Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Kairo/Kuwait - Kurz vor der Parlamentswahl in Kuwait hat es in dem Golfstaat wieder gewaltsame Proteste gegeben. Wie kuwaitische Zeitungen berichteten, wurden bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei mindestens 17 Menschen verletzt. Am Dienstagabend hatten hunderte wütende Demonstranten den privaten Fernsehsender Al-Watan angegriffen, dem sie vorwarfen, im Wahlkampf das Volk aufzuhetzen.
Als das Gebäude gestürmt werden sollte, setzte die Polizei Tränengas ein. Hintergrund waren Streitigkeiten zwischen Kandidaten verschiedener Stämme. In dem konservativen Golfemirat sind Parteien verboten, die Stämme haben daher großen Einfluss. Im Lauf des Tages wollte die Regierung in einer Krisensitzung über den Vorfall beraten, hieß es.
Neues Parlament am Donnerstag
Am Donnerstag wird ein neues Parlament gewählt - das vierte innerhalb von sechs Jahren. Erwartet wird ein Erfolg islamistischer Kandidaten. Im vergangenen Dezember hatte der Emir, Scheich Sabah al-Ahmad al-Sabah, nach einer monatelangen Regierungskrise Neuwahlen angeordnet. 276 Kandidaten haben sich um die 50 Sitze im Parlament beworben. Unter ihnen sind 22 Frauen.
In der kuwaitischen Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit über die vornehmlich aus Angehörigen der Herrscherfamilie bestehende Regierung. Das ölreiche Golfemirat, bis 1961 britisches Protektorat, war im August 1990 vom Irak unter Staatschef Saddam Hussein überfallen und annektiert und im Februar 1991 von US-geführten internationalen Truppen befreit worden. Nach dem irakischen Einmarsch hatte das Herrscherhaus, dessen Vermögen auf mehrere Dutzend Milliarden Dollar geschätzt wird, das kleine Land vorübergehend verlassen müssen. Kuwait ist ein enger Verbündeter der USA und besitzt nach Schätzungen rund ein Zehntel der weltweiten Erdölreserven. (APA)
Sunnitisch dominierte Opposition boykottierte Wahl und bezeichnet sie als verfassungswidrig - Wahlbeteiligung zwischen 26 und 39 Prozent
Seit Jahresbeginn bereits vier Männer wegen ähnlicher Vergehen verurteilt
Massenproteste im Vorfeld: Wahlrechtsänderung führte zu größter Demonstration in der Geschichte des Landes
Regelung erleichtert aus Sicht der Opposition Manipulationen
Opposition rief zu Boykott auf
Nach Aufruf zu Protestdemonstration
Tausende Menschen demonstrierten auf den Straßen des Emirats gegen eine Wahlrechtsänderung
Emir wird Überschreitung seiner Befugnisse vorgeworfen
Rund 10.000 Menschen versammelten sich in der Nähe des Parlaments
Al-Barrak gegen Kaution von fast 27.500 Euro auf freiem Fuß
In Kuwait eskaliert der Konflikt von Herrscher und Parlament: Dieses fordert Mitsprache, die Emirfamilie will das nicht zulassen
Im Golfemirat verhärten sich Fronten zwischen Loyalisten und der von Islamisten dominierten Opposition
Scheich Meshaal al-Malek al-Sabah kritisierte auf Twitter Monarchie und Korruption
Zehntausende Demonstranten verlangten vom Emir die Rücknahme einer umstrittenen Wahlgesetzänderung
Demonstration gegen umstrittene Änderung des Wahlrechts von Polizei zerschlagen
Bisheriger Premier dürfte trotz Wahlsieg der Islamisten wiedereingesetzt werden
Zentrale Forderung der Opposition wäre damit erfüllt
Forderung nach Regierungschef von außerhalb der Herrscherfamilie
200 bei Kundgebung für demokratische Rechte
Bereits letzte Woche legte die Hälfte der Parlamentsabgeordneten ihr Mandat nieder
Untersuchungshäftling wurde im Polizeigewahrsam getötet
Politische Krise nach Spruch des Höchstgerichts verschärft
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.