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vergrößern 500x402Brüssel - Die Arbeitslosenrate in der Europäischen Union und in der Eurozone hat im Dezember einen Rekordwert erreicht. Das EU-Statistikamt Eurostat schätzt, dass im Dezember in der EU insgesamt 23,8 Millionen Menschen arbeitslos waren, davon 16,5 Millionen in der Eurozone. Das ist die höchste Zahl und Rate, die seit Beginn der Aufzeichnungen für die 27 EU-Staaten seit Jänner 2000 vorliegt, hieß es bei Eurostat.
Die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den 17 Staaten der Eurozone erreichte im Dezember 10,4 Prozent, auch für November revidierte Eurostat die ursprünglich auf 10,1 Prozent geschätzte Rate auf 10,4 Prozent nach oben. Bezogen auf die 17 Euroländer ist das die höchste Gesamtzahl arbeitsloser Menschen seit 1995. Nur im April 1998 wurde mit 10,5 Prozent eine höhere Rate verzeichnet.
Österreich steht gut da
Österreich verzeichnet mit 4,1 Prozent weiterhin die niedrigste Rate in der EU, gefolgt von den Niederlanden (4,9 Prozent) und Luxemburg (5,2 Prozent). Seit Juni 2011 nimmt Österreich in der EU-Statistik den Spitzenplatz ein. Die höchsten Arbeitslosenquoten meldeten Spanien (22,9 Prozent), Griechenland (19,2 Prozent) und Litauen (15,3 Prozent).
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren in der EU betrug im Dezember 5,5 Millionen. Die Jugendarbeitslosenquote lag damit bei 22,1 Prozent in der EU und bei 21,3 Prozent im Euroraum. Die niedrigsten Quoten verzeichneten Deutschland (7,8 Prozent), Österreich (8,2 Prozent) und die Niederlande (8,6 Prozent). Am höchsten war die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien (48,7 Prozent), Griechenland (47,2 Prozent) und in der Slowakei (35,6 Prozent).
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich am Montag beim informellen Gipfel in Brüssel auf verschiedene Wachstumsimpulse geeinigt. Bei den Initiativen geht es um einen wirksameren Einsatz vorhandener Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und den EU-Strukturfonds. Aus den Fonds sind für die Programmperiode bis 2013 noch 82 Mrd. Euro ungenutzt, davon 22 Milliarden Euro aus dem ESF. Spezielle Konjunkturprogramme sind nicht vorgesehen.
Nationale Jobpläne
Im Rahmen ihrer Nationalen Reformprogramme sollen die EU-Staaten jährlich "Nationale Jobpläne" vorlegen. Diese sollen bereits heuer im Zuge des "Europäischen Semesters" zur Koordinierung der Budgetpolitik und der Wirtschaftsreformen überwacht werden.
Besonderes Augenmerk richtete der EU-Gipfel auf die hohe Jugendarbeitslosigkeit. Die acht Länder mit der höchsten Jugendarbeitslosigkeit - Spanien, Griechenland, die Slowakei, Lettland, Italien, Portugal, Litauen und Irland - verpflichteten sich zu einem Pakt zur Förderung der beruflichen Mobilität, den Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso vorgeschlagen hat. Barroso wolle umgehend "Aktionsteams" in diese Länder schicken, damit konkrete Schwerpunkte vereinbart werden könnten, sagte eine Sprecherin des Kommissionspräsidenten am Dienstag in Brüssel.
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) unterstrich die vom Gipfel beschlossene Wachstumsinitiative. Kürzungen ohne Wachstumsmaßnahmen würden einen negativen Kreislauf auslösen, sagte er. "Für jemanden, der auf der sozialen Seite steht", sei die Gipfelerklärung zwar wenig, "aber es geht in die richtige Richtung". Die grüne Europaabgeordnete Ulrike Lunacek kritisierte die Gipfelbeschlüsse zur Belebung des Wachstums als "vage und im Prinzip eine Auflistung schon existierender Maßnahmen". Für die Vorhaben gebe es nämlich kein neues Geld. (APA)
Italien schreibt sich den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf die Fahnen und wartet mit ungewöhnlichen Ideen auf
353.120 waren im April ohne Job
Weltweit sind über 73 Millionen 15- bis 24-Jährige auf Jobsuche. In der EU ist die Jugendarbeitslosigkeit stark gestiegen
Die Schweizer Initiative "1:12" will Managergehälter deckeln und wirft eine alte Frage auf: Gibt es den gerechten Lohn?
