Kärnten

Acht Faustfeuerwaffen aus Tresor in Villach gestohlen

31. Jänner 2012, 06:59

Büro eines Immobilientreuhänders durchsucht - Besitzer legte Waffenpass vor

Villach/Wien - Bei einem Einbruch in die Büroräume eines Immobilientreuhänders sind in der Nacht in Villach acht Faustfeuerwaffen aus einem Tresor gestohlen worden. Der oder die Einbrecher waren über eine Balkontür eingedrungen und haben alle Räume durchsucht. Aus einer Handkasse ließen sie eine kleine Summe Bargeld mitgehen.

Im Tresor entdeckten sie jedoch die Waffen, für die der Besitzer laut Sicherheitsdirektion Kärnten einen Waffenpass vorlegen konnte. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 79
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raff1
12
31.1.2012, 22:55
ist egal,

bei uns hat jeder 6te türcke eine illegal zuhause herumkugeln.

denkender Mensch
40
31.1.2012, 14:26

Voraussetzung für Ausstellung eines Waffenpasses: "Nachweis eines Bedarfs zum Führen einer genehmigungspflichtigen Schusswaffe (z.B. zur Selbstverteidigung außerhalb von Wohn- und Betriebsräumen oder eingefriedeten Liegenschaften, wenn die Antragstellerin/der Antragsteller besonderen Gefahren ausgesetzt ist)" (Quelle: https://www.help.gv.at/Portal.No... 90019.html )
Wozu muss sich ein Immobilientreuhänder außerhalb seiner Wohn- und Betriebsräume mit Waffen verteidigen? Und was bringts ihm dann, wenn seine 8 (!!!) Faustfeuerwaffen im Tresor der Betriebsräume liegen?
Und wozu verdammt nochmal braucht er 8 (!!!) Waffen zur Selbstverteidigung? Wieviele Hände und Feinde hat der Mensch?

Martin Rosenkranz
03
31.1.2012, 16:43
verdamt nochmal..??!!

Vielleicht sammelt er, vielleicht schießt er verschiedene Disziplinen, vielleicht braucht er neben Sammlung und Sport auch noch was für die Jagd und für den Selbstschutz und vielleicht waren es "nur" 8 und er hat noch viel mehr weil wenn wer schon WP hat, dann üblichwerweise auch eine einstecken bzw. zur Hand am Aufenthaltsort.

Die Waffe ist fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte und somit nichts Absonderliches sondern Kulturgut.
Privatwaffenbesitz ist Kenzeichen einer freien Gesellschaft!

denkender Mensch
71
31.1.2012, 18:22

"Privatwaffenbesitz ist Kenzeichen einer freien Gesellschaft!"
Irrtum - Privatwaffenbesitz ist Kennzeichen einer gewaltbereiten Gesellschaft!

Und für die Jagd sind Faustfeuerwaffen doch wohl eher unüblich...

Martin Rosenkranz
05
31.1.2012, 20:03
Ich verrat ihnen was

Alle Gesellschaften sind gewaltbereit.
Der Staat wird immer Gewalt haben und sie auch anwenden um so totalitärer um so mehr. Und tendenziell wird der Einsatz von staatlichen Gewaltmitteln gegen die Bürger wohl umso größer sein je wehrloser diese sind....
Kriminelle werden auch immer gewaltbereit sein ob aus „Lustgewinn“ oder um Eigentumsdelikte oder andere Verbrechen zu begehen.
In einem nicht-totaliären Rechtsstaat kann man davon ausgehen, dass einem der Staat zu Hilfe kommt wenn man bedroht wird (in ~10-15min. ist die Polizei da) Bis Polizei da ist liegt es an dir selbst dich zu wehren. Und da Selbstverteidigung ein Menschenrecht ist kann ein Rechtsstaat dem Bürger auch das Recht Waffen zu seiner Verteidigung zu besitzen nicht versagen

denkender Mensch
20

Zur Wehr setzen kann man sich auch mit potenziell untödlicheren Waffen.
Das Argument, dass Staaten eine unbewaffnete Bevölkerung tendenziell verstärkt unterdrücken würden lässt sich in der Weltgeschichte an verschiedenen Stellen falsifizieren. Spinne ich Ihr Argument jedoch weiter und besinne mich dazu auf Ihren vermutlich militärischen Background könnte man annehmen, dass sich bewaffnete Bürger unter anderem gegen Sie als Repräsentant der staatlichen Waffengewalt wehren sollten?

