auf etwa 200.000 bis 300.000 Euro beziffert. Die Familie ist versichert und kann vorübergehend bei Verwandten wohnen. (APA)

Zwischenzwazweigerl
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Der arme Bua!
Mit 14 macht man einfach manchmal saudumme Dinge.
Mit 14 nimmt man sich das ein Leben lang zu Herzen.
Die Geschichte ist einfach hart.
Ich hoffe inständig, daß sich alle schon anständig umarmt haben und unbändig lieben.
Alles Gute, der ganzen Familie.

Philippa
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Hier wärat wieder einmal die Tante Jolesch zu bemühen: "Gott soll abhüten vor allem was noch ein Glück ist."

Ich mein, super Leute von der Freiwilligen Feuerwehr und alles, keine Frage, aber... "Bauernhof nicht abgebrannt," DAS wäre eine gute Nachricht.

politisch verfolgt
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eine wirklich gute nachricht

bravo an die burschen von der freiwilligen feuerwehr.

Yashi Oshkosh
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und auch die Mädels

O5
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"Ein 14-Jähriger, der daheimgeblieben war, sollte gegen 20.00 Uhr die Kühe melken. Er hantierte im Melkraum mit einem Feuerzeug und einer Spraydose, um mit den so entstehenden Flammen Spinnweben an der Dachbodenluke zum Heuboden zu entfernen."

Knapp am Darwin-Award vorbeigeschrammt.

Das fünfte Element
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die inflationäre verwendung des D-A postings (analog zum "reissack") bei jeglichem vorfall, bei welchem sich jemand ungeschickt angestellt hat (und demjenigen glücklicherweise dann eh nichts passiert ist) sollte gebührlichst durch eine D(eppen)-P(osting) Award belohnt werden.

Ich darf sie hiermit auf die liste der nominierten setzen.

simax
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Ungeschickt angestellt ?

Am Heuboden mittels einer Spraydose als Flammenwerfer zu hantieren ist nicht "ungeschickt". Es ist absolut unterirdisch. Wobei man davon ausgehen kann das Spinnweben sonst eher nicht kleinlich beseitigt werden.

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