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vergrößern 500x494Wien - 384.298 Menschen in Österreich waren Ende Jänner ohne Arbeit, um 1,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig war aber auch die Anzahl der Beschäftigten um 55.000 höher als vor einem Jahr - damit sei Österreich eines der wenigen Länder in der EU mit einer stark steigenden Beschäftigung, betonte das Sozialministerium am Mittwoch in einer Aussendung.
Von den Menschen, die derzeit keine Arbeit haben, sind 318.027 als Arbeitslose registriert (+8.443 oder +2,7 Prozent), 66.271 nehmen an Schulungen teil. Damit ist die Anzahl der Schulungsteilnehmer im Jahresabstand um 4,2 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt nach österreichischer Berechnungsmethode 8,6 Prozent und ist damit um 0,1 Prozentpunkte gestiegen. Nach EU-Berechnung betrug die österreichische Arbeitslosenquote im Dezember - das ist der aktuellste verfügbare Wert - 4,1 Prozent. Österreich hat damit weiterhin mit die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU.
Jeder dritte Arbeitslose habe bereits eine Einstellungszusagen eines Unternehmens und werde daher in den nächsten Wochen wieder zu arbeiten beginnen, heißt es in der Mitteilung weiter.
Frauen (+4,7 Prozent) sind vom Anstieg der Arbeitslosigkeit stärker betroffen als Männer (+1,7 Prozent). Das liegt daran, dass in einigen männerdominierten Wirtschaftszweigen die Arbeitslosigkeit noch immer sinkt: Überraschend seien trotz der Kälte die sinkenden Arbeitslosenzahlen am Bau, wo um 2,1 Prozent weniger Arbeitslose zu verzeichnen waren. In der Industrie ging die Arbeitslosigkeit um 2,4 Prozent zurück. Die internationale Konjunkturflaute trifft in der Industrie vor allem die Leiharbeitskräfte: Bei der Leiharbeit stieg die Arbeitslosigkeit am stärksten von allen Branchen mit +10,1 Prozent.
Kaufkraftstabilisierung erwartet
Gestiegen ist die Arbeitslosigkeit im Dienstleistungsbereich. Im Tourismus nahm sie trotz guter Schneelage um 5,8 Prozent zu, im Handel um 5 Prozent. Die guten Lohnabschlüsse und die rückläufige Inflation sollten aber in den nächsten Monaten die Kaufkraft und den Arbeitsmarkt im Dienstleistungsbereich stabilisieren, hofft man im Sozialministerium. Allerdings sei die Anzahl der offenen Stellen um 13,9 Prozent auf etwas mehr als 25.000 gesunken, die Konjunkturabschwächung sei also noch nicht überstanden.
Die Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 24 Jahre) ist im Jänner mit einem Plus von 3 Prozent auf rund 47.700 überproportional stark gestiegen, sie ist aber mit einer Quote von 8,2 Prozent (nach EU-Berechnung) immer noch die zweitniedrigste in der Europäischen Union. Nur Deutschland kommt mit 7,8 Prozent auf einen niedrigeren Wert, Holland rangiert mit 8,6 Prozent auch in der Spitzengruppe. Alle anderen Länder haben Jugend-Arbeitslosenquoten im zweistelligen Prozentbereich, der Durchschnitt der EU-15 beträgt 21,3 Prozent.
Mehr Lehrstellen, mehr Suchende
Die Anzahl der offenen Lehrstellen war Ende Jänner mit rund 3.200 um 7,7 Prozent höher als vor einem Jahr, aber auch die Anzahl der Lehrstellensuchenden stieg um 5,8 Prozent auf gut 5.100. Die Zunahme der Lehrstellensuchenden sei jedoch zur Gänze auf ein neues Programm in Wien zurückzuführen, heißt es aus dem Ministerium. Die daran teilnehmenden Jugendlichen würden nun als Lehrstellensuchende gezählt und nicht mehr als Schulungsteilnehmer.
Überdurchschnittlich stark gestiegen ist die Arbeitslosigkeit auch bei älteren Menschen, sie nahm im Jahresabstand um 6,8 Prozent (4.472 Leute) zu. Andererseits nimmt die Anzahl der über 50-Jährigen am Arbeitsmarkt stark zu, ihre Beschäftigung stieg um 40.000 und machte damit fast drei Viertel des gesamten Beschäftigungszuwachses aus.
