Bisphenol A in Schnullern und Beißringen verboten

Die Verordnung wurde bereits im Herbst verlautbart, mit 1. Februar enden diverse Übergangsfristen

Wien - Ab 1. Februar dürfen Beißringe und Beruhigungssauger (Schnuller), die Bisphenol A enthalten, nicht mehr hergestellt oder verkauft werden. Die neue Verordnung des Bundesministers für Gesundheit wurde bereits im Oktober 2011 verlautbart, diverse Übergangsfristen enden nun.

"Mit dieser Verordnung sind unsere Kinder Bisphenol A nicht mehr ausgesetzt. Neue Studien deuten auf einen Zusammenhang zwischen gesundheitsschädlichen Folgen und Bisphenol A hin", erklärte die Wiener Konsumentenschutzstadträtin Sandra Frauenberger in einer Aussendung. "Bisphenol A ist eigentlich ein Antioxidant, welcher zum Beispiel den durch Sauerstoff bewirkten Abbau von empfindlichen Molekülen verhindert. Gerade aber kochendes Wasser, welches laufend zur Desinfektion bei Babysaugern verwendet wird, beschleunigt das Freisetzen von Bisphenol A auf das 55-Fache", sagte Alexander Hengl vom Wiener Marktamt. (red)

Nähere Informationen gibt es bei der kostenlosen Lebensmittel-Hotline unter der Wiener Telefonnummer 4000-8090.

Nachlese

Verbot von Bisphenol A in Babyschnullern kommt

Link

Informationen der AGES zu Bisphenol A

Erklärung des Gesundheitsministeriums

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