Griechenland

EU zahlt, Athen bibbert: Leise Possen aus Athen

Interview | Sigrid Schamall, 1. Februar 2012, 06:15
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    Anastassios Frangulidis: "Der Fiskalpakt kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Die meisten europäischen Länder leiden unter einer sehr schwachen Konjunktur und müssen sparen. Das erzwingt kein Stabilitätspakt, sondern das fordern die Märkte."

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    Trotz Schuldenschnitts zickt die griechische Bevölkerung herum.

Griechenland würde sich gern mit einer weißen Weste schmücken, doch Korruption und Bürokratie feiern fröhliche Urständ, weiß Ökonom Anastassios Frangulidis

Griechenland bleibt ein schwieriger Patient. Selbst wenn sich die Schulden über Nacht in Luft auflösen würden, wäre das Land nicht gerettet. Warum der Fiskalpakt nicht greift und wo die Griechen die Ärmel hochkrempeln müssen, erklärt der Chefökonom der Zürcher Kantonalbank, Anastassios Frangulidis, im Interview mit derStandard.at.

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derStandard.at: Nach zähem Ringen haben sich 25 EU-Staats- und -Regierungschefs auf den Fiskalpakt geeinigt. Ist es die "Meisterleistung", von der Angela Merkel spricht?

Frangulidis: Der Fiskalpakt ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Er zeigt den Willen der Länder, die Integration in der EU zu stärken und die geldpolitische Disziplin zu erhöhen. An sich haben die EU-Politiker aber nur den Maastricht-Vertrag wieder aufgewärmt. Maastricht wurde im Sinne der fiskalischen Disziplin de facto ja nie angewendet. Bekanntlich haben mehrere Länder den Stabilitätspakt in den letzten zehn Jahren wiederholt verletzt.

derStandard.at: Was unterscheidet die beiden Abkommen?

Frangulidis: Wurde früher gegen ein Land ein Defizitverfahren eingeleitet, musste dieses im Europäischen Rat mit einer Zweidrittelmehrheit abgesegnet werden. Heute ist das Gegenteil der Fall: Das Defizitverfahren muss eingeleitet werden, außer eine qualifizierte Mehrheit ist dagegen. Das heißt, der Druck auf die fiskalische Stabilität und der Druck auf die Länder, den fiskalischen Regeln zu folgen, steigen dadurch erheblich.

derStandard.at: Ist der Druck vieler Euroländer nicht schon hoch genug?

Frangulidis: Allerdings. Der Fiskalpakt kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Die meisten europäischen Länder leiden unter einer sehr schwachen Konjunktur und müssen sparen. Das erzwingt kein Stabilitätspakt, sondern das fordern die Märkte. Die Konjunkturschwäche wird noch verschärft und die Länder laufen Gefahr, in eine Rezession zu rutschen. Wenn alle 17 Länder der Eurozone oder die 27 Länder der EU nur noch sparen, wird Europa im globalen Zusammenhang eine schwache Region mit schwachem Wachstum werden - mit Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur.

derStandard.at: Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande hat angekündigt, im Falle seiner Wahl das Sparpaket sofort zu stoppen. Die bessere Variante?

Frangulidis: Das Sparpaket ohne andere Gegenmaßnahmen zu stoppen und ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, wäre ein Desaster. Frankreich würde das Vertrauen der internationalen Kapitalmärkte verlieren, was wiederum zu höheren Finanzierungskosten für Frankreich führen würde.

derStandard.at: Gibt es überhaupt eine Lösung für das Schuldenproblem?

Frangulidis: Die Schuldenstaaten müssen das Vertrauen der Kapitalmärkte wieder zurückgewinnen. Doch dazu ist mehr als nur Sparen erforderlich: Strukturreformen, um die künftige Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, sind überfällig. Lohnstückkosten sowie Löhne selbst müssten gesenkt und das Bildungssystem reformiert werden, Bürokratie und Korruption gehören stärker bekämpft.

derStandard.at: Griechenlands Regierungschef Loukas Papademos ist demnach auf Kurs mit seiner Reformlinie?

Frangulidis: Wie man an Griechenland gut sieht, haben politische Parteien die allergrößte Mühe, Reformen umzusetzen. Die Lösung des Problems liegt also eigentlich bei den Griechen selbst, in der Bereitschaft der Bevölkerung.

derStandard.at: Die antwortet regelmäßig mit Streiks, scheint damit aber auch nicht viel zu erreichen.

