Die Vereinsverantwortlichen halten große Stücke auf den Neuzugang, dennoch gilt das Motto: "So schnell es geht, solange es braucht"
Bremen - Werder-Sportdirektor Klaus Allofs ist bei der Präsentation von Zlatko Junuzovic am Montag fast ins Schwärmen geraten. Der Österreicher sei "jemand, der seinen Beruf sehr professionell ausübt, jemand, der Ziele hat und der sich einbringen möchte". Trainer Thomas Schaaf sprach im Weserstadion wiederum von einem "Spieler, der gerne am Ball ist und mit diesem auch etwas anzufangen weiß". Er habe das Auge für den Nebenmann, aber auch Lust am Toreschießen, waren sich die Vereinsverantwortlichen einig. Auch hier gelte aber das Motto: "So schnell es geht, solange es braucht." Ein Einsatz an diesem
Sonntag im Auswärtsspiel beim SC Freiburg ist angesichts der Personalmisere trotzdem nicht auszuschließen.
Junuzovic selbst sprach von Vorfreude auf die deutsche Bundesliga und persönlicher Entwicklung. "Ich habe Großes vor, möchte dem Spiel meinen Stempel aufdrücken", gab sich der 24-jährige selbstbewusst. Internationale Erfahrung habe er bereits mit der Wiener Austria sammeln dürfen, nun sei Werder der nächste Schritt. Junuzovic wird in Bremen die Nummer 23 tragen, die Spielfreude will er sich behalten: "Für mich beginnt hier ein neues Leben, aber den Spaß am Kicken will ich mitnehmen." (red)