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Gegen Jahresende 2011 ist die Nachfrage nach IT-Fachkräften in eine Phase der Stagnation eingetreten. Das zeigt die jüngste Ausgabe des IT-Indikator. "Der dynamische Markt im ersten und zweiten Quartal 2011 lässt die Bilanz besser aussehen als die aktuelle Situation ist," merkt Personalberater Robert Fitzthum an. Im Jahresvergleich sei der Jobmarkt in der IT-Wirtschaft um weitere 24 Prozent - das sind knapp 1.000 Jobausschreibungen - gewachsen. Damit war die Nachfrage fast wieder so hoch wie im Spitzenjahr 2008.
Entwicklung zum Vorquartal
Relevante Zugewinne am stagnierenden Markt im letzten Quartal 2011 konnten etwa Systembetreuer (526 Jobs, plus sechs Prozent), Projektmanager (468 Jobs, plus 16 Prozent), Vertriebler (382 Jobs, plus sieben Prozent) verbuchen. Von der Abkühlung bereits getroffen - nach dynamischem Wachstum in den Quartalen davor - zeige sich das marktführende Segment der Programmierer (1.749 Jobs, minus ein Prozent). Sogar Verluste am wachsenden Jobmarkt hätte SAP-Personal zum Jahresende hinnehmen müssen (400 Jobs, minus 14 Prozent).
Die Entwicklung zum Vorjahr
Im Jahresvergleich fällt auf, dass Vertriebler (plus 13 Prozent) der Jobdynamik der Programmierer (plus 32 Proeznt) nachhinkten, im Gegensatz zu diesen ihr Wachstum aber bis zum Jahresende durchhalten konnten. Massive Zuwächse verbuchen daneben Systembetreuer (plus 43 Prozent), IT-Projektmanager (plus 31 Prozent) und Netzwerk-Techniker (plus 33 Prozent).
In die Defensive geraten sind SAP-Spezialisten: Im Vergleich zur Marktenwicklung flaues Jahreswachstum (plus zwölf Prozent), empfindliche Verluste zum Jahresende. Das solide Jahreswachstum im Segment Support (plus 17 Prozent) zeigt sich von Jobs im Bereich "Schulungen" und "Qualitätsmanagement" getragen, Call Center-Jobs wurden rarer.
Abschied vom Boom? "Die sinkende Nachfrage gegen Jahresende nach SAP-Personal und Programmierer zeigt erste Auswirkungen des einsetzenden Sparkurses," resümiert Robert Fitzthum. Es sei damit zu rechnen, dass der Boom sein Ende erreicht hat. (red, derStandard.at, 31.1.2012)
IT-Indikator
Der IT-Indikator beobachtet das Jobangebot für IT-Fachkräfte in den führenden Print- und Online-Stellenmärkten:
Kurier, Der Standard, Presse; jobpilot.at/monster.at, karriere.at, derStandard.at.
Jobsuche in Österreich nach Branchen, in denen derzeit besonders gute Job-Chancen bestehen
Jobsuche in Österreich nach Bundesländern oder Suche im Ausland
derStandard.at/Karriere bietet verbesserten Service für BewerberInnen
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"Die sinkende Nachfrage gegen Jahresende nach SAP-Personal und Programmierer zeigt erste Auswirkungen des einsetzenden Sparkurses," resümiert Personalberater Robert Fitzthum.
Das ist Dummfug erster Güte, denn die Anforderungen durch Releasewechsel und Anpassungen werden nicht weniger! Nur haben es die Unternehmen immer noch nicht gelernt, für gute Arbeit von Freiberuflern auch gutes Geld in die Hand zu nehmen - DAS sollten die Damen und Herren Personalberater den Unternehmen klarmachen! Spezialisten lösen Aufgaben und wollen sich deswegen sicher nicht in Anstellungen festnageln lassen - sonst gehen die Topleute ggf. ins Ausland, wo ihr Können auch entsprechend honoriert wird.
PS: DAS habe ich nicht studiert - aber daraus gelernt... ;-)
Also mich wunderts nicht, dass die Arbeitgeber ihre Bemühungen zurückfahren. Der Bedarf ist sicher da, aber es ist so unglaublich schwierig einen Programmierer mit passenden Qualifikationen in den richtigen Technologien zu kriegen. Der kriegt dann auch nur das Mindestgehalt und Überstundenpauschale soll er auch leisten. Frust auf beiden Seiten.
Ich trag mir das mal in den Kalender ein, damit ich den IT-Boom und IT-Antiboom Schweinezyklus ab jetzt schneller erkenne.
Interessant find ich die Tatsache, dass sich diverse Personal-"Experten" periodisch immer wieder das Gegenteil von dem behaupten, was sie vor 3 Monaten gesagt haben. Ruiniert das nicht den Ruf?
