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Kritik am "Juden-Sager" Straches kam am Dienstag auch von ÖVP-Chef Vizekanzler Michael Spindelegger. Strache habe einen Sager losgelassen, für den er sich "nur entschuldigen kann", das sei das Mindeste, erklärte Spindelegger im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Eine Koalition mit der FPÖ schloss Spindelegger auf Nachfrage nicht aus: Er habe einen Koalitionspartner, und das sei die SPÖ, was nach der nächsten Wahl sei, "weiß keiner von uns". Allerdings zeigte der ÖVP-Chef doch deutlich, was er von solchen Aussagen hält: Wer etwas vergleiche, was "unvergleichbar ist und was mich innerlich empört", der müsse schon wissen, dass er sich "außerhalb jeder Möglichkeiten" zur Zusammenarbeit befinde.
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... wers sagt:
Die ZEIT, 1995: "Neue Judensterne" http://www.zeit.de/1995/09/N... n-_Sterne.
Schon ein Unterschied, obs einer über andere oder über sich selber sagt, aber trotzdem: die Diskussion über den HC-Sager hat was Verlogenes.
Dass man den Mann und seine Hackvisagen nicht mögen muss, steht auf einem anderen Blatt.
Hmm, die Medienschlagzeilen des Landes werden für mehrere Tage von der Aussage "wir sind die neuen Juden.." nachdem man vor einem Ballbesuch einen Spiessrutenlauf hinlegen mußte, beherrscht. Ist sowas tatsächlich soviel Ereiferung wert, angesichts faktisch etwas bedeutungsvollerer Themen wie der eines zusammenbrechenden Finanzsystems, der Aushebelung der Verfassung durch den ESM (ohne Erwähnung in den Medien), dem Flottenaufmarsch vor dem Iran mit voraussichtlichem Kriegsbeginn noch dieses Jahres usw ?!
Wenn es bisher noch nicht ganz klar war, aber spätestens seit ihrem Auftritt in der ZIB2 heute Abend ist es offenkundig; sie sind wirklich der dü**ste Politiker den Österreich zur Zeit zu bieten hat.
Für eine Intelligenzbestie habe ich sie nie gehalten, aber für so DU** auch wieder nicht.
Sich mit den Medien anlegen, sich bei einer Verteidigung solch infamer Lügen zu bedienen,
Sich wie ein Lausba aus der Affäre ziehen wollen und nicht die Spur einer Entschuldigung für solch skandalöse Äußerungen zu finden.
Ein echter Staatsmann, ein Bundeskanzler,
- oder soll ich besser Reichskanzler sagen -
von Weltformat geht uns da verloren. SCHADE!?
wie er heute in der ZIB 2 bei Armin Wolf aufgetreten ist. Man hat ihm die innerliche Anspannung förmlich angesehen.
Er hat höchst ungeschickt reagiert, wie ein beim Schwindeln ertappter Schüler und es besteht wenig Zweifel, dass der Standard Bericht korrekt war.
Wenn Strache schon so einen dummen Vergleich gebracht hat und sei es auch nur im Kreise seiner Gesinnungsgenossen, dann wäre es klug gewesen, sich klar und unzweideutig zu entschuldigen. Dazu konnte er sich nicht und nicht aufraffen.
Die Sache wird ihm schaden und das ist gut so.
Ich hab die ZIB2 auch gesehen und musste mir insgeheim ins Fäustchen lachen.
Ein klassisches Eigentor von Strache.
Muss auch noch was schreiben, bevors mir im Hals stecken bleibt.
Kompliment bei der Gelegenheit an einen wie immer souveränen Herrn Wolf.
statt handzahm immer "Entschuldigung" zu fordern oder "die Zusammenarbeit aufs Eis legen" wäre die Forderung an die FPÖ,
...sich soweit neu zu orientieren, daß sie für die europäische FP wieder tragbar würde, eine gute Tat für Österreich, die auch der ÖVP zugute kommen würde.
