CA Immo trennt sich von Warsaw Financial Center

Ansichtssache | 9. August 2012, 11:13
foto: ca immo
Bild 1 von 9»

CA Immo trennt sich von Warsaw Financial Center
Die heimische CA Immo und Partner Pramerica Real Estate Investors verkaufen ihre jeweiligen Hälfte-Anteile am Warsaw Financial Center. Der Verkaufspreis für den Tower mit rund 50.000 m³ vermietbarer Fläche liegt bei rund 210 Mio. Euro, die CA Immo lukriert aus der Transaktion also 105 Millionen. Käufer ist ein Konsortium aus Allianz (87,5 %) und Curzon Capital Partners III (12,5 %), einem von Tristan Capital Partners geleiteten Fonds. (red, 9.8.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 31
1 2
hoffentlich wird's was mit begrünter fassade

und in passivbauweise

wirds so wie die anderen bauwerke

des Hr. Tojner - dann wirds Grauenhaft! In jeglicher Hinsicht.

Schade um das ehemalige Jugendstil-Ensemble. http://www.dasmuseen.net/Wien/BezM... ia/883.jpg

Ka-wumm....

..für eine freie Sicht auf das RZB Gebäude.....

Der Westbahnhof

ist das größte Bauverbrechen der letzten 150 Jahre in Wien. Danke dem Architekten (oder was auch immer der gelernt hat) für diese Verschandelung eines so neuralgischen Punktes in Wien.

Finde ich nicht.

Und das sage ich als direkter Anrainer. Vorher wars viel schlimmer.

Geschmäcker sind eben verschieden.

Ich den "neuen" Westbahnhof gar nicht schlecht gelungen.

Das 'denkmalgeschützte' Gebäude

wird von schiefen Ebenen und Monumentalklötzen eingebunkert und erschlagen.

Ja, hätte man das Gebäude gleich ganz abreissen sollen?

Nein, jetzt ist die Situation viel besser. Alles ist durchgängig, luftig, das Vapiano ein echter Hit und positive Belebung des Viertels - und die Halle wurde entkernt und in der Substanz erhalten. Gehen sie einmal nach hinten bis zur Lichtgasse. Dort blüht das Viertel jetzt richtiggehend auf.

na das Vapiano!!!
hat mal mit der architektur gooor nix zu tun.

und ja es is ein absolut hässlicher klotz.

Als wär das Raumschiff aus "Independence Day" in Wien gelandet

Was ist daran besser?

wenn wenigstens die originale

art deco lobby einrichtung noch drinnen wäre. aber diese lächerliche rückbarockisierung gepaart mit einer sehr funktionellen raumhöhe von ca 1.85m macht es zu einem sprengungskandidaten.

einzig positive ist die helle fassade die mit viel phantasie an sandstein erinnert. noch schlimmer wäre ein schwarzer vollspiegelverglaster monolith.

Nur keinen Architektenwettbewerb!

Man sieht, was bei Wien Mitte herausgekommen ist. Auswechselbare Schuhschachtelarchitektur, die nicht zu Wien passt.

Wien Mitte: da können die Architekten nichts dafür.

Wenn der Bauherr Kubaturmaximierung vorschreibt, kann der Architekt nur noch Schuhschachteln hinstellen. Schuld sind Leute, die solche Schnapsideen haben, wie auf dem Areal Wien Mitte Büros, EKZ und allenfalls noch zum Drüberstreuen ein Hotel hinzuklotzen, um über einem Bahnhof den Verlust eines Prestigebaus für UHBM so gering wie möglich zu halten. Wenn schon Prestigebau, dann auch ein repräsentatives Prestigeobjekt, das zwar Geld kostet, aber als Tor für die Touristen Einmaliges zu bieten gehabt hätte. Wenn man gute Ideen ausschlägt oder gar nicht erst kennen lernen will, dann wird eben eine Schuhschachtel draus. Aus einem Ackergaul kann man keinen Lippizaner machen.

Soll man in Wien heute noch so bauen wie vor 150 Jahren?

Das würde genauso wenig passen!

Man soll die Zeit auch in der Architektur erkennen und wie bauen heute anders als früher.

Was ist schon auswechselbar?

Wenn Du durch eine wiener Straße mit Gründerzeithäusern gehst, könntest Du auch sagen, die sind alle auswechselbar.
Wenn Du Dir 10 barocke Kirchen anschaust, sind die auch irgendwie auswechselbar, weil sie viele Gemeinsamkeiten haben.

Wirkschlich schlimm finde ich die völlig einfallslose Architektur einer Zeit, in der nur billig und funktional wichtig waren. Aber der Bahnhof Wien Mitte ist eine Bereicherung fürs Auge. Man sieht dann wenigstens, dass die Stadt nicht vor Jahrzehnten stehengeblieben ist und auch noch lebt.

Solange Verschandelungen vermieden werden,

wie das Kasperltheater auf der Oper oder die Abschussrampe auf der Albertrina haben Sie natürlich recht. Aber man sollte Respekt vor den Leistungen früherer Architekten und Baumeister haben. Jede Epoche findet irgendwann ihre Bewunderer. Sünden, wie sie die Kirche im Barock verübte, indem Renaissance, Gotik und Romanik barockisiert wurde, sollten man tunlichst vermeiden.

Sprengen!

Hässlicher kann man nicht bauen!

doch, das geht - leider.

die frage ist, was jemanden dazu treibt in den lastafa zu gehen.

der einzige grund der mir einfallen würde wäre der games workshop, nachdem der cosmos zugemacht hat, aber selbst für den gibt es alternativen.

und am westbahnhof haben sie mit dem einkaufszentrum eine viel besser gelegene konkurrenz bekommen.

Das Ende vom Cosmos

War auch das Ende vom Stafa. Am Besten wars natürlich noch mit dem Konsum unten im Keller statt dem komischen Billa.

Eine finstere, verwinkelte und enge Höhle ...

Erinnert eher an die London Tube als an ein Einkaufszentrum.

die Tube

hat mehr Charme.
War heute mittag auf einem Rundgang drin, erinnerte mich stark an GUM in den fruehen 80er Jahren. Etwa 2/3 der Geschaeftslokale leer/zu vermieten, der Rest schleppt sich siech dahin.

wenn man das stafa so gelassen hätte, wie es ausgesehen hat, dann hätte man wohl heute keine probleme mit den umsätzen oder dem publikum.

http://static.diepresse.com/images/up... /stafa.jpg

Graz zeigt vor wie man ein altes Kaufhaus wieder belebt:

http://www.kleinezeitung.at/nachricht... ichs.story

wow

dachte, das wäre ein (hässlich) sanierter 50-er-Jahre-Bau. war einmal drin, nie wieder. kaum zu glauben, was man aus dem wunderschönen haus gemacht hat.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 31
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.