Also warten wir mal ab, wie lange es dauert, bis wieder nach Fachkräften aus Indien geschrieen und um heimische IT Leute händegerungen wird.
dann bist als IT-Fachkraft immer erwünscht.
Für den Rest, also diejenigen, die auch noch Geld für ihre Leistung verlangen, werden allerlei "Nachfragetiefs" und "Fachkräftemangel" herbeigeredet, damit's auch ja nicht zuviel fordern.
aber aber ... der Ruf ist nicht ruiniert.
Das sind hochqualifizierte Experten die halt die urplötzlich auftretenden Krisen/Einbrüche wirklich nicht voraussehen konnten.
Wenn sich die Realität an die Prognosen der Experten gehalten hätte, hätten die Prognosen eh gestimmt.
Keine Angst, in spätestens 4 Monaten bricht wieder der IT-Fachkräftemangel über uns herein, um 3 Monate später dann wieder doch nicht eingetreten zu sein.
Einfach nur lachen bzw. den Scha. nicht mehr beachten.
es gibt nur einen mangel an 25jährigen it-genies (können alles, was nur enternt mit "computer", "internet" oder "netzwerk" zu tun hat) mit mindestens 20 jahren berufserfahrung, auch im ausland, die bereit sind für 1200 euro brutto im monat 80 stunden in der woche (natürlich auch abends/nachts/wochenende/feiertags) in einem kammerl im keller zu sitzen und den absonderlichsten wünschen/anmerkungen/geheule der "da oben" sofort nachzukommen, neue produkte zu entwickeln, und perfekt zu verkaufen...
Wir haben das Internet, und unsere aufklärerischen Postings.
Leider gibts halt noch Eltern die das nicht haben, Krone und Gratiszeitungen lesen und dann denken: Hm, IT - mit Computern und so... das ist was für unser Kind!
Is ja wirklich so, leider.
Nachdem die Antwort auf mein Posting zwar per Mail eingetrudelt ist, sich aber hier noch nicht findet, poste ich meine Antwort halt hierher.
§ 19b. AZG Geltungsbereich
...
(3) Ausgenommen sind weiters
...
3. leitende Angestellte, denen maßgebliche Führungsaufgaben selbstverantwortlich übertragen sind;
Da Führungskräfte aus dem Arbeitszeitgesetz ausgenommen sind, müssen sie auch keine Arbeitszeitenaufzeichnungen führen.
Die Definition ist ein bissl "weich" . Aber "Teamleader" dürfte eindeutig noch nicht unter Führungskraft fallen. Abteilungsleiter, je nach Abteilung, evt. schon.
Schon immer.
Der Grund ist der, daß man unterhalb einer Führungsposition auch eine Stundenaufzeichnung führen _muß_ und geleistetet Überstunden auch auszubezahlen sind. Das kann man vertraglich nicht ausschließen.
Oder anders: "all-in" (der s.g. unechte all in) geht schon, aber nur zum Nachteil des Arbeitgebers, weil er mehr zahlen muß ohne ein Recht auf die Überstunden zu haben. Macht man aber mehr Überstunden als per all-in abgegolten werden, muß der Arbeitgeber Überstunden nachzahlen.
Die meisten Arbeitnehmer haben halt leider keine Ahnung von ihren Rechten und meinen bei so einem Vetrag sind alle Überstunden abgegolten.
aber ich dachte eigentlich,daß das auch für führungspositionen gilt - d.h. deine beschreibung für normalle mitarbeiter hielt ich für die allgemein gültige.
desweiteren schreibst du kein wort darüber, ab welcher ebene man als führungsposition gilt.
oben im bericht zb. steht was von einem typen der 3 mitarbeiter in seinem team hat - ist der shcon in der führungsebene und kann deshalb einen "richtigen" all-in-vertrag bekommen?
die frage, ab welcher eben man zu einer führungspostion sprechen kann wäre ja, wenn es all-in-vertragsgesetzte gibt die erst ab eine gewissen führungsebene gelten, auch bei arbeitsprozessen vor gericht eminent wichtig.
Is eh OK.
Bei dieser Form des All-In müssen Überstunden auf jeden Fall ausbezahlt werden. Also freun's sich über den All-in.
In Zeiten, in denen Sie keine Überstunden leisten verdienen's mehr und in Zeiten in denen Sie Überstunden leisten, bekommen's diese auch voll ausbezahlt.
Der Arbeitgeber hat übrigens kein Recht darauf, daß die im Pauschale vorgesehenen Überstunden auch tatsächlich geleistet werden.
Wissen muß man's halt.
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