MON810 im Test

Forscher: Transgener Mais schadet Bienenlarven nicht

31. Jänner 2012, 21:47
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    foto: sven kaestner

    Transgener Mais des US-Konzerns Monsanto hat nach Angaben von Würzburer Wissenschafter keine negativen Auswirkungen auf Bienenlarven.

Giftiges Protein, das sich gegen Maisschädlinge richtet, hat keine Auswirkungen auf Bienennachwuchs

Wie gut Bienen die Pollen von gentechnisch verändertem Mais in ihrer Nahrung vertragen, haben Wissenschafter der Universität Würzburg nun erstmals Mal unter kontrollierten Bedingungen im Feld und im Labor untersucht. Das Ergebnis: Den Forschern zufolge hat transgener Mais keine negativen Auswirkungen auf Bienenlarven. Wie die Universität der Stadt am Dienstag mitteilte, entwickelten sich die Bienenbabys genauso schnell und gut wie Artgenossen, die mit natürlichen Maispollen gefüttert wurden. Auch die Sterblichkeitsrate der Tiere sei nicht gestiegen.

Fünf Tage lang haben die Wissenschafter Bienenlarven mit einer speziellen Diät ernährt. Dem verabreichten Futtersaft gaben sie dabei exakt die Menge an Pollen mit, die auch in der Natur in dem speziellen Futtersaft der Ammenbienen zu finden ist. Drei Larvengruppen erhielten die Pollen konventioneller Maissorten. Eine Gruppe bekam als Nahrungszusatz Pollen der gentechnisch veränderten Maissorte MON810 des US-Konzerns Monsanto, die ein für den Maiszünsler giftiges Protein bildet. Eine weitere Gruppe von Bienenlarven erhielt die Pollen einer Maissorte, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Maisschädlingen enthält: Unter anderem gegen den Maiszünsler und den Maiswurzelbohrer.

"Diese Gene sorgen dafür, dass die Maispflanzen Proteine produzieren, die Schädlinge bereits im Larvenstadium töten", erklärt Harmen Hendriksma vom Lehrstuhl für Zoologie der Universität. Bt-Toxin heißen diese Proteine in der Fachsprache. Über die Nahrung aufgenommen, üben sie ihre toxische Wirkung im Darm aus. Dort sollten sie auch aktiv werden, wenn sie der Bienenlarve zur Bedrohung werden. "Zumindest eine geringere Gewichtszunahme müssten dann die Konsequenz sein", sagt Hendriksma.

Normale Entwicklung

Dafür fanden die Wissenschafter in ihren Experimenten allerdings keinerlei Hinweise. Die Bienenlarven entwickelten sich völlig normal. Für die Bienenforscher ist das ein starker Hinweis, dass das Protein aus dem gentechnisch veränderten Mais ohne Probleme im Darm von Bienenlarven verdaut wird.

"Dieses Ergebnis geht konform mit dem Stand der Wissenschaft", sagte der wissenschaftliche Mitarbeiter Stephan Härtel. Es gebe bisher keine veröffentlichte wissenschaftliche Studie, die zeigt, dass es einen negativen Effekt für die Honigbiene gebe.

Zu den Auswirkungen von Genmais-Pollen auf ausgewachsene Bienen konnte das Forscherteam zunächst nichts sagen. "Die Bienenlarven reagieren am sensibelsten auf die Gifte", betonte jedoch Härtel. Das lasse vermuten, dass auch erwachsene Bienen von transgenem Mais nicht negativ beeinflusst würden.

Für konkrete Erkenntnisse darüber wollen die Experten der Uni in den kommenden vier Jahren auch die Auswirkungen von gentechnisch veränderten Kartoffeln und Maispflanzen auf Honig- und Wildbienen untersuchen. (APA, red)

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Posting 1 bis 25 von 216
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He du, nicht einschlafen!
00
19.2.2012, 22:32
F S 3
05
16.2.2012, 10:28
NEUE STUDIE: Selbst wenn sie das "Roundup"-Klumpert noch 450-fach verdünnen, ist es für die DNS schädlich…

…Also 450x weniger, als es DERZEIT angewandt wird:

http://www.greenmedinfo.com/article/r... ncentratio

Glyphosphat wird entgegen der PR, die wir auf Wikiwaschi lesen dürfen, *nicht* vollständig abgebaut - und akkumuliert sich:
http://www.greenmedinfo.com/blog/feat... -article-0

Alien Nation
12
Nicht zu vergessen ist die völlige Unschädlichkeit

des von Monsanto in den USA verkauften Futtermais. Ausgelieferte Vorräte wurden, mit Hilfe von XE Mitarbeitern wieder eingezogen, da Sie zu temporärer Unfruchtbarkeit beim männlichen Rindern führten. Übrigens mitunter ein Grund der einige Farmer zugrunde richtete. Farmer die Futterbestände zurückstellten um diese untersuchen zu lassen wurden mit Millionenklagen überzogen und in den Ruin getrieben.