In Vorarlberg (-6,1 Prozent), Oberösterreich (-2,2 Prozent) und Kärnten (-0,1 Prozent) ist die Arbeitslosigkeit (inklusive Schulungen) zurückgegangen, in allen anderen Bundesländern hat sie zugenommen. Den stärksten Anstieg gab es in Wien (+5,1 Prozent). Stärker als im Durchschnitt war die Zunahme auch im Burgenland (+1,8 Prozent) und in der Steiermark (+1,6 Prozent). In Salzburg sind um 1,0 Prozent mehr Leute ohne Job als vor einem Jahr, in Tirol um 0,6 Prozent und in Niederösterreich um 0,5 Prozent. (APA)
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Die Arbeitslosigkeit steigt, die Gehälter sinken (zumindest in der Privatwirtschaft).
Mit den Beamten friesiert man die Statistiken.
Doch das ist vermutlich erst der Anfang einer langen Abschwungphase, die uns bevorsteht, weil Politiker ein Schuldenpyramidenspiel aufgebaut haben.
steigt und besonders betroffen sind davon junge und ältere Menschen.
Jetzt sollen ältere Menschen länger arbeiten, damit der Sparzwang erfüllt werden kann.
Das ist ja an Skurrilität nicht mehr zu überbieten bzw. erinnert es an das endlose Wirtschaftswachstum im endlichen System.
Wir haben eine System- und keine Schuldenkrise!
wenn man mehr versicherungsmonate braucht, um pensionsanspruch zu haben, als man im schnitt lebt...
der zins erdrückt uns...
und dabei sind 99% der weltbevölkerung gemeint...
bei uns beginnt diese entwicklung erst...
in afrika sind schon viele mitten im fegefeuer.
"1970 gingen die Österreicher im Durchschnitt mit 61,3 Jahren in Pension und konnten den Ruhestand etwas mehr als 15 Jahre genießen. Die Lebenserwartung lag damals bei 76,8 Jahren. 2010 gehen die Menschen mit 58,1 Jahren in Pension und werden im Durchschnitt 83,4 Jahre alt." mfg
wirklich eine Arbeit sucht, der findet auch eine. Deswegen ist davon auszugehen, dass ein Großteil dieser fast 400.000 Menschen in Österreich eigentlich gar nicht arbeiten _will_ sondern eine geruhsame Existenz in der sozialen Hängematte zwischen Arbeitslosengeld, bedarfsorienter Mindestsicherung, Wohnbeihilfe, GIS-Befreiung, Heizkostenzuschuss, Kindergeld und noch -zig anderen Vergünstigungen anstrebt.
Eigentlich ein Armutszeugnis für Österreich. Interessant zu erfahren wäre allerdings, wieviele Migranten bzw. M1grahigrus und reine Paßösterreicher in diesen 400tausend enthalten sind...
- Zwangsweise AMS-Idiotenkurse, in denen man wie ein kleines Kind behandelt wird
- das ständige Damoklesschwert Bezugskürzung seitens des AMS
- Jeder Job ist zumutbar
- Völlig ungeeignete Jobvorschläge seitens des AMS, weil die Beamten zu blöd sind, sich über die nötigen Qualifikationen zu informieren und einfach meinen "probieren können sie's ja"
- Präpotenz und Arroganz seitens der Beamten
- alle 3 Wochen beim AMS antanzen und einer dümmlichen, habichtsäugigen Beamtin Bericht erstatten, wie viele und welche Bewerbungen man geschrieben hat und was für Reaktionen es gegeben hat
- Dahinvegetieren am Rande des finanziell überhaupt Möglichen (Arbeitslosengeld und sonstige Sozialleistungen weit unter Armutsgrenze)
Leben in Saus und Braus!
'Die Arbeitslosenquote beträgt nach österreichischer Berechnungsmethode 8,6 Prozent ... nach EU-Berechnung betrug die österreichische Arbeitslosenquote im Dezember 4,1 Prozent.'
wenn schon die ö-zahlen geschönt sind, was macht denn die eu? alle abgegebenen zahlen durch 2 teilen und noch ein bissi abziehen?
Die Leute werden nach wie vor mit 50/55 hinausgeschmissen und wechseln fast geschlossen in die dauernde Arbeitslosigkeit bis sie 60/65 sind. Klar, explodiert diese Zahl, auch wenn die Beschäftigungsquote der >50Jährigen steigt.
Und wenn diese Quote steigt, dann ist selbstverständlich auch die Jugendarbeitslosigkeit garantiert. Die Arbeit wird ja weniger und nicht mehr.
Hat irgend jemand geglaubt, das könnte anders laufen?
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