Töchterle

"Reflexartige, unreflektierte und böswillige Reaktion"

Interview | 31. Jänner 2012, 18:51
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    foto: standard/cremer

    Wissenschaftsminister Töchterle, der für die ÖVP in der Regierung sitzt, vermisst bei den Grünen das Bürgerliche. Über eine Antwort zu einem Kanzler Strache muss er lange nachdenken.

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle äußert sich über die Grünen, ehemals seine politische Heimat, extrem enttäuscht - Über ihre Polemik sei er erschüttert

Standard: Sie sind knapp ein Jahr in der Bundesregierung, Sie sind parteilos, Sie wurden von der ÖVP nominiert. Wie wohl fühlen Sie sich im Schoß der ÖVP?

Töchterle: Wenn Sie diese schöne Metapher verwenden, kann ich nur sagen, ich fühle mich gewärmt. Im Ernst: Ich fühle mich sehr wohl. Manchmal wundere ich mich selber, dass ich mich so wohl fühle, das sage ich auch. Ich habe das schon mit einer gewissen Sorge begonnen. Aber wenn man mir schon die Chance bietet, an den Unis und für die Unis und für den tertiären Sektor etwas tun zu können, dann muss ich das annehmen. Meine Befürchtung war, dass das mühselige Geschäft der Politik auch mir die Mühsal vor Augen führen würde. Inzwischen stelle ich fest, ja, es ist teilweise mühselig, aber es ist bisweilen durchaus erfreulich. Ich habe mich - das sage ich ganz ehrlich und wundere mich dabei selber - noch nie dabei ertappt, zu sagen: Wärst du doch Rektor geblieben.

Standard: Das liegt an der Politik oder an der ÖVP?

Töchterle: Die ÖVP nimmt mich sehr gut auf und an. Das sieht man auch nach außen: Es ist klar, dass Wissenschaft und Forschung aus den allgemeinen Sparmaßnahmen weitgehend ausgenommen werden. Das ist ein klares Zeichen, natürlich vor allem der richtigen Einschätzung der Wichtigkeit dieser Bereiche, aber doch auch der persönlichen Akzeptanz.

Standard: Wie weit beherrscht der Kompromiss das politische Tagesgeschäft?

Töchterle: Politik ist klarerweise ihrem Wesen nach auch Kompromiss, vor allem Demokratie ist Kompromiss, sonst wär sie nicht Demokratie. Das ist immer ein Abgleich von verschiedenen Interessen. Das macht es mühsam und manchmal schlecht verkaufbar und manchmal unerfreulich. Die Leute sehnen sich nach Harmonie, was Demokratie nie ist, sie ist immer Diskussion, Auseinandersetzung und Interessenkonflikt. Und die Leute sehnen sich nach klaren Lösungen. Und das ist auch selten der Fall in einer Demokratie. Das ist das Schwierige und die Kunst. Auch der jetzige Blockadediskurs ist letztlich nur eine Variation des generellen Haderns mit der Demokratie. Weil sie eben nie Harmonie und Klarheit ist.

Standard: Das Sparpaket hat die Innenpolitik fest im Griff. Haben Sie den Eindruck, dass etwas weitergeht?

Töchterle: Mir scheint, dass allen klar ist, es muss jetzt einen kräftigen, deutlichen und nachhaltigen Schritt geben. Jetzt geht es noch um die Dimensionen in den einzelnen Bereichen und um das Verhältnis, wie viel auf der Ausgabenseite passiert und wie viel vielleicht doch auf der Einnahmenseite. Ich stelle aber schon fest, dass die Regierung die Themen so diskutiert, wie sie die ÖVP vorgegeben hat. Diese Themenführerschaft muss man der ÖVP zugestehen.

Standard: Wie tun Sie sich mit der SPÖ?

Töchterle: Beim Thema der Studienbeiträge gibt es von der offiziellen und der mir gegenübersitzenden Seite nicht einmal eine Diskussionsbereitschaft. Das kommt nur das klare "Nein, das wollen wir nicht".

Standard: Aber es gab zuletzt auch andere Signale.

Töchterle: Von Gabi Burgstaller gibt es sie schon länger. Aber die offizielle Linie ist die, die mir begegnet. Und das finde ich schon sehr enttäuschend. Ich habe der SPÖ mehrere Möglichkeiten angeboten. Die eine war: Nicht der Staat hebt Beiträge ein, sondern er überlässt es den Unis, ob sie es tun oder nicht. Der Staat würde nach meinem Modell keine Gebühren einheben. Aber die SPÖ will über diese Inhalte nicht reden.