Selfdefense
02
200 Millionen Zivilisten

die im 20. Jahrhundert von der eigenen Regierung entwaffnet und dann umgebracht wurden widersprechen ihnen. Genozid ist im 20.JH die führende unter den nicht natürlichen Todesarten. An zweiter Stelle folgen Kriegshandlungen gegen militärische Ziele.

Gewaltkriminalität ist im Vergleich dazu so gering, dass selbst wenn die schlimmsten Gewaltphantasien von Waffengegnern in Erfüllung gingen (was erfahrungsgemäss nicht einmal den vielzitierten Schießereien um Parkplätze gelingt) keine wesentliche Änderung zu bemerken wären.

Tatsächlich würde sich durch eine objektive Vergabe von Waffenpässen an qualifizierte, unbescholtene Bürger die Gewaltkriminalität massiv reduzieren lassen.

okami
04
31.1.2012, 19:10
Für die Jagd sind Faustfeuerwaffen nicht unüblich ...

... zum Beispiel bei der Nachsuche.

... und auch zum Eigenschutz.

denkender Mensch
41
31.1.2012, 19:14

Eigenschutz vor den 30 Minuten vorher ausgelassenen Fasanen oder von Hunden gehetzten Hasen? Oder doch eher vor den besoffenen Jägerkollegen?

Jan Sommer
01
Mit dem denken habens Sie nicht so - aber vielleicht wird es ein Mal was,

wenn Sie sich nicht mehr von totalitären Ideologien verscheissern lassen.
js

denkender Mensch
20

Ahja..und welche Ideologien sollen das bitte sein?
Woher wollen Sie aus meiner Abneigung gegen Feuerwaffen ablesen, in welche politische Richtung ich tendiere (sofern ich dies überhaupt tue)?
Aber ja...Argumente darf man von Ihnen wohl nicht erwarten, Herr Sommer.

Anton Friesl
01
Eigenschutz vor Tierschützern nicht vergessen.,.

denkender Mensch
10

TierschützerInnen sind ja auch klar lebensbedrohlich...
Vor allem wenn sie unbewaffnet bei friedlichen Demonstrationen von Zirkusdirektoren krankenhausreif geprügelt, von Jägern tätlich attackiert werden oder diese ihnen in ihre Regenschirme schießen (alles belegbare Fälle).

parapente
02
Oder

vor "denkenden Menschen" ??

denkender Mensch
30

Mit dieser Aussage (oder gar Drohung?) enttarnen Sie sich angesichts der Tatsache, dass ich meine Antipathie gegen Waffen (und somit die eigene Waffenlosigkeit) deklariert habe selbst.
Sie würde auf Unbewaffnete schießen weil diese eine andere Meinung vertreten als Sie selbst?
So darf man sich also die verantwortungsbewussten Waffenbesitzer vorstellen?

parapente
01
Einen Knieschuss

würden Sie schon verdienen!
Wo lesen Sie das eigentlich heraus - dass ich auf irgendwelche Leute schiessen würde??
Sinds noch ganz dicht??

denkender Mensch
20

Nachdem Sie sich mittels Faustfeuerwaffe selbst, in Anspielung auf meinen Posting-Namen, vor "denkenden Menschen" schützen wollen liegt die Vermutung nahe.
Und im gleichen Atemzug jemandem einen Knieschuss zu wünschen und denjenigen zu fragen wie er auf die Idee käme, dass man Waffengewalt gegen andere anwenden würde ist natürlich total "dicht" und es schwingt in diesen Aussagen keinerlei Aggressionspotenzial mit...

okami
04
31.1.2012, 19:20
Bitte werden sie ihrem nick gerecht!

Selfdefense
03
31.1.2012, 16:12
Kommunisten fragen immer "wozu"

aber in einem Rechtsstaat ist diese Frage unzulässig. Da muss der Staat begründen, warum der Bürger nicht "haben wollen" soll.

