G20-Länder

Gesundheitskosten gefährden Ratings

31. Jänner 2012, 11:26

Demografischer Wandel wird führende Industrie- und Schwellenländer teuer zu stehen kommen

New York/Tokio - Der demografische Wandel wird führende Industrie- und Schwellenländer teuer zu stehen kommen und gefährdet nach Einschätzung der US-amerikanischen Ratingagentur Standard & Poor's deren Kreditwürdigkeit. Falls die Regierungen bis 2015 keine Reformen zur Senkung der Gesundheitskosten verabschieden, wird S&P nach Angaben vom Dienstag möglicherweise einige Länder mit derzeit hohen Bewertungen herabstufen. Auf europäische Staaten sowie Japan und die USA dürften wegen des demografischen Wandels in den kommenden vier Jahrzehnten die höchsten Kosten zukommen, warnte S&P. "Wenn die Regierungen die Sozialsysteme nicht anpassen, werden sie längerfristig untragbar", warnte die Agentur.

Ohne passende Reformen dürften bereits in drei Jahren Herabstufungen wegen der Alterung der Gesellschaft starten, hieß es in der S&P-Studie weiter. Ab 2020 könne daher die Zahl der Länder mit einer Einstufung auf "Ramschniveau" steigen. Wegen der explodierenden Gesundheitskosten seien Einschnitte im Pensionssystem allein nicht ausreichend, um die Kosten der Alterung in den Griff zu bekommen, warnte S&P. Denn neben der Vergreisung trügen auch neue Behandlungsmethoden stark zur Verteuerung des Gesundheitswesens bei.

S&P zufolge ist es für die betroffenen G-20-Staaten noch nicht zu spät, um das Problem zu lösen. Sie müssten möglichst bald entsprechende Gegenschritte einleiten. Dabei hätten jedoch Schwellenländer in Asien wegen ihres starken Wirtschaftswachstums noch etwas mehr Spielraum als die Industriestaaten, warnte S&P.(Reuters)

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Jean Claude Verdammt
00
29.2.2012, 17:37
lieber

ein poar A's weniger, als nur ein kranker mehr. ich muss mich mittleweile dieser ansicht anschließen.

Wolfgang Pimminger
 
00
Runterstufen? Sollen sie doch machen.

Was kommt nach ZZZ?

WässrigesWienerWürstchen
01
killt die Kranken und die Alten

und das Rating passt

und wer sich weigert seine Eltern zu töten, aus dem machen wir Faschiertes: http://en.wikipedia.org/wiki/Soylent_Green

gesammelte Absurditäten
00
31.1.2012, 17:23

Von der "Bankenkrise" zur "Schuldenkrise" zur "Gesundheitskrise". (Damit einem nicht fad wird...)

higgs - wozu?
18
31.1.2012, 16:24

zeit eine krankheits-bremse in die verfassung zu schreiben - kann ja nicht sein, daß die wirtschaft leidet nur weil wir krank sind - wir sollten unser eigenes wohl schön langsam unterordnen - naja, eigentlich haben wir das ja schon gemacht, nachdem wir sogar das gesundheitswesen als gewinnbringendes profitcenter betreiben - wobei das natürlich sehr leiden würde, wenn wir gesund wären.

also: gesund schlecht, krank auch schlecht - perfekt ist ewiges siechtum und behandlung durch die pharmalobby bei gleichzeitiger arbeitsfähigkeit - nur so können wir der wirtschaft in vollem umfang dienlich sein;-)

marty fink
10
31.1.2012, 16:57
Nein,

die 352 Krankenkassen sind's ja nicht...das muss ja die Pharmamafia sein...oder sind's die Bilderberger?
Nein, am besten beide...

Mediator113
03
31.1.2012, 16:16

Das Problem sind doch nicht die Ratingagenturen die nur aussprechen was jeder Politiker und auch jeder der rechnen kann schon länger weiß.

Das Problem sind auch nicht die Sozialausgaben (jetzt einmal abgesehen von unverschämt hohen Pensionen, die durch das staatliche System finanziert werden).

Das Kernproblem ist, dass alle diese Ausgaben durch Besteuerung von Arbeitsleistung bezahlt werden sollen anstatt dass sie durch Besteueruung von Wirtschaftleistung/Wertschöpfung bezahlt werden.

Bioberni31
02
31.1.2012, 15:47
Am besten die Alten auf Eisschollen aussetzen

wie es die Eskimos (angeblich) gemacht haben ...

Aber he, wenn die Ratingagenturen sich jetzt scheinbar zur neuen Weltregierung aufschwingen hab ich doch noch Hoffnung für den Kampf gegen den Klimawandel. Weil wenn die Schlaumeier draufkommen das in entweder versunkenen Staaten es kein Wirtschaftswachstum mehr gibt werden sie die Ratings senken und dann müssen die Regierungen endlich handeln....