Ebenso ist mit Hilfe von Monsanto das aussieben der Ernte zum Erhalt neuen Saatguts für das nächste Jahr, als auch der Besitz eines solchen Rüttlers rechtlich gleichzusetzen mit einem domestic terror act.

Gendo
10

Monsanto Firmenpolitik ist ein Auswuchs unseres Kapitalistischen Systems. Das mit der Saatgutgewinnung ist ein uralter Hut und hat wenige mit GT (also ein Pseudeoargument) zu tun. War schon zur Zeit der Hybridsorten so dass man schlicht miese Ernte bekam wenn man die 2 Generation auspflanzt anstatt neues Saatgut zu kaufen (wird bei den Sorten auch nicht anders sein).
Das Problem scheint zu sein dass es keine Konkurrenz gibt oder schlicht billiger ist. Das Hauptproblem bei Monsanto Sorten ist der massiver Einsatz von Gift, entweder Pflanzen Intern oder von konventionell von außen, ob dabei GT Pflanzen dabei sind spielt bei der Giftwirkung keine Rolle (das Gift bleibt das gleiche).
Der massive Einsatz von Gift in der Landwirtschaft ist wohl a

hlg
10
monsanto macht gentechnisch die saat...

giftresistent, damit man während des fruchtwachstums weiter gift spritzen kann...

dadurch wird natürlich völlig unabsichtlich die frucht des nachbarn ohne monsantosaatgut vom gift vernichtet...

man hält natürlich das patent am gift, gensequenz zum resistent machen etc...

gentechnik ist ein mittel der wettbewerbsverzerrung...

so wie es rollkommandos der mafia sind

Gendo
00

Die Wettbewerbsverzerrung kommt auch dank vieler GT Gegner. Die nehmen kleine Firmenaus dem Geschäft (die können nicht ausweichen wie Monsanto) oder verhindern nicht gewinnorintierte Forschung (mit Druck auf Politik in Europa).
Monsanto konnte nichts besseres passiern. Die GT Gegner räumen die Konkurenz weg und man selbst kann warten bis man den Markt ganz übernehmen kann.

*Andreas*
00

Von welchem Gift reden Sie überhaupt? Denn das am besten bekannte Herbizid von Monsanto ist "Roundup", also Glyphosat.

Die Patente auf Glyphosat sind in den meisten Ländern bereits abgelaufen und es gibt genug andere Hersteller.

Wie es bei den "Roundup-Ready" Produkten aussieht, weiß ich nicht, aber es steht fest: Sie verbreiten Unwahrheiten!

Jetzt Frage ich Sie: Gibt es an Monsanto nicht schon genug zu kritisieren? Muss man wirklich mit Unwahrheiten kommen und damit seine eigene Glaubwürdigkeit zu untergraben? Damit machen Sie an sich legitime Kritik an Monsanto kaputt.

hlg
21
wer hindert sie daran wahrheiten zu verbreiten?

und was an meinem posting ist die unwahrheit?

hat monsanto an den von ihnen genannten produkten die rechte besessen? war es firmenpolitik, dass man sich so durch spritzmittel umsätze beim genmanipulierten und patentierten saatgut sichert und umgekehrt?

*Andreas*
01

Die Unwahrheit ist, dass Monsanto das Patent am Gift NICHT (mehr) hält. Und zwar schon länger nicht mehr.

Mich hindert nichts und niemand die Wahrheit zu verbreiten. Aber es wäre der Sache dienlich, wenn man gleich von Anfang an mit der Wahrheit argumentiert.

Dann hat man gleich eine Diskussion am Kern der Sache und man verhält sich dann wie ein mündiger Bürger, der sich in der Sache informiert hat und weiß wo und warum er mitredet.

hlg
11
lest selbst...

http://en.wikipedia.org/wiki/Roun... rbicide%29

die hälfte des umsatzes wird nach wie vor so gemacht, wie von mir oben beschrieben steht da. den zweck ihrer kritik durchschaue ich nicht...

*Andreas*
01

Es gibt kein Patent mehr auf Glyphosat, ist das so schwer zu verstehen?

hlg
11
die hälfte des umsatzes wird nach wie vor so gemacht, wie von mir oben beschrieben steht da. den zweck ihrer kritik durchschaue ich nicht...

*Andreas*
00

Lesen Sie noch einmal, was Sie geschrieben haben. Dann sehen, Sie, dass Ihre Argumentation falsch ist.

hlg
10
weil das EINE patent abgelaufen ist...

was sicher irgendwelche juristischen gründe hat und nicht eine freiwillige aktion dieser mafiaorganisation ist...

ist doch die methode trotzdem eine mafiöse.

ob jetzt seit 12 jahren ein patent abgelaufen ist ändert doch daran genau nüsse.

