Tiergarten Schönbrunn

Giraffen-Junges "Arusha" gestorben

30. Jänner 2012, 13:52
  • Artikelbild
    foto: apa/tiergarten schönbrunn/norbert potensky

    "Arusha" wurde am 4. Juli 2011 geboren.

Wurde nicht einmal sieben Monate alt

Wien - Im Alter von nicht einmal sieben Monaten ist am Wochenende im Wiener Tiergarten Schönbrunn Giraffennachwuchs "Arusha" gestorben. Ursache war möglicherweise eine akute bakterielle Darminfektion. Das gab der Zoo am Montag in einer Aussendung bekannt.

Das männliche Giraffenjunge - ungefähr zwei Meter hoch und 120 Kilo schwer - hatte am Freitag leichte Koliksymptome und Appetitlosigkeit gezeigt. "Wir haben ihn umgehend fachtierärztlich behandelt, danach verbesserte sich sein Zustand", erklärte Zootierarzt Thomas Voracek in der Aussendung. Samstag früh fanden die Pfleger "Arusha" leblos im Stall liegen.

Obduktion

Das tote Jungtier wurde mittlerweile zur Obduktion in die Veterinärmedizinischen Universität gebracht. Woran er gestorben ist, wird man vermutlich erst mit Sicherheit wissen, wenn Ergebnisse der bakteriologischen und histologischen Untersuchung vorliegen, was ungefähr eine Woche dauert, wie Voracek zur APA sagte.

In Schönbrunn gibt es drei weitere Giraffen: den Bullen "Kimba" sowie die Weibchen "Karla" und "Rita", Mutter des am 4. Juli vergangenen Jahres zur Welt gekommenen "Arusha". Der "Kleine" war bei seiner Geburt ungefähr 1,70 Meter groß und wog rund 60 Kilo. (APA)

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NONE
11

"Wir haben ihn umgehend fachtierärztlich behandelt, danach verbesserte sich sein Zustand. Samstag früh fanden die Pfleger "Arusha" leblos im Stall liegen."

Naja... wenn der Zustand so schnell schlechter wird dann war der VetMed vom Dienst unfähig.

V. S.
00
31.1.2012, 11:51
Bin traurig.

Rene Stangeler
01
31.1.2012, 15:07
Musst du doch nicht!

Arusha ist jetzt im Giraffenhimmel und spielt mit den anderen Giraffen. Gitter gibts dort auch keine.

V. S.
01
31.1.2012, 18:38
Ja, eh, aber trotzdem.

Lilith Boessse
 
17
30.1.2012, 22:39
an zuneigung

hats dem tierchen jedenfalls nicht gefehlt!

sooo entzückend, wie sich die großen da um es kümmern.

cyber ferkel
372
30.1.2012, 18:32

Menschen sterben - Tiere verenden.

...soviel zur korrekten Anwendung deutscher Sprachbegriffe.

NONE
00

Das ist falsch.

V. S.
02
31.1.2012, 11:52
Wie schade, dass "unnötig" nur 1x vergebbar ist.

DD1981
01
31.1.2012, 10:50

Mensch = Tier...nur bissl gscheiter (meistens). Physikalisch ist aber sonst nicht viel Unterschied.

Und kommens ma jetzt nicht mit Seele usw.

Preger
02
30.1.2012, 21:24
Und Giraffen

entschlafen, gelt.

pox vobiscum
00
30.1.2012, 22:21

Sie ging ein in die ewigen Jagdgründe.

cyber ferkel
30
31.1.2012, 07:06

Pflanzen gehen ein.

pox vobiscum
03
31.1.2012, 20:43

Pflanzen
sehen die Radischen von unten, nein,
beißen ins Gras, auch nicht gut,
ich habs:
sie werden der Erde wiedergegeben (kleiner Euphemismus für auf dem Komposthaufen entsorgt).
Wirklich universell verwendbar ist aber "den Weg alles Irdischen gehen".

Preger
00
31.1.2012, 08:54
in die ewigen Jagdgruende?!

cyber ferkel
20
31.1.2012, 07:00

Pflanzen gehen ein.