Andy82
 
13
31.1.2012, 15:29

ja spinnen die jetzt komplett?
man sollte diese agenturen zerschlagen.
nicht das es nicht tasächlich probleme gäbe, aber es kann doch nicht sein, dass 3 agenturen die weltwirtschaft in geiselhaft nehmen....

andererseits hat man sich früher unnötigerweise mit den federn dieser agenturen geschmückt.
"meister, meister, die ich rief die geister, werd’ ich nun nicht mehr los"

madman
02
31.1.2012, 14:13
einer der wege zur utilitaristischen medizin

gänsehaut

peak oil
02
31.1.2012, 12:45
früher

war die drohung "friss oder stirb!"
heute: "arbeite und friss bis du stirbst", wer da nicht mitkommt gefährdet das AAA.

Alexander Phoenix1
02
31.1.2012, 12:44
Gesundheitskosten???

ÄHHM die Finanzkrise wurde nun also durch Gesundheitsausgaben ausgelöst? als nächstes kommt wohl der Luftdruck als schuldiges Element in das Rennen. Die Finanzmärkte haben uns die Krise eingebrockt, was ist mit den freien Journalisten los?

Martin Müller10
 
010
31.1.2012, 12:30
Wollen uns die Ratingagenturen jetzt Euthanasieprogramme für

alte Menschen vorschreiben?? Wann räumen wir mit dem Pack auf? Wenn ein Mensch mehr kostet als er bringt wird er geschlachtet? Wenn das die Perversion dieses Systems nicht klarstellt was dann??

Flash Gordon
03
31.1.2012, 12:41

Geht´s der Wirtschaft gut, geht´s uns allen gut...

Einfach nur mehr abartig. Wie lange lassen wir uns diesen Wahnsinn noch gefallen ?

Albatros99
00
31.1.2012, 15:59
Re: Flash Gordon

So lange wir unsere Ärsche nicht hochbekommen, ganz einfach, also sehr lange noch nicht. Aber danach wird es möglicherweise zu spät sein.

Albatros99

chem
04
31.1.2012, 11:54
Einfach - Neoliberaler Wahnsinn ;-((

Icepingu
03
31.1.2012, 11:35
Vorschlag

Rüstungsausgaben gefährden das Budget nicht? Waffen sind halt doch wichtiger als das Gesundheits- und Sozialsystem!

Totaler Durchblicksstrudel
52
31.1.2012, 11:44

Rüstungsausgaben sind verhältnismäßig stabil, in Europa eigentlich nicht der Rede wert und waren schon deutlich höher.
Die demographische Bombe muss entschärft werden, so oder so. Und das wissen die Politiker, aber tun würden sie am liebsten nichts, weil die ältere Bevölkerung bald die größte Wählergruppe stellen wird.

Bioberni31
02
31.1.2012, 15:52
Ich geb Ihnen recht das

die demographische Bombe wie Sie es nennen entschärft gehört...aber weder durch Leistungskürzung bei den Pensionisten noch durch Bevölkerungswachstum kann man das in Griff bekommen sondern nur durch "Gesundschrumpfen"

Sie halten das für Schwachsinn....

dann schauen Sie sich mal die Entwicklung der Weltbevölkerung an

http://de.wikipedia.org/w/index.p... 0912014050

Und nur Idioten und Ökonomen würden so einer Kurve noch weiteres Wachstum postulieren, jeder der mal was von Gradationen in Populationen gehört hat weiss das es so nicht weitergeht...

Die Frage ist nur ob man die Entwicklung steuert oder durch Seuchen und Ressourcenknappheit passieren lässt ..

Helicopterman
12
31.1.2012, 14:06
Und wie wollen Sie die "demographische Bombe entschärfen"?

Etwa durch flächendeckende Euthanasieprogramme für ältere Jahrgänge, durch die Wiedereinführung eines Mutterkreuzes, oder....

Nee-Chee
04
31.1.2012, 11:13
Jo mei.

Wenn dann alle herabgestuft werden, sind eh alle wieder auf demselben Level. Sollen wir uns davor fürchten oder wie?

Totaler Durchblicksstrudel
01
31.1.2012, 11:45

Die Herabstufung ist diesbezüglich egal, das darunter liegende Problem wird die Gesellschaft zerreißen.

Toja
00
31.1.2012, 10:43

Endlich die USA fäng zu nachdenken

Meklon von Andromeda
 
10
31.1.2012, 13:10

Ja? Für die Reichen die klinische Unsterblichkeit und für den Rest (99%) den Tod durch Burnout mit spätestens 40 (intelligente Sklaven) oder auf einem beliebigen Schlachtfeld (starke Sklaven)?

Schimmelwange
02
31.1.2012, 10:21

S & P zeigen den Weg, den wir ihrer Meinung nach gehen sollen auf.....

Und wie die dämlichen Kälber, werden wir folgen...

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