Mindestens vier Tote bei Selbstmordanschlag

30. Jänner 2012, 15:35

Anführer islamistischer Rebellen unter Opfern

Peshawar - Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind am Montag mindestens vier Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Unter den Toten sei der Anführer einer islamistischen Rebellengruppe in Peshawar, Haji Akhunzada, sagte ein ranghoher Polizeivertreter. Die bewaffnete Gruppe Ansarul Islam ist im Stammesgebiet von Khyber zwischen Peshawar und der afghanischen Grenze aktiv und kämpft dort regelmäßig mit einer anderen Rebellengruppe, Lashkar-e-Islam.

Im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan haben zahlreiche islamistische Kämpfer ihre Basis, vor allem die Taliban und Mitglieder des Terrornetzwerks Al-Kaida. In den vergangenen Monaten war die Zahl der Anschläge und Gewalttaten zwar leicht zurückgegangen, seit Sommer 2007 wurden aber in Pakistan mehr als 4.800 Menschen vor allem durch Selbstmordattentate getötet. (APA)

Kommentar posten
Posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.