Frangulidis: In den letzten 20, 25 Jahren wurde - historisch gesehen - sehr wenig gestreikt in Griechenland. In den 1990er Jahren reichten Streikdrohungen aus, um Forderungen bei den populistischen Regierungen durchzusetzen. Daraus entwickelte sich eine Mentalität mit den Folgen, die wir heute sehen. In vielen Bereichen betreiben Interessenvertretungen und Politiker einen Kuhhandel. So steckt Griechenland seit April 2010 in einem Restrukturierungsprogramm. Bis auf die Reform des Sozialversicherungswesens wurde kaum etwas umgesetzt.

derStandard.at: Woran krankt das System Griechenlands?

Frangulidis: Dem Land fehlt es akut an Wettbewerb. Mehr als 160 Berufsgruppen sind geschützt. Die beste Ausbildung nützt nichts, wenn man keine Lizenz hat. Ein Lkw-Fahrer braucht sie genauso wie eine Apothekerin. Anderes Beispiel: Zwei Gesellschaften teilen sich den Flugbereich, es gibt klare Preisabsprachen. Destinationen, die die eine anfliegt, sind für die andere tabu. Fliege ich heute von Thessaloniki nach Zürich, zahle ich weniger als für den Flug von Thessaloniki nach Athen. In anderen Bereichen sieht es ähnlich aus. Ich frage mich, warum man für einen Liter Milch in Griechenland an die zwei Euro zahlt. Warum kostet ein Möbeltransport zwischen Thessaloniki und Athen bis zu 30 Prozent mehr als der Transport von Thessaloniki nach Düsseldorf? Interessengruppen wehren sich gegen Reformen, um ihre Beinahe-Monopolstellungen aufrechtzuerhalten.

derStandard.at: Griechenland soll die Hälfte der Schulden erlassen werden. Reicht das?

Frangulidis: Selbst wenn die gesamten Schulden Griechenlands von heute auf morgen verschwinden würden, reichte das bei weitem nicht. Das Land würde weiterhin auf einem hohen Haushalts- und - was noch wesentlicher ist - einem hohen Leistungsbilanzdefizit sitzen bleiben. Diese Defizite müssen finanziert werden, ein Leistungsbilanzdefizit durch das Ausland. Doch das Ausland hat jegliches Vertrauen in den griechischen Staat, schlimmer noch, in die griechischen Privatinvestoren verloren.

derStandard.at: Wie ist Griechenland zu retten?

Frangulidis: Der Privatsektor wird Korrekturen bzw. Verluste von bis zu 70 Prozent hinnehmen müssen. Die Griechen müssen ihr doppeltes Defizit (Haushalt und Leistungsbilanz, Anm.) mit den erwähnten Maßnahmen auf mittlere bis lange Sicht markant reduzieren. Bis dahin braucht Griechenland weiterhin die Hilfe der Troika und der EU-Partner. Im April finden höchstwahrscheinlich Parlamentswahlen statt - die neue Regierung wird ein Neuanfang sein, sofern die Griechen Bereitschaft zur Veränderung zeigen. Schweden machte es in den 1990er Jahren vor: Das Land litt unter hoher Staatsverschuldung, einem maroden Bankensystem, hoher Inflation und einem Sozialversicherungssystem, das unfinanzierbar war. Schweden reagierte, indem es seine Volkswirtschaft reformierte und liberalisierte. Die unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen, die Sozialdemokraten und die Christdemokraten, haben an einem Strang gezogen. Man sollte also die Hoffnung für Griechenland nicht aufgeben.

derStandard.at: Sie denken nicht, dass Griechenland pleitegehen wird?

Frangulidis: De facto ist Griechenland bereits bankrottgegangen, weil das Land seinen Verpflichtungen gegenüber dem privaten Sektor nicht nachgekommen ist. Die Frage nach der Pleite ist eine technische. Die Verhandlungen sind formell abgeschlossen, somit wird Griechenland nicht pleitegehen. Offiziell sind die Verhandlungen nur deshalb nicht abgeschlossen, weil die Partner in der Troika darauf warten, dass Griechenland endlich "liefert" - zumindest Teile der angekündigten Sparmaßnahmen und Reformen. Es geht nicht darum, ob man das Land juristisch als Default bezeichnet, sondern inwieweit Griechenland die Kraft findet, aus dieser schwierigen Lage wieder herauszukommen. Das geht nur, wenn man bereit ist, verkrustete Strukturen aufzubrechen - ökonomische wie soziale. (ch, derStandard.at, 1.2.2012)

Anastassios Frangulidis wurde im griechischen Patras geboren und wuchs in Thessaloniki auf. Seit Anfang 2010 ist er Chefökonom und Leiter für Volkswirtschaft und Anlagestrategie der Zürcher Kantonalbank, eines der vier größten Schweizer Geldhäuser.