*Andreas*
01

Natürlich ändert das etwas, z.B. dass die Hälfte des Glyphosat-Angebots aus China ist. Das hat zur Folge, dass Monsanto bei Glyphosat kein Monopol mehr hat, was die gesamte Wettbewerbslage total ändert.

Und wow...jetzt wollen Sie einer Firma ankreiden, dass sie nicht freiwillig auf Patente verzichtet, sondern den rechtlichen Rahmen voll ausnützt?

Bei Monsanto wäre es so leicht zu kritisieren, denn deren Geschätspraktik ist ja wirklich ein Wahnsinn. Trotzdem sind Sie auf falsche Behauptungen und derartig leere Kritik angewiesen.

Alien Nation
11
AHA und weil es ein alter Hut ist, ist es ok.

Na wenn Sie meinen.

Ein interessantes Gerechtigkeitsempfinden.

Gendo
00

Wow Gerrechtigkeitsempfinden?
Schon komisch Abhängikeit und Monopolausnützung mit Hybritsorten völlig OK, das exakt gleiche mit Gt völlig Böse, ja das ist gut zu verstehen!

F S 3
115
Monsanto und das grausige Szenario unserer "Kinder des Mais". Eine kleine Reise mit dem FS3 in die Realität industriell geplanter Vernichtung von Leben zum Vorteil der Anteilseigner verbrecherischer Konglomerate: Systematisch betriebener Genozid…



Ungarn veranlaßte die Vernichtung aller Monsato-GMO-Mais Bestände:
http://tinyurl.com/7odwf3e

Monsantos Mais in Verbindung mit Organversagen erforscht:
http://tinyurl.com/ycjxm79

Monsanto benutzt "Humanitäre Hilfe" als Mittel z.Zweck:
http://tinyurl.com/72gkw7o

…und schaut, wer da noch aller zum "Essen" kommt:
http://tinyurl.com/7jbe6d6
http://tinyurl.com/82vxjrl

Hat Monsanto die Söldnerfirma "Xe" (ehem: BLACKWATER) gekauft?
http://tinyurl.com/2dzdpze

Vize v.Monsanto wird oberster Lebensmittel-Kontrolleur der US:
http://tinyurl.com/7bh5e8e

Älteres vom FS3 zu Monsanto:
http://tinyurl.com/7loxdbx

Googelt nach "Agenda 21" und "NSSM 200":
http://tinyurl.com/6qqnlpd

wird
01

Das '1000 days' SUN movement von Hillary Clinton nicht zu vergessen. Eh scho wissen, wegen der armen, armen Kinder wäre es. Die können nicht genug SUNshine bekommen.

Franz Huber102
13
wer hat den Test in Auftrag gegeben

Monsanto??

Gendo
21

Richtig wenn die Ergebnisse nicht in das Weltbild passen dann müssen die ja gekauft oder manipolirt sein.
Keine Ahnung von Genetik, keine Ahnung von Wissenschaft aber im Verleumden erste ganz groß!

NONE
22

Im Gegenteil - die Frage ist IMMER zu klären.

Auch wenn KEINE Verbindung besteht. Es KÖNNTE eine Verbindung bestehen.

Man hat ein RECHT darauf das Wissenschaft nicht das Feigenblatt für Konzerne wird. Und viele Wissenschaftler die ich kenne arbeiten bei Firmen mit - entweder selbst gegründet, oder als "Consulter" und so weiter. Das ist ein Fakt.

Punkt.

*Andreas*
02

Na, dann seien Sie ein mündiger Bürger und klären Sie die Frage. Sie haben ja auch ein Wahlrecht. Im Link zu dem Artikel steht, wer die Studie finanziert hat.

Kleiner Tipp - Monsanto war es nicht!

Gendo
11

Sie mögen zwar irgendwen kenne (ja die Großmutter meines Freundes einer Bekannten hat mal…) von dem wie wissenschaftliche Publikationen zu sein haben, welche Standards sie zu erfüllen haben scheinen sie exakt 0 Ahnung zu haben. Conflict of Interest muss bei jedem Paper abgeklärt sein (und die Journale verstehen da wenig spaß!).
Nebenbei müssen die Publikationen so verfasst werden dass jeder sie Nachkochen kann, was vor allem bei einem so simplen Experiment selbst bei 100% Finanzierung von Monsatnto kaum Spielraum für Manipulationen lassen würde.
Es sind einfach nur wilde Unterstellungen von Menschen die nichts von der Materie verstehen und sich auch nicht die Mühe machen jenseits von Verschwöhrungsseiten sich damit zu beschäftigen.

Simplicius Simplicissimus
10
Man müsste ...

... den gesamten Testbericht lesen, ein Bericht über den Bericht ist zu wenig. Beispielsweise steigt die Menge des erzeugten pflanzeneigene Gift gegen den Maiszünsler nach jeder Generation. Am Ende sterben auch andere Insektenarten. Und Hybride sind Erpressungsmittel.

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