Dafür müsste aber wahrscheinlich H.C. Strache mit seinem verkrampften Verhältnis zur Vergangenheit von seiner eigenen Partei abgewählt werden.
Bisdato gibt es aber "nur" einen Artikel eines Journalisten des Standards. Bei solchen Inhalten würde ich mich wohler fühlen wenn auch Beweise dargelegt werden (zB. Tonbandmittschnit) . Ansonsten kann ich dem Standard glauben aber er macht es einem nicht leicht!
Zuoft werden Berichte reisserisch geschrieben ohne den erforderlichen Beweis zu erbringen nur weil man eine bestimmte Meinung glaubt vertreten zu müssen.
Mir wäre wohler wenn der Standard ein Beweisanbot legen würde!
sie: wenn ich einen blödsinn gesagt hab und deswegen drei tage später zum chef zitiert werde, hab ich mir in der zwischenzeit auch eine gute ausrede zurecjt gelegt.
betrachten wir es unter dem gesichtspunkt von indizien und deren glaubwürdigkeit:
strache schaut nicht, ob ein reporter in der nähe steht und reißt unter gesinnungsgenossen das maul auf - glaubwürdig.
strache gibt an, angesichts von "ballbesuchern in todesangst" einen historischen vergelich gewagt zu haben - unglaubwürdig.
Genauso kritisch betrache ich aber den Wahrheitsgehalt eines "Guten Aufmachers" eines Journalisten was die Glaubwürdigkeit betrifft.
Ich erlaube mir auch nicht alles für Glaubwürdig zu erachten was ein Journalist dessen Hintergrund ja auch bekannt ist und sich verständlicher Weise daraus seine Motivation ergibt.
Man muß nach beiden Seiten kritisch sein...
Kein Beweisanbot oder dieses erst Tage später mit ich habe eine Zeugin ist ein schwaches Argument ..denn Teugen behauptet HC auch zu haben ...die Verfassungsschutzbeamten die rund um ihn waren...
Wen ist nun mehr zu Glauben?
Einem, sich einschleichenden, mit einer Absicht agierenden Journalisten oder einem "rechten" Politiker?
Wenn HC es in so einen Zusamenhang gestellt hat:
So müssen sich damals ab 1938 unser jüdischen Mitbürger gefühlt haben als sie verfolgt wurden.
Jetzt kommen sich die Burschenschaften genauso verfolgt vor. Sogesehen sind wir nun die neuen Juden.
Dies würde durchaus einer nachvollziebaren Argumentation Raum geben.
Man darf auch nicht vergessen dass selbst Bruno Kreisky mal sagte: " Menachem Begin sei ein szionistischer Faschist" so falsch lag Kreisky da auch nicht.
Sprich Intolleranz und menschenrverachtende Standpunkte sind nicht ausschließlich einseitig situiert.
Das ständige Aufwühlen und Gemahnen und Rechteableiten erscheint kontraproduktiv und nervt.
Der "Satz" ergibt in dem Zusammenhang überhaupt keinen Sinn. Meine Empfehlung für HC: http://www.arbeiterkammer.com/online/in... 20383.html
"Voraussetzung für den Daueraufenthalt in Österreich und die österreichische Staatsbürgerschaft sind Deutschkenntnisse auf Niveau B1."
B1 bedeutet: "Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessensgebiete äußern."
Der derzeitige Bundeskanzler spricht kein Englisch, der, der es mal werden möchte, nichtmal Deutsch. Hauptsache "Deutschnationaler"...
Wenn es schon um St.Raches Sprache geht, können wir gut an einen großen Wiener und jüdischen Mitbürger, nämlich Sigmund Freud, erinnern. Im Gespräch mit Armin Wolf passiert ihm nämlich etwa bei min 1:13 ein bezeichnender Lapsus: Statt /Kranzniederlegung/ sagt er tatsächlich /Kranzniederlage/. Ich glaube, der Mann hat immer noch nicht verstanden, dass die Allierten den II. Weltkrieg gewonnen haben.
http://tinyurl.com/7tjy6pl
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