Preger
03
31.1.2012, 10:26
Ich mag ja gar nicht daran denken,

aber mein 347 Jahre alter Bonsai wird dereinst hoffentlich friedlich entschlafen und ganz sicher nicht eingehen.

Preger
00
31.1.2012, 00:09
Ist jetzt wohl eine Ex-Giraffe...

... http://www.youtube.com/watch?v=4vuW6tQ0218

Captain Future10
07
30.1.2012, 19:49
Und das von einem Schwein!

Chien de Pique
216
30.1.2012, 19:43

Und wer legt diese angebliche Korrektheit fest? Kann dieser Sprachgebrauch nicht auch einmal historisch werden? Und warum ist Ihnen das so wichtig, dass
Sie es alle paar Tage posten müssen?
Mit unserem gewachsenen Wissen über Tiere (und eigentlich ist der Mensch auch eines) und unserem allmählich veränderten Zugang zum Thema empfinden immer mehr Menschen diese "korrekten" Begriffe als schlicht unpassend. Eine Pfote unterscheidet sich von einer Hand, aber was ist der Unterschied zwischen dem Tod eines Tieres und eines Menschen, außer der rechtlichen Bewertung in unserer Gesellschaft?

V. S.
01
31.1.2012, 11:57
APPLAUS, Chien de Pique!!!

Rosa Stahl
101
31.1.2012, 08:55

also wenn SIE den Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht kennen, dann haben wohl all Ihre Studien nichts genützt....

The Use and Abuse of Social Science
00
Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist der gleiche, wie jener zwischen Apfel und Obst.

Aber einmal abgesehen davon: War hier nicht eigentlich die Rede vom "Unterschied zwischen dem Tod eines Tieres und eines Menschen"?

pox vobiscum
01

Der Unterschied zwischen Mensch und Tier?
Legen Sie los...

Chien de Pique
02
die für unser Überleben so notwendigen Grundlagen der menschlichen Gemeinschaft untergraben werden. Trotzdem gibt es eben unterschiedliche Sichtweisen und sind Werte auch im Wandel. Es ist natürlich fragwürdig, wenn Tieren spezifisch menschliche

Wahrnehmungen, Motive, Moralitäten zugeschrieben werden, aber es ist auch offenkundig, dass man es sich umgekehrt oft durch "versachlichende" bzw. bewusst distanzierende, vorstrukturierende Sprache leichter machen will und Ähnlichkeiten gezielt ausblendet. Gerade das unmittelbare Erleben von Säugetieren ist unserem zweifellos sehr ähnlich, was Freude, Leid, Verlangen usw. angeht, es fehlt primär die Ebene des begrifflichen Reflektierens. Warum soll man hier also nicht zB von "Sterben" sprechen, vor allem, wenn dieser Tod offensichtlich vielen Menschen nahegeht (teilweise sicher auch durch Vermenschlichung - Name usw)? Um mehr als den Sinn einer sprachlichen Unterscheidung und den Hinweis auf Wertewandel geht es in der Debatte hier eh nicht!

Chien de Pique
01
Auch die Religionen lehren Unterschiedliches, zB dass Tiere unsere Vorfahren oder Verwandten sind; oder aber Gottheiten. Manche liefern sie uns restlos aus, manche erklären, dass auch wir (spirituell) bestimmte Tiere sind oder dass Verwandlungen

passieren können. Natürlich gibt es mannigfache behauptete und beschriebene Unterschiede (die es aber auch innerhalb des (sonstigen) Tierreiches gibt); aber ein Schimpanse ist uns sicher ähnlicher als der Schimpanse zB einer Ameise. Es ist nachvollziehbar, dass die allermeisten Menschen Unterschiede gerne betonen, da der Mensch unter Menschen lebt, hier seine ersten und wichtigsten Bindungen aufbaut und ohne Mitmenschen praktisch nicht überleben kann, er hier auch genetisch programmiert ist.
Es ist aber auch viel Raum für verschiedene Blickwinkel, Ideen und Werte, der Mensch ist ja ein eben ein "Kulturtier".
Natürlich verstört es, wenn jemand abweichende Perspektiven einnimmt; mir ist klar, dass man leicht den Eindruck bekommt, dass hier

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