Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Amazon baut seine Stellung als weltgrößter Onlinehändler aus. Mit Kampfpreisen und kostenlosem Versand hat der US-Konzern im vergangenen Jahr zahlreiche neue Kunden gewonnen. Das ungestüme Wachstum ging allerdings auf Kosten des Gewinns, der um beinahe die Hälfte eingebrochen ist. Die Anleger waren vor den Kopf gestoßen. Die Aktie ging nachbörslich runter.
"Sowohl in den USA wie auch in Europa"
Der Umsatz war im Gesamtjahr um 41 Prozent auf 48,1 Milliarden Dollar hochgesprungen (31,4 Mrd Euro). Die meistverkauften Produkte waren nach den Worten von Gründer und Konzernchef Jeff Bezos ein ums andere Mal die Kindle-Lesegeräte für elektronische Bücher und der neue Tabletcomputer Kindle Fire. "Sowohl in den USA wie auch in Europa", fügte Bezos am Dienstag an.
Analysten gehen allerdings davon aus, dass Amazon am Kindle wenig verdient oder sogar etwas drauflegt. So kostet der Kindle Fire in den USA weniger als die Hälfte des Apple iPad: 199 Dollar zu 499 Dollar. Zudem steckte Amazon jede Menge Geld in den Ausbau seiner Lieferzentren, auch in Deutschland. Angesichts der hohen Kosten schmolz der Gewinn um 45 Prozent auf 631 Millionen Dollar.
17,4 Milliarden Dollar
Besonders dramatisch sah die Lage im wichtigen Weihnachtsquartal aus: Nicht nur, dass Amazon sein Wachstumstempo nicht halten konnte, und den Umsatz für seine Verhältnisse um magere 35 Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar steigerte. Der Gewinn fiel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überdies um 58 Prozent auf 177 Millionen Dollar. Sogar ein Verlust schien zwischenzeitlich möglich.
Ganz so schlimm kam es dann doch nicht. Bezos betonte vor allem das überdurchschnittliche Wachstum der Fremdanbieter. Amazon verkauft über seine Website nicht nur eigene Waren, sondern hat sie auch für Dritte als Verkaufsplattform geöffnet. Auf diese fremden Händler entfielen nach Stückzahlen mittlerweile 36 Prozent aller Verkäufe, sagte Bezos.
Ebay
Amazon fährt zweigleisig: Auf der einen Seite ist das Unternehmen ein klassischer Onlinehändler, der mit günstigen Preisen die Konkurrenz auszubooten versucht, etwa den Marktplatz Ebay. Zum anderen entwickelt sich Amazon immer mehr zum Anbieter von Inhalten wie Filmen und Musik. Dazu hat Amazon den Kindle Fire herausgebracht, und hat damit sein Profil als einer der schärfsten Rivalen von Apple geschärft.
An der Börse kamen die Geschäftszahlen gar nicht gut an. Die Analysten hatten mit einem besseren Abschneiden zu Weihnachten gerechnet. Zudem zeigten sie sich unzufrieden mit dem Ausblick auf das laufende Quartal. Der Konzern stellt ein Umsatzzuwachs von vergleichsweise schwachen 22 bis 36 Prozent in Aussicht und schlimmstenfalls einen Verlust. Nachbörslich brach die Aktie um 9 Prozent ein. (APA/dpa)
Link
Fast jeder Dritte informiert sich aber online bevor er einkaufen geht
Derzeit 200 heimische Händler auf Plattform - Bis Jahresende soll Zahl auf 1.000 Austro-Shops gesteigert werden
Debatte über Steuerverschiebungen von Großkonzernen entflammt
Hälfte der Händler ist nicht im Web - "Jeder Betrieb soll im Netz vertreten sein"
Internet-Versandhändler zeigt sich vom ersten Streik in Deutschland unbeeindruckt
Gewerkschaft ermittelt ab Montag Streikbereitschaft und ruft Mitarbeiter zur Urabstimmung
Ein Logistikzentrum des Online-Riesen mit rund 2000 Mitarbeitern gilt als eines der heißesten Ansiedlungsprojekte
Vorgehen könnte zum PR-Fiasko werden - Konsumentenschützer schalten sich ein
Eigene Kollektion für die Online-Verkaufsplattform
Kooperation unter anderem mit Giesswein und Hallhuber
Beschäftigte fordern bessere Bezahlung - Urabstimmung mit 97 Prozent für Streik
Platzhirsch reagiert auf Internet-Aktivitäten
Handelsplattform will Expansion in Schwellenländern forcieren
Goodreads soll nun mit Amazons Kindle-Plattform für digitale Bücher verbunden werden
Umsatz kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 5,7 Milliarden Euro
Neues Gebührenmodell soll eBay besser gegen Amazon aufstellen - vorerst für US-Seite angekündigt
Laut Arbeitsgerichtsdirektorin geht es um Weiterbeschäftigung von rund 65 Trenkwalder-Mitarbeitern
Lust auf Schnäppchen abgeflaut
Anweisung an Verlag - "Das musste sein, sonst käme ich in Gewissenskonflikte"
Mit MasterPass direkt über das eigene mobile Gerät bezahlen - Nutzt NFC oder QR-Codes
T-Shirt-Hersteller macht automatisierten Prozess verantwortlich
wieder einmal die volle perversion des kapitalismus. eine firma die in die zukunft investiert stoesst ihre teilhaber vor den kopf.
tja amazon, besser fuer die aktie ist es mitarbeiter kuendigen, standorte schliessen und die kunden schlecht behandeln. das bringt die aktien auf vordermann.
*kopfschuettel*
Zu beachten ist, beim Weihnachtsgeschaeft, uebers ganze Jahr warens eh ein paar Millionen mehr.
Aber ja, Unternehmen die gut dastehen, es sich leisten koennen in die Zukunft zu investieren und trotzdem noch Gewinn abwerfen sind fuer Anleger sehr gefaehrlich.
Ich sag nur, gehts der Wirtschaft (den Anlegern) gut, gehts uns allen gut.
die richtige Entscheidung. Die Investitionen kommen vorallem den Kunden zugute, zugegeben, nicht den Anlegern (noch nicht). Guter Service, guter Preis - die Qualität stimmt bei Amazon. Es gibt nahezu nichts dass man nicht bekommen könnte bei denen, das Unternehmen ist wirklich erstklassig aufgestellt. Analysten denken eben in Quartalen, gute Unternehmer in Jahren.
der gewinnrückgang ist aber den kampfpreisen zuzuordnen, und nicht der qualität. und kostenloser versand ist auch nur ein preisvorteil.
mir taugt amazon, da extrem zuverlässig, aber unternehmerisch ists haarig, bei dem umsatz so wenig gewinn zu machen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.