"In manchen Punkten völlig unterschiedlicher Meinung"

31. Jänner 2012, 12:53
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    foto: apa/pfarrhofer

    Die Regierungsspitze, die "in manchen Punkten völlig unterschiedlicher Meinung" ist.


  • Service der Redaktion: Ein Video zur Verkürzung der Wartezeit auf das Sparpaket

Die Regierungsspitze zeigt sich trotz Divergenzen harmonisch und sieht sich auf Kurs

Wien - Die Regierungsspitze mit Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindelegger (ÖVP) hat sich am Dienstag nach dem Ministerrat bezüglich des Sparpakets mehr oder weniger harmonisch gezeigt. Es gebe inhaltliche Unterschiede und emotionale Diskussionen, entscheidend sei aber das Ergebnis, meinten die beiden Parteichefs. Kanzler und Vizekanzler zeigten sich durch die jüngsten EU-Beschlüsse zur Fiskalpolitik in ihren Sparbemühungen bestärkt.

"In manchen Punkten sind wir völlig unterschiedlicher Meinung", so Faymann. Durch diese Unterschiede komme es auch zu emotionalen Diskussionen. Entscheidend sei aber das Ergebnis, ergänzte Spindelegger. Am Zeitplan, bis Ende Februar fertig zu werden, habe sich nichts geändert, sagte Faymann. Es gebe keine Verschiebungen.

Drama

Der Vizekanzler bekräftigte zudem, keiner solle sich der Illusion hingeben, bei den bevorstehenden Sparmaßnahmen außen vor zu bleiben. Es werde jeder einen Beitrag leisten werden müssen. Er mahnte erneut, im "Reformeifer nicht nachzulassen". Der eingeschlagene Sparkurs dürfe nicht verwässert werden und die Konsolidierung nicht verschoben werden. Er sehe derzeit Tendenzen in diese Richtung, denen man entgegenwirken müsse, so Spindelegger in einem - wie er selbst sagte - "dramatischen Appell".

Beide Parteichefs bekräftigten zudem, dass sie weiterhin die Verankerung der Schuldenbremse in der Verfassung anstreben. Für Faymann sind die Grünen dabei die "hoffnungsvollsten" Verhandlungspartner. Die Regierung braucht für ein Verfassungsgesetz die Zustimmung mindestens einer Oppositionspartei. Spindelegger betonte, dass durch ein Verfassungsgesetz auch künftige Regierungen an die Schuldenbremse gebunden wären. Dass die FPÖ zustimmen könnte, glaubt Spindelegger, der die Freiheitlichen als Mehrheitsbringer selbst ins Spiel gebracht hatte, nicht mehr. Die FPÖ habe unüberspringbare Hürden aufgebaut.

Durch den am Montag in Brüssel beschlossenen Fiskalpakt sahen sich Faymann und Spindelegger in ihren Sparbestrebungen bestärkt. Mit den EU-Vorgaben seien harte und anspruchsvolle Maßnahmen verbunden, die auf alle Länder zukommen würden, sagte Spindelegger. Faymann bezeichnete die Beschlüsse als gemeinsames Fundament, das man benötige, um in der EU gemeinsam für die Risiken zu haften. (APA)

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martha meier
10

Auch wenn sich der Strache die letzten Tage nicht mit Ruhm bekleckert hat, welche Alternativen zur FPÖ bleiben einem wenn man in diesem Land endlich die nötigen Reformen, etwa Verwaltungs- und Pensionsreform, sehen will. Gut es gibt auch noch das BZÖ, aber da weiss man halt nicht ob die es in die nächste Regierung schaffen.

Cato d. Ä.
00
31.1.2012, 21:41
im übrigen bin ich der meinung ......

weg mit den bundesländern .....
da wäre am meisten einzusparen.

Mary F.
02
31.1.2012, 17:49
Die unwillige Streitertruppe hat seid 2009 nix fuer uns zusammengebracht

Warum sollten sie das jetzt auf einmal tun?

Da pfuschen soviele Leute rein (Kammern, Laenderfuersten, etc). Das kann nix werden.

Hank Soulo
01
31.1.2012, 18:41
eine IWF-Studie

ein guter Artikel:
http://www.heise.de/tp/artike... 305/1.html

"Die isländische grün-linke-Regierung entschied sich im ersten Jahr des IWF-Programms gegen die (für Pleitestaaten obligatorischen) Sparprogramme und schützte den Wohlfahrtsstaat. So baute sich die soziale Ungleichheit ab, während sich Island mithilfe des IWF aus einer gigantischen Schuldenkrise befreien konnte. Der Wohlfahrtsstaat, so Shafik, sei ein wichtiges Instrument, um Krisen zu überwinden. Dies bestätigt auch eine aktuelle IWF-Studie, derzufolge Volkswirtschaften schneller und stabiler wachsen, wenn die Einkommensverteilung gerechter ist."