Frangulidis ist Mitglied des Chefökonomenverbands europäischer Staatsbanken (EAPB). Die Gruppe von Ökonomen aus ganz Europa hat zum Ziel, auf wichtige ökonomische und sozialpolitische Fragen einzugehen und Vorschläge zugunsten europäischer Behörden zu unterbreiten.

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Al Berto
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17.2.2012, 13:37

er sollte aber schon auch erwähnen, wie viel kohle reiche griechen in der zürcher kantonalbank oder sonst wo in der schweiz gebunkert haben.

das ist fix
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Es sind nicht nur

Possen, sondern unglaubliche Frechheiten.

jesus mohammed
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Mit jeder Rate wird die Schlinge enger, aber man "liefert" nicht - Welch ein übler Witz!

Der staatliche Sektor wurde längst zerschlagen, die "Liberalisierungen" in Taxi- und LKW-Gewerbe sind auch längst durch, damit sich Ketten mit Billiglöhnern fett machen können - besser noch Minilohn oder Pro Tour immer einen neuer Fahrer ohne Versicherung, gelle?
Psychologische Kriegsführung und Erpressung, man kann nur hoffen, daß das peinliche Interview in die "Heimat" übersetzt wird.
Der größte Witz ist allerdings der Betrug mit den zum 19. Februar versprochenen Wahlen: Die Hälfte wird eh nicht wählen und die Regierungsparteien bekommen keine 50%, Pasok derzeit auf Platz 5 mit 15%, Commies usw.:35%. Und die immer weitere Verzögerung des Termins wird nach hinten losgehen: Mit neuen Parteien...

buff flyer
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offen gestanden ist es völlig wurscht, wen die wählen

die sind pleite, und "der concurs ist der civile todt" wie in einem alten lehrbuch steht.

man kann jetzt den verlorenen milliarden noch was nachschmeissen und/oder die sache halt weiter in die länge ziehen. aber an dem was der bursche sagt, führt kein weg vorbei. was ist davon zu sehen? ziemlich einfach: nichts.

"ehre" und andere befindlichkeiten sollten sich pleitiers schenken - die haben sie schon an der garderobe abgegeben bzw an der casino-kasse. wie kann ein überhaupt ein bankrotteur von "ehre" reden? das ist doch schon eo ipso pervers.

wird sicher schwierig - aber mehr für griechenland als für allen anderen beteiligten: abschreiben und drauf pfeifen kann man immer noch.

jesus mohammed
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Nebenbei die Zicklein Lämmer sind, kann der Herr ja Kühe von der Alm nach Hellas treiben

Die Milchbauern Mitteleuropas kacken bei den Milchpreisen eh schon voll ab, also warum liefert ihr super Hirnies nicht die Brühe zum Dumpingpreis da runter?

buff flyer
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weil sie mit griechischen frächtern sowieso am transport vergammelt?

Stbo
 
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Wenn man das so liest, man glaubt es ja nicht, was sich im 21. Jd. in einem modernen Europa abspielt.
Man kann nur diesem Chefökonomen danken, dass er ein so offenes Wort über die Verhältnisse in seinem Land gesprochen hat.
Wären dann noch die Korruption, die Steuerzahlungsmoral der Reichen, etc.
Aber wir in Österreich müssen uns selbst an der Nase fassen.

call me ismael
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"Trotz Schuldenschnitts zickt die griechische Bevölkerung herum."

Laut Medienberichten hungern inzwischen Kinder in Griechenland. So viel zu dieser Bildunterschrift.

Allmächtiger Satan
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Arbeitnehmer sind Parasiten die sich hie wie dort am Glück der Unternehmer laben und sie aussaugen, wo es nur geht. Je schneller man dieses Zweibeingemurks breitest durch Maschinen ersetzen kann, desto besser für die Welt.

Rufus 666
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"Solidarität" "Integration in der EU stärken", nette Schlagworte...

interessanterweise hört man sie immer von denen, die es auf das Geld der anderen abgesehen haben (auch innenpolitisch ein Thema) und wenn es um andere Themen als den Geldfluss in die eigene Tasche geht, sch...eißt man auf die Solidarität.
"Solidarität" ist das neue Wort für "Diebstahl".

Gesunder Menschenverstand
 
08
Nur in Griechenland gibt es ...

...solche "wohlerworbenen" Rechte und diese egoistischen Partikularinteressen(svertreter)!