Standard: Sie waren früher für die Grünen politisch aktiv, haben in Tirol für den Landtag kandidiert und sind gegen Johannes Voggenhuber angetreten, als es um den Spitzenkandidaten für die EU-Wahl 1996 ging. Wie geht es Ihnen heute mit den Grünen?

Töchterle: Sehr unterschiedlich. Mit den Grünen, mit denen ich jetzt zu tun habe, das ist Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald, das sind die Grünen in der ÖH und das ist natürlich Eva Glawischnig, mit denen geht es mir ziemlich schlecht.

Standard: Was ist denn passiert?

Töchterle: Ich bin einfach maßlos enttäuscht über diese reflexartige, unreflektierte und manchmal polemische bis böswillige Reaktion, die ich bei den Grünen erfahre. Wie Glawischnig auf den Erfolg betreffend Euratom reagiert hat, das war erschütternd. Sonst schimpfen viele auf den Boulevard, kritisieren ihn als oberflächlich und überzeichnend, aber diese Reaktion von Eva Glawischnig, das war schlechter als jeder Boulevard. Oder Kurt Grünewald. Wenn ich mir seine Reaktionen auf meine politische Aktivität anschaue, bin ich genauso erschüttert. Da kenn ich den Menschen manchmal nicht mehr, mit dem ich immer wieder auch gute und konstruktive Gespräche geführt habe. Das habe ich ihm auch gesagt. Ich halte das einfach nur für polemisch. Bei der ÖH ist es das Gleiche.

Standard: Lässt sich das nicht mit dem Flachgang der Tagespolitik erklären?

Töchterle: Ich erkläre es mir mit dem Reflex von Oppositionsparteien: Beißt die Regierung. Aber konstruktiv ist das nicht. Ich bin enttäuscht von den Grünen. Wenngleich ich sagen muss, dass sie in der Bundespolitik für mich in vielen Bereichen ohnedies nie politische Heimat waren. Ich war ökologisch gesinnt und habe bei den Tiroler Grünen, vor allem in der Person des Georg Willi, jemanden gefunden, mit dem ich gut konnte. Aber auch bei anderen, die ideologisch weiter links standen, habe ich viel Verständnis und Akzeptanz gefunden.

Standard: Willi ist Chef der Tiroler Grünen, er ist zuletzt als Nachfolger von Glawischnig ins Gespräch gekommen. Trauen Sie ihm das zu?

Töchterle: In meinen Augen ist er ein bürgerlicher Grüner. In Tirol hat er die beiden Fraktionen zusammengeführt. Mit seinem Charme, seinem klugen Auftreten und mit seiner sehr ausgewogenen Art ist es ihm gelungen, die Grünbewegung in Tirol zu einen. Ich fürchte, dass sich Willi in Wien sehr schwer tun würde. Was er in Tirol geschafft hat, sehr unterschiedliche Strömungen unter einem Dach zu halten, das würde ihm in Wien ungleich schwerer fallen. Bundespolitisch scheinen mir die Grünen den bürgerlichen Bereich nicht sehr abzudecken. Wenn Glawischnig sagt, Faymann soll jetzt endlich zeigen, dass er rund vier Milliarden über Steuern bringt, dann muss ich sagen: Die überholt ihn ja weit links.

Standard: Sie sind bei einer Partei angedockt, die auch mit der FPÖ eine Koalition auf Bundesebene eingegangen ist. Wie geht es Ihnen mit dieser Option?

Töchterle: Grundsätzlich finde ich schon, dass man über eine Partei, die es in Umfragen auf fast 30 Prozent Wähler bringt, nicht sagen kann: Das sind für mich Unberührbare, mit denen darf man nie und nimmer. Ich weiß natürlich, dass die FPÖ einen rechten Rand hat, der extrem störend ist. Mit dem muss man seine Schwierigkeiten haben. Aber die pauschale Ausgrenzung einer Partei mit fast 30 Prozent Wählern halte ich auch für problematisch.

Standard: Stünden Sie in einer schwarz-blauen Koalition als Minister zur Verfügung?

Töchterle: Das ist schon eine komplexe Option.

Standard: Mit einem Vizekanzler Strache? Vielleicht sogar mit einem Kanzler Strache?

Töchterle: Sie machen es mir gerade einfacher, die Frage zu beantworten, wenn Sie das so formulieren.

Standard: Ihre Antwort darauf?

Töchterle: Eben weil es so komplex ist, tu ich mir mit der Antwort schwer. Ich bin gegen eine Totalausgrenzung der FPÖ. Aber mit einem Kanzler Strache, so wie ich ihn jetzt erlebe habe: Das ist keine denkbare Vorstellung für mich. (Michael Völker, DER STANDARD, Printausgabe, 1.2.2012)

Karlheinz Töchterle (62) hat Klassische Philologie und Germanistik studiert. Er war zuletzt Rektor der Universität Innsbruck, ehe er im April 2011 von ÖVP-Chef Michael Spindelegger als Minister für Wissenschaft und Forschung in die Regierung geholt wurde.