Mary F.
00
31.1.2012, 19:14
Definitiv guter Artikel! Nur, was hat das mit meinem Posting zu tun?

Aguirre74
 
00
31.1.2012, 18:30

Doch, ein paar Hundertausend EUR unseres offensichtlich so knappen Steuergeldes haben sie dem Bauernbund zugesteckt. Sagens also nicht, die arbeiten nix.

Walter B.Stechlich
00
31.1.2012, 17:28

mit zwei nullen kommt man auf keinen grünen zweig. weder beim addieren noch beim multiplizieren.

Der Busfahrer
00
31.1.2012, 15:07
gratulation...

..zum video link!

Mann40
12
31.1.2012, 14:54

die zwei sollen sich selber einsparen

madman
00
31.1.2012, 14:22
aber bitte - nicht nachlassen, beim reformeifer

wovon sprechen die? reform? wo?

Markus Alexander
05
31.1.2012, 15:00
"jeder" wird nicht dran glauben müssen!

Nach Spineleggers (ÖVPs) Vorstellung die Besserverdiener; d.s. die zwischen Grundsicherung und 2.500,-- EUR monatlich. Darüber hinaus steht nichts zur Debatte. "Reichensteuern" Unternehmer "bestrafen" wenn sie 45+ - jährige Menschen in die Wüste schicken? Das doch nicht! Was für eine Truppe von (sozial) inkompetenten Menschen.

soamist
05
31.1.2012, 13:49
das gsicht vom spindl

ist sein größter feind

Mostbluzza
00
31.1.2012, 17:21
tuns wieder streiten spielen

die zwei haben sich doch so lieb, die können sich gar nicht streiten.

aiuto
03
31.1.2012, 15:56
er ist halt die personifizierte Karikatur von LORIOT.

... besser geht's nicht.

madman
13
31.1.2012, 14:26
der faymann-fotz is oba ah ned ohne

cannery row
00
31.1.2012, 13:37
gibts jetzt schon irgendwelche ergebnisse oder infos..

welche steuern kommen? schliesslich sind wir das, die sie bezahlen müssen. ja, nein, vielleicht, weiss nix?

die wahrheit ist, dass überhaupt nichts weitergeht, nichts beschlossen ist und noch weniger irgendeine art von einigung in aussicht ist. jeder schielt auf seine wähler, das werkel stottert weiter.

mit einer ausnahme: faymann wird nicht müde, auf dem internationalen parkett zu betonen, wie sehr österreich hinter dem rettunsschirm stünde und zu jeder weiteren aufstockung bereit sei.. mit geld, das er nicht hat, das ihm nicht gehört und das er auch nicht verdient hat.

Android1337
02
31.1.2012, 14:01

Aus gut informierten Kreisen habe ich gehört, dass ein altes Dienstfahrrad, das schon jahrelang unbenutzt im Keller der Parlamentsdirektion steht, eingespart werden soll. Im Gegenzug kommt es zu einer Erhöhung der Einkommenssteuer, der Umsatzsteuer, der Grundsteuer, der MÖSt, der Tabaksteuer und der Alkoholsteuer. Die beiden Parteien freuen sich bereits, dieses ausgewogene Sparpaket präsentieren zu können.

will_nix
00
31.1.2012, 13:57
Gerechtigkeit und Fairness

verlangt er auch. der Faymann.

G.Schamski
00
31.1.2012, 13:07
"Die Regierungsspitze sieht sich auf Kurs"

na wenigstens sind sie von sich selbst überzeugt.

Gobi Todic
812
31.1.2012, 13:06

Lieber Spindi, folgende Kurzunterweisung:
Totsparen -> Österreich wird Griechenland
Vermögenssteuern -> Österreich bleibt so stark und kaufkräftig wie eh und je. Kommt auch deinen Bauern zu gute.

cannery row
92
31.1.2012, 13:46
sicher..

die werden sich freuen und in die händ paschen, wenn ihr hof nach dem verkehrswert besteuert wird und sie jedes zweite jahr zur raika betteln gehen können, bis ihr land dann endgültig futsch ist.
und mit sicherheit wird dann die grösste wählergruppe der övp diese weiter wählen, keine frage!

aiuto
00
31.1.2012, 15:29
so viele Großbauern gibt's ja gar nicht mehr,

oder täusch ich mich da?

oblomow II
15
31.1.2012, 14:26
verkehrswert?

oder betriebsvermögen mit allen steuerlichen vor und nachteilen.
agrarflächen haben einen niedrigen verkehrswert, kaufen Sie mal eine wiese.

würde in österreich 1% vermögenssteuer eingehoben, wäre der staat in 10 jahren praktisch schuldenfrei.

die frage wär allerdings, wo dann die vermögen anzulegen wären. siehe schuld - vermögensverhältnis ...

Gobi Todic
15
31.1.2012, 14:14

ach ja, die leben eh von der förderungen und brauchen eigentlich keine konsumenten.

styx12
00
31.1.2012, 16:35

So a Bledsinn...

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