US-Vorwahlen der Republikaner

Santorum setzt Wahlkampf vorübergehend aus

30. Jänner 2012, 12:49

Politiker steht Familie bei Krankenhausbehandlung von behinderter Tochter bei

Fort Myers - Vor den Vorwahlen im US-Bundesstaat Florida hat der republikanische Präsidentschaftsbewerber Rick Santorum seinen Wahlkampf wegen der Krankenhausbehandlung einer Tochter vorerst ausgesetzt. Aufgrund des Zustands seiner behinderten Tochter Bella sei Santorum bei seiner Familie in einem Kinderkrankenhaus in Pennsylvania, teilte sein Wahlkampfteam am Sonntag mit. Die Dreijährige leidet am Edwards-Syndrom, einer Genmutation (Trisomie 18), die zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen führt. Laut US-Gesundheitsamt sterben viele Säuglinge bereits im ersten Monat nach der Geburt daran, nur bis zu zehn Prozent leben über das erste Lebensjahr hinaus.

Die Abwesenheit Santorums in Florida bedeute nicht das Ende seines Rennens um das Weiße Haus, betonte sein Wahlkampfsprecher Hogan Gidley. Die Termine in Florida würden von Vertretern Santorums wahrgenommen, der Politiker selbst wolle so schnell wie möglich nach Florida zurückkehren.

Der konservative Katholik Santorum hatte die Vorwahl in Iowa gewonnen, anschließend aber Stimmen eingebüßt, was zu Spekulationen über die Zukunft seiner Kandidatur führte. Sollte der 53-Jährige aus dem Wahlkampf ausscheiden, hofft Konkurrent Newt Gingrich, einige von Santorums konservativen Unterstützern für sich zu gewinnen. (APA)

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Robert Fien
10
31.1.2012, 00:32

ekelhaft wie der Mann ein behindertes Kind (noch dazu sein eigenes!) für Wahlkampfzwecke missbraucht...

NONE
114
30.1.2012, 14:12

Das ist ein PR Stunt.

angehender Medientechniker
 
01
30.1.2012, 17:22
Mag sein dass es ihm nützt,

aber ich bezweifle, dass er jetzt aus wahltaktischem Kalkül bei seiner Tochter ist.

Ar Mutschgerl
00
30.1.2012, 23:43
Ich denke eher, dass der PR-Stunt darin besteht, dass

seine Tochter just jetzt behandelt werden muss.

marsellus
32
30.1.2012, 13:46

Bei Todesfällen darf im 'Standard' nicht gepostet werden. Hier aber schon ?
Das verstehe wer will...
Respekt jedenfalls für Santorum - es gibt wichtigeres, als Präsident der USA zu werden.

Kahuna
01
30.1.2012, 22:46
Bitte wer ist gestorben?

NONE
01
30.1.2012, 14:13

Wieso?

Er hat nirgendwo angekündigt das er sich ZURÜCKZIEHT.

Lediglich das er seinen Wahlkampf vorübergehend - ohne Termin anzugeben - AUSSETZT.

Walter KURTZ
 
00
30.1.2012, 14:09

Lassen Sie die Leute nur, gibt keinen wirkungsvolleren Volltrottel Filter...

Van Braun
76
30.1.2012, 13:37
Katholiban

another_stranger_me
14
30.1.2012, 15:07

weil er bei seiner tochter im krankenhaus ist?

Ar Mutschgerl
10
30.1.2012, 23:44
Nach Santorums Logik ist die Krankheit ja eine Strafe Gottes.

So sind zumindest seine Argumente, wenn es um das Leid anderer geht.

Bitte Bitte
10
31.1.2012, 00:33

Sagt er oder Sie, er sage das?

Voll in die Kaldaunen!
34
30.1.2012, 13:12
Paradoxon

Dieses Aussetzen lässt sich wahlkampftaktisch hervorragend einsetzen, sodass eigentlich von Aussetzen keine Rede sein kann...

Ernst Guevara
123
30.1.2012, 13:39
das stimmt,

vermutlich steckt ein schlauer PR-schachzug dahinter, nämlich das "soziale profil" von santorum zu schärfen und etwaige unzufriedene obama-wähler anzusprechen. in dem sinne