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phobetor
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"Es ist klar, dass Wissenschaft und Forschung aus den allgemeinen Sparmaßnahmen weitgehend ausgenommen werden."

,ist schon etwas realitätsfremd, das soll er mal dem ganzen wissenschaftlichen Personal sagen das an der TU Wien die nächsten Monate entlassen wird. Das soll er mal allen MitarbeiterInnen sagen deren Arbeistgruppen aussterben, weil befristete Stellen nicht nachbesetzt werden.
Das soll er allen sagen die einen Studienplan studieren wollten der eingestellt wird.

So ein SCH*** ÖVP-ler

Prof. Alois
 
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Töchterle ist kein ÖVP-Mitglied

Die ÖVP ist bei uns traditionell die einzige Partei, wo man nicht Mitglied sein muss, um Minister zu werden.
Da reicht das K önnen und der Wille.

smea_gol
10

bei allem respekt - und abneigung zur VP und tum töchterle... aber wo werden an der tu wien leute entlassen?
Das befristete zum teil nicht nachbesetzt werden war immer schon so. leider.

zett
00

Ich kann nicht für die TU sprechen-aber auf der Uni Wien werden an fast allen Fakultäten die Assistenstellen gekürzt. Auf meiner in den letzten 10 Jahren um etwa 30%. Ohne Drittmittel wäre man sehr einsam...

jack johnson
 
03
Es ist ja immer wieder dasselbe

wie den Politiker Parteidenken, Betonierertum, Desinteresse an Lösung, ideologische einfältigkeit etc. vorgworfen wird, während es im forum dieselbe Schwarz-weißmalerei zum abwinken betrieben wird.

Wenn Töchterle + Wulz nebeneinander furzen, wird der eine olfaktorisch elitistisch, reaktionär, kapitalistisch, beschrieben, während jene von Wulz egalitär, revolutionär, genderomatisch und transhomoxenophil duften.

Degerl
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Er passt sich der ÖVP sehr gut an

"Die ÖVP nimmt mich sehr gut auf und an." Er hat sich auch brav angepasst: das hat einer Gehirnwäsche bedurft, um Studiengebühren als Lösung der Uni-Finanzierung zu bezeichnen. Es ist ihm zu positiv anzurechnen, dass die Mangelverwaltung nicht verschärft wird. Wie wäre es bei der Bevölkerung um mehr Zuspruch für die Wissenschaft zu werben ? Die meisten deutschen Bundesländer können die Verbesserung der Uni-Finanzierung als politischen Erfolg verkaufen. Bei uns kann sich ein Vizekanzler über die Personalzunahme an den Unis zu mokieren, offenbar ohne zu wissen, dass eine Uni-Autonomie kam und dass die Projektfinanzierten zum Personal gehören. Ich hatte mir von einem Rektor mehr Einsatz für die Erhöhung des Stellenwertes der unis erwartet.

smea_gol
69

Ich hoffe allmählich, dass sogar die letzten, die auf Töchterle als positivimpuls gehofft haben, nun langsam draufkommen, dass der keinerlei interesse daran hat, einen normalen, konstruktiven und menschenfreundlichen minister zu machen.

potz
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ich fasse zusammen

1. alle die nicht seiner meinung sind, sind polemiker
2. die fpö ist ganz in ordnung, irgendwie
3. die övp ist total nett zu ihm.

prost.

Prof. Alois
 
10
Das hat er genau nicht gesagt

Meine Zusammnefassung sieht so aus:

1) ÖVP lässt mehr Freiraum als erwartet. Das ist ja schon dshalb erstaunlich, weil man nicht ÖVP-Mitglied sein muss, um Minister zu werden.

2) Distanz zur FP, aber zähneknirschenden Respekt vor einer Partei, die von vielen gewählt wird

3) Erschütterung darüber, dass es grüne (Nicht-)Politik gibt, die ausschließlich auf Ausgrenzung per Verhöhnung setzt. Ohne jede sachliche Auseinandersetzung. Herr Töchterle dürfte noch nie in diesem Forum gewesen sein.

Auch lustig
01
Und das von einem Ex-Grünen.

zett
00

warum der jemals grün war verstehe ich bis heute nicht. aber wenn man in seine augen sieht, wird einiges klar.

ProfKreuzundQuer
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bei manchen minister/innen bin ich wohl fragend ...

bei diesem herrn nur mehr erstaunt.

schade um unser land.

