Todesurteil für Abachas Adjutanten

30. Jänner 2012, 21:00
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    Ein Polizist vor dem Gericht in Lagos.

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    Hamza al-Mustapha winkt seinen Anhängern vor dem Gerichtsgebäude.

Mitarbeiter des verstorbenen Diktators für Mord an Abiolas Ehefrau verantwortlich gemacht

Lagos - Ein nigerianisches Gericht hat am Montag einen engen Mitarbeiter des verstorbenen Militärdiktators Sani Abacha wegen Mordes zum Tod verurteilt. Hamza al-Mustapha war laut dem Urteil für den Mord an der Ehefrau des Wahlsiegers Moshood Abiola 1996 verantwortlich. Seit dem Ende der Herrschaft Abachas durch dessen plötzlichen Tod 1998 saß Mustapha in Haft. Das Berufungsgericht verurteilte ihn nun zum Tod durch den Strang.

General Sani Abacha hatte 1993 durch einen blutigen Putsch die Macht übernommen. Er hatte demokratische Präsidentenwahlen in dem bevölkerungsreichsten afrikanischen Land annulliert und den Wahlsieger Abiola ins Gefängnis geworfen. Tausende Gegner der Diktatur wurden ins Exil getrieben, wie der Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka. Nach dem Justizmord an dem Dichter Ken Saro-Wiwa und acht seiner Mitstreiter für die Rechte des Ogoni-Volkes im Jahr 1995 war Nigerias Mitgliedschaft im Commonwealth vorübergehend suspendiert worden.

Bis zu seinem Tod unterschlugen der Diktator und sein Clan geschätzte 2,2 Mrd. Dollar und brachten die Gelder außer Landes. Inzwischen wurde ein Großteil der auf Schweizer Konten geparkten Gelder an Nigeria zurückerstattet. (APA/sda)

Andreas Hofer10
00
31.1.2012, 18:27

Werte Damen und Herren der Redaktion,

Ich habe heute morgens ein Posting zu diesem Artikel aufgegeben . Wäre es möglich, dieses auch zu veröffentlichen? Besten Dank

Maerlyn Darkangel
20
31.1.2012, 10:56
Ein Großteil?

Beim schweizer Bankgeheimnis frag ich mich ja woher die so genau wissen wollen dass "der Großteil" schon wieder zurück is, hehe :)

hotzenplotz1001
00
31.1.2012, 16:20
Auch sogenannte Nummern-Konti sind nicht anonym. Sie unterscheiden sich weder rechtlich noch steuerlich von normalen Bankbeziehungen.

Der Unterschied liegt darin, dass Konto-Inhaber nur einem begrenzten Kreis von Bankangestellten bekannt sind. Auf Belegen der Bank erscheinen statt Namen der Kunden Nummern. Die Kunden können trotzdem vollständig identifiziert werden. Geschädigte können im Verdachtsfall das unrechtmäßig erworbene Vermögen sehr wohl aufspüren.

wilhering
00
31.1.2012, 15:17
hehe

das Geld ist in den Topf gekommen, wo groß draufsteht "post-saddam, post-mubarak" etc. ...

Posten schadet der Gesundheit
00
31.1.2012, 14:29
naja

und zinsen gibts wohl auch keine!

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