Bei uns gibt es ganz starke Solidarität in der Bevölkerung und den Interessenvertretungen für vernünftige Reformen: die Bemtengewerkschaft, der Bauernbund, die AK, die IV, der Gewerkschaftsbund usw. ziehen alle am gleichen Strang, sie wollen Österreich weiter bringen, und verstehen, dass ALLE werden mitmachen müssen, damit es ALLEN wieder besser gehen kann, vor allem den Jungen.

Auch die Landeshäuptlinge wissen das, unterstützen daher die Verwaltungs- und Gesundheitsreform aus ganzem Herzen.

Und unsere fähige Regierung plant abseits ideologischer Sackgassen und Rückspiegel für unsere Zukunft!

Schön hier bei uns, Gott sei Dank sind wir anders!!!

Felix Meritis
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War letzten September in Griechenland. Löhne halb so hoch wie hier, Preise schweizer Niveau.

Sofia Expat
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genau ! und warum das so ist steht im artikel - sorgfältig lesen...

Stbo
 
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Brillant, nur haben Sie vergessen, zu schreiben: Ende der Satire!

michikklas
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Du willst jetzt aber nicht die österreichische Beamtenschaft mit der griechischen vergleichen, oder?

dernachbar
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Verschieben der Millionen in die Schweiz

Und was geschieht mit den Hehlern in der Schweiz ?

Mostbluzza
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die korruption überschreitet jedes mass

bestes beispiel sollen angeblich jetzt zwei helden geliefert haben, die jet-set boys der 2 stromkonzerne, die auch steuern einheben dürfen, neuerdings.

haben sie auch und die 150 mio euro der griechen gleich in die schweiz verschoben ....manche leuten haben kein faires verfahren verdient, die könnte man gleich den haien vorwerfen.

Moralapostel
 
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Der Herr Chefökonom irrt...

"Die meisten europäischen Länder leiden unter einer sehr schwachen Konjunktur und müssen sparen. Das erzwingt kein Stabilitätspakt, sondern das fordern die Märkte." FALSCH: die Maerkte sind genau ueber das gleichzeitige Sparen aller zum unpassenden Zeitpunkt beunruhigt. Lesen sie Bloomberg, Reuteres, FT etc. In der FAZ, der NZZ und im Standard sieht die Sache vielleicht anders aus. Aber die Verwalter des wirklich grossen Geldes lesen Englisch! Ein Beispiel aus Bloomberg: "European Union leaders meeting in Brussels this week agreed to a fiscal-discipline treaty that speeds sanctions on high-deficit states, moving attention to how those countries can grow fast enough to lower their debt loads..." Aehnliches stand uebrigens im S&P-Rating.

Moralapostel
 
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Fitch says Italy should focus on growth, not austerity

Fuer die ungläubigen Rotstrichler (eurointelligence.com)

It is interesting to note that the main reason for the rating downgrades in Europe is not the level of debt, but the European anti-crisis policies. When S&P downgraded France and Austria, it said the Europeans were solving the wrong crisis by focusing entirely on fiscal deficit. Now Fitch is making a similar point when it said that Italy should focus more on boosting economic growth than implementing additional austerity measures, according to a story by Reuters. The article quotes a Fitch executive as saying that Italy's public debt will become unsustainable if economic growth is around zero and spreads rise above 400 basis points.

der tortenfreak
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Korruption und Bürokratie feiern fröhliche Urstände

ja nicht nur Griechenland sondern auch in Bananistan ...

Rekari
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Wir werden alle so was von verarsc...

Im Jahr 2009 hatte Griechenland die Zahlen des Budget-Defizits nach unten frisiert, die Lage des Landes also schlechter dargestellt, als sie wirklich war

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/37314/

cannery row
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die eu wusste haargenau bescheid..

die gier war zu gross.

werauchimmer1
 
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das ist wild...

Moralapostel
 
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Falsche Behauptung in ihrem link:

"hatte Georganta ausgesagt, dass das griechische Defizit von 12-13% über Veränderungen der Zahlen auf 15,4% künstlich hochgetrieben worden war." Tatsaechlich betrug das Defizit aus heutiger Sicht 15.8% (Eurostat). Es war also wenn dann eine Untertreibung.

Cavaliere Austriaco
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das problem ist

stelle ich meinen arbeitnehmern jeden tag in der früh ein krapfen, kuchen und kaffee auf den tisch und schenke ihnen jeden abend wahleise einen gutschein für kino oder theater, und ich höre damit auf, weil ich es mir nicht mehr leisten kann, werden die arbeitnehmer sehr schnell ungemütlich weil sie glauben, einen anspruch darauf zu haben...

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