Prof. Alois
 
10
Das sag ich auch

Guter Minister, aber er wird scheitern am Unwillen vieler.

hcl3
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is a a bißerl beleidigt ?
dafür verleiht er ehrungen an leut die frauen als f.ckmaterial darstellen
..heereswerbung

Jonny W1
12
oooh

armer töchterle, so gemein sind sie alle...

Irma la Douce
03
Schon das Lekkerle von der Schotter-Mizzi lukriert?

Jülyet Ksantopulo
12

Töchterle sollte sich der Tatsache eingedenk sein, daß Grünewald und GRAS nicht für alle Grünen sprechen.

Wäre das so, hätte ich noch nie in meinem Leben grün gekoren.

Prof. Alois
 
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Wenn aber Grünewald und GRAS die meiste Öffentlichkeit bekommen

und noch nie von der grünen Parteiführung zurückgepfiffen wurden, sieht das gleich ganz anders aus. Töchterle muss davon ausgehen, dass jede wilde GRAS-Aktion die Zustimmung der Glawischnig hat. Wenn es nicht sogar so ist, dass die Frau G. sich zu fein ist, sich selbst anzupatzen und lieber andere vorschickt ins Gefecht.

Wenn ein Blauer gestrig f..rzt, dann gehen alle gleich zum Strache und befragen den, wie er gedenkt damit umzugehen. Gut so.

Helmut
1110
Schoen langsam...

...frage ich mich schon, ob wir solche Politiker verdient haben. Der Herr regt sich allen Ernstes ueber die boesen Gruenen auf und wie weit links sie nicht waeren, um dann der FPOe einen rechten Rand zu attestieren, weswegen man sie aber nicht ausgrenzen duerfe.
Vielleicht ist dem Herrn schon einmal aufgefallen, dass der rechte Rand ca. 98% der FPOe ist. Aber das macht ja alles nichts, weil alles, was nicht weit links ist, fuer die OeVP kein Problem darstellt.

blub7
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wenn ich solche postings lese...

...frage ich mich immer wieder, wie man zu solchem inhalt kommt...auf logischen überlegungen kann das auf jeden fall nicht basieren...es handelt sich viel mehr um einen blinden hass auf die övp und alles, was damit zu tun hat...
es gibt einen unterschied zwischen "über eine partei enttäucht sein und kritik zu üben" und "eine demokratisch gewählte partei vollständig ausgrenzen"...vlt. fällt dir auf, dass töchterle ob der seiner meinung nach unsachlichen reaktionen der grünen mit ihnen verhandelt...es geht hier nicht darum, dass töchterle die fpö spitze findet, sondern dass es einfach antidemokratisch ist, eine 30% partei auszugrenzen...nicht mehr und nicht weniger steht da

Prof. Alois
 
00
Antidemokratisch?

Schön, dass Sie diesen Ausdruck wagen. ich habe bisher für das Verhalten der Grünen und vieler Roter den Begriff 'ademokratisch' verwendet.

Ademokratisch ist es, wenn ohne eigenes Bewusstsein gegen Demokratie gearbeitet oder gesprochen wird. Bei uns sehr häufig vorkommend. Ist durchgängig durch das gesamte politische Spektrum zu beobachten.

Antidemokratisch ist jemand, der bewusst gegen die Demokratie arbeitet. Was einschließt, dass man diese Absicht nicht immer laut dazusagt. Das ist bei uns immer öfter der Fall.

Und jetzt bleibt mir nur mehr, für mein Dozieren um Verzeihung zu bitten.

blub7
00
mea culpa

matthewH
45

Der Herr sagt, dass die Grünen mit solchen Aussagen sich nicht als bürgerliche Partei positionieren.

Der Herr sagt auch, dass es demokratiepolitisch problematisch ist, eine Partei auszugrenzen die mit knapp einem Drittel der Stimmen stärkste Partei werden könnten.

Sind Sie da anderer Meinung?

Heavyweather
01

Demoktiepolitisch ist es sicher nicht problematisch eine demokratiefeindliche Rechtspartei rechts liegen zu lassen.
Was sollen die Grünen mit der FPÖ machen? Der einzig richtige Weg ist es ihnen mit guter Politik die Wähler ab zu nehmen.

Prof. Alois
 
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Wie wahr, wie wahr

Gute, ehrliche Politi k ist immer unschlagbar. Dogmatische Starre ist dagegen das Ticket zur Reise in die eigene Bedeutungslosigkeit. Das ist der Grund, warum es grün bei uns nicht über die Zehnprozentpartei hinaus schafft, aber auch nie effizient Zünglein an der Waage wird, indem einem Koalitionspartner lästig fallend.

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