Zuckerbrot und Peitsche: Nach der Jugendgarantie will Minister Hundstorfer eine "Älterengarantie" schaffen
Österreich weiterhin mit niedrigster Quote
Am 1. Mai jährt sich der Fall der Barrieren am Arbeitsmarkt für die neuen EU-Länder zum zweiten Mal. Rumänen und Bulgaren folgen 2014
Hartz IV ist für Inge Hannemann der Gipfel der Seelenlosigkeit. Der Kampf gegen Strafen und Ein-Euro-Jobs kostete die Deutsche ihren Job
Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich erstritt für eine Juristin in einem Vergleich 20.000 Euro Entschädigung
interessante weitergehende Ergänzungen zu den EU Initiativen sind hier beschrieben:
http://www.fairobserver.com/article/n... ent?page=2
Guckst du:
http://derstandard.at/132650367... n-zu-wenig
http://derstandard.at/132624916... 4-Jaehrige
und natürlich:
WIR MÜSSEN LÄNGER ARBEITEN!
Eh kloa...
eigentlich merkwürdig wie eine gute nachricht zur hiobsbotschaft wird.
man könnte es doch positiv sehen das weniger menschen arbeiten müssen um eine hohe prodiktivität und einen guten lebensstandard zu ermöglichen.
natürlich deckt sich das nicht mit dem wunschtraum vom unbegrenzten wachstum in einer welt begrenzter ressourcen...
dass es jede woche eu gipfeltreffen und 1.500.000.000.000 € für die rettung der banken, versicherungen, finanzmärkten und korrupten, betrügenden regierungen geht.
und für arbeitslose, bzw.arbeitsmärkte , beschäftigungsprogramme die NACHHALTIG sind, keine bewerbungskurse!!!! nada
da trifft sich niemand!!!!
da sieht man, was das kapital in der eu wert ist!!!! ALLES!!!!!
und die menschen, ....NICHTS
net mal protestieren dürfens, da werden die gipfel weiträumig abgesperrt, damit man ja nicht die wutbürger europas sehen muss....könnte die merkozy beunruhigen!!!!
pfui
deshalb: mindestens dieselbe summe, die betrügern, bankrotteuren, schludrigen geldverleihern usw. nachgeschmissen werden, auch für arbeitsmarkt und plätze ausgeben! !!!!!!
Die Entwicklung mit der hohen Arbetislosigkeit wird weitergehen, und dann kommt die Anarchie, wie sie in Portugal bereits begonnen hat, mit haufenweise Diebstählen von Lebensmitteln, mit Bandenüberfällen auf alleinstehende Häuser etc. In 3 Jahren werden in gewissen Regionen Europas kolumbianische Zustände beginnen. Bandenüberfälle auf Geldtransporter sind ja bereits auch in Deutschland "Usus". Und der Mega-Rettungsschirm von 1,5 Billionen wird in 3 Jahren ebenfalls aufgebraucht sein. Es wird wunderbar in Europa dank Merkels Euro-"Strategie"...
Ca. 87% der "Mitgliedsbeiträge" richten sich nach dem BNE (Bruttonationaleinkommen) ungefähr 13% werden von der Mwst (Mehrwertsteuer) abgezogen.
Die Arbeitslosenzahlen haben hier also einen nur sehr indirekten Einfluss, aber Sie wollen ja auch nicht vorschlagen, dass wir und runterwirtschaften sollen um weniger zahlen zu müssen, oder?
unermessliche billionen für die FI (finanzindustrie), angeblich, um die wirtschaft zu retten, tatsächlich, um 1% der bevölkerung immer reicher zu machen und die ärmsten immer ärmer. an letzteren wird gespart, für erstere jede astronomische geldmenge gedruckt.
es ist der reine wahnsinn, denn die einbrechende allgemeine kaufkraft macht die wirtschaft noch schneller kaputt und damit letztlich auch die FI selbst.
es liegt an uns. wir müssen der FI das
BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN für alle
abringen, die wirtschaft durch moderate kaufkraft stabilisieren und die FI demokratisieren und sucht-therapieren.
ohne befreiung von ihrem lohn-und geldterror ist das nicht möglich.
Immer der selbe 3-fach-Schwachsinn von dir egal zu welchem Thema:
1%
FI
BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN
In keinem einzigen Posting hast du je erklärt bzw. darauf geantwortet wer diese 1% sind.
Und komm uns bitte nicht ständig mit "Befreiung" oder "Demokratisierung" vor irgendwelchem Terror und gleichzeitig aber den Raub von Privateigentum fordernd!!
http://www.youtube.com/watch?v=b_sEUkJIz9g
Wohlgemerkt: Nur EIN mögliches Modell, was die Finanzierung anbelangt - aber eine sehr gute Erklärung, worum es generell geht.
(Mittlerweile auch als "Götz-Werner-Modell" (DM-Gründer) bekannt)
Ich stelle das deswegen hier rein, weil es die kürzeste Form ist - die ich bisher gefunden habe - um ein derart komplexes Thema ausreichend zu erklären.
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