Als Immobilientreuhänder werden ihm vermutlich öfter mal größere Geldbeträge (oder andere Werte) ausgehändigt. Da muss man schon für Schutz sorgen.

Wie schon weiter unten geschrieben gibt es mannigfaltige Gründe für den Besitz von mehr als 2 Schußwaffen; wenn man die Behörde (die bei unveränderter Gesetzeslage immer restirktiver agiert) davon überzeugen kann, dann sollte das wohl genügen.

PS: Wozu braucht man ... ein Auto, ein Motorrad, ein Haus, einen Hund, Silber, Gold, Briefmarkensammlung ... alles kann man einsetzen und in totälitären Systemen auch verbieten. Also Obacht! Es könnte jeden treffen.

denkender Mensch
40
31.1.2012, 18:37

PS: Und was das jetzt mit Kommunisten zutun haben soll tät mich ja wirklich interessieren.
Bin ich also Kommunist weil ich eine Antipathie gegen Waffen hege und nicht einsehe, weshalb jemand 8 Faustfeuerwaffen "zur Selbstverteidigung" besitzen sollte?

Selfdefense
03
Der Kommunismus zählt zu den kollektivistischen Ideologien

und diese behaupten, dass Rechte vom Kollektiv and das Individuum verliehen werden. Das Recht auf Privatbesitz wird z.B. im Kommunismus verneint. Stalin und Konsorten haben das Recht auf Leben etwa 30.000.000 Sowjetbürgern abgesprochen; im 20.JH ist "Mord durch Regierung" = Völkermord die führende nicht-natürliche Todesursache (200 Mio zivile Tote).

Hingegen ist der Ansatz des Individualismus der, dass jeder Mensch von Geburt an (wenn nicht schon früher) mit unabdingbaren rechten ausgestattet ist. In diesem Modell muss der Staat (das Kollektiv) schon einen sehr triftigen Grund anführen, um die Rechte des Individuums zu beschneiden. Irrationale Ängste vor Schußwaffen zählen nicht dazu.

denkender Mensch
40

Irrationale Ängste? Zum Beispiel davor, bei der Diskussion um einen Parkplatz erschossen zu werden?
Und die jährliche Verfolgung hunderter Schusswaffendelikte kann wohl durchaus als triftiger Grund für ein sehr restriktives Waffenrecht herangezogen werden.
Nach Ihrer Argumentation spricht viel mehr für eine liberale Drogenpolitik als eine liberale Waffenpolitik. Mit der Einnahme bewusstseinsverändernder Substanzen schadet man nämlich vorwiegend dem eigenen Körper, während Schusswaffen eine latente Bedrohung fremden Lebens darstellen.

Selfdefense
03
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen

Die LEGALEN Schußwaffen sind kein Sicherheitsproblem. Und die ILLEGALEN Schußwaffen erreicht man mit dem Waffengesetz nicht.

Kriminelle tendieren nämlich nicht dazu, ihre einschlägigen Betriebsmittel der Behörde zu melden.

Wo haben sie "hunderte Schußwaffendelikte jährlich" her? Und wie ist die Aufteilung auf legale und illegale Waffen?

Kleiner Tipp: In Österreich gibt es ca. 150 Morde und Mordversuche im Jahr; davon passieren etwa 13 mit Schußwaffen, etwa 4 bis 5 mit legal besessenen Schußwaffen - das sind aber zumeist sogenannte "erweiterte Selbstmorde", die auch ohne Schußwaffe d.h. mit anderen Tatmitteln erfolgt wären.

Schießereien um Parkplätze werden seit Jahrzehnten vorhergesagt, sind aber NIE eingetroffen.

denkender Mensch
20

Die Schießerei um einen Parkplatz fand erst vergangene Woche statt!
Die Zahlen habe ich übrigens aus den offiziellen Kriminalitätsstatistiken die sämtliche Anzeigen mit Bezug zu Schusswaffen- und Munitionsmissbrauch auflisten.
Und auch Waffenunfälle wegen schlecht verwahrter Waffen oder Bedienfehler gibt es ja niiiiie, gell?
Zöbern, Erfurt, Columbine, Utøya....das waren alles "legale" Waffen!

Jan Sommer
01
Sie wissen nicht einmal was eine Schiesserei ist,

aber fleissig mitschreiben!
js

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