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vergrößern 631x250Aktuelle und frühere Verortung des Wernicke-Zentrums.
Washington - Lange Zeit hatte man angenommen, dass sich das Sprachzentrum im hinteren Teil der Großhirnrinde befindet, und zwar hinter dem für die Verarbeitung von Geräuschen zuständigen sogenannten auditiven Cortex. Nun stellte sich heraus, dass dies offenbar ein jahrzehntealter Irrtum war. Für eine am Montag in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS) erschienene Studie werteten Forscher des medizinischen Zentrums der Georgetown University in Washington, D.C., mehr als 100 Untersuchungen zur Gehirnaktivität aus. Sie suchten dabei nach dem genauen Ort des für die Verarbeitung von Sprache zuständigen sogenannten Wernicke-Zentrums.
Vor auditivem Cortex
Den Forschern zufolge liegt das nach dem deutschen Neurologen Carl Wernicke benannte Zentrum tatsächlich drei Zentimeter weiter vorne und damit vor dem auditiven Cortex. "Die Lehrbücher müssen nun neu geschrieben werden", sagte Studienautor Josef Rauschecker.
Die Forscher erhoffen sich von ihrer Erkenntnis neue Möglichkeiten bei der Behandlung von Patienten mit Hirnschäden. "Wenn ein Patient nicht sprechen kann, oder Sprache nicht versteht, dann wissen wir jetzt ziemlich genau, wo der Schaden sich ereignet hat." Die Arbeit basiert auf 115 Studien, bei denen die Hirnaktivität mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRI) oder Positronen-Emissions-Tomographie (PET) untersucht wurde. (APA, red)
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Georgetown University: Researchers Rewrite Textbook on Location of Brain’s Speech Processing Center
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Die Broca-Region unseres Gehirns soll nach bisheriger Anschauung aus zwei Arealen bestehen und gilt seit ihrer Entdeckung im Jahre 1861 als eine der beiden für die Sprachfähigkeit entscheidenden Hirnrindenregionen. Diese Vorstellungen über die neuroanatomische Grundlage unserer Sprache sollten grundsätzlich revidiert werden, so Jülicher Wissenschaftler. Sie konnten durch eine Analyse der Verteilung funktionell wichtiger Moleküle nachweisen, dass die Broca-Region eine weitaus komplexere Hirnlandschaft ist, die aus einer Vielzahl von bisher unbekannten Arealen besteht. Ihre molekularen Merkmale weisen auf unterschiedliche motorische, kognitive und zum Teil noch nicht näher bekannte Funktionen hin.
21.12. geschieht für Esos der "Bewusstseinssprung" - auch wenn "alles beim Alten" bleibt und "früher alles besser war".
Nur die ewigen Nörgler und Skeptiker bemerken den Beginn des "Erleuchtungszeitraumes" nicht, welcher sich (beliebiges Datum hier einsetzbar) dann aber wirklich vollenden wird...aber nur wenn man irgendein Buch für 39.99 käuft.
Sonst läuft man nämlich Gefahr trotz des "Bewusstseinssprungs" doch noch Pech zu haben! So siehts aus.
wen sie nach dem 21.12. diesen Jahres sagen: "Na gut, haben wir uns getäuscht, der Maya-Kalender hat nix mit dem Weltuntergang zu tun." Dann würden sich aber die "Seminare" beschissen verkaufen, also werden die sich davor hüten etwas anderes wie zu sagen: "Die Apokalypse hat am 21.12. stattgefunden und nur die Feinfühligen haben es gemerkt und sind jetzt auf einer höheren Bewusstseinsebene. In einem 7-Stunden-Kurs für 70€ Unkostenbeitrag können Sie das auch."
dass ihre Glaubenssätze über (und nicht neben) den wissenschaftlichen Sätzen stehen, die sagen es nur nicht mehr so laut, weil sie sich nicht lächerlich machen wollen.
Aber wenn es den Leuten schechter geht und die Bildung (weiter) abnimmt, dann kriechen sie wieder wie der Phoenix aus der Asche hervor und zaubern das Mittelalter herbei.
Zumindest nach Karl Popper. Und den muss erst ein Mal wer aushebeln (Buch: Logik der Forschung).
Wer Endgültiges will ist schon im Reich der Päpste und Superintendenten und Mullahs und Schamanen und Unter- Mittel oder Oberesoteriker.
Sehen sie, genau so funktioniert Wissenschaft NICHT.
WELCHE Studie muss WIE neu bewertet werden und WIESO?
Konkretisieren, Differenzieren, Kritisieren.
DAS ist Forschung.
Pauschalieren zeigt nur Ahnungslosigkeit.
"Si tacuisses, philosophus mansisses."
Für sie ausnahmsweise die Übersetzung:
"Wenn du geschwiegen hättest,
hätte man dich für einen Weisen gehalten."
Aber mit einem flatus voci*) schießt man sich nur ins Knie.
*) Maulfurz
Ich hab ja nicht gesagt dass das schlecht ist. Errare humanum est! SO funktioniert Wissenschaft. Dass man nun einige neurowissenschaftliche Studien in einem anderen Licht sehen muss bzw anders interpretieren muss ist klar!
In diesem Sinne "Hic Rhodus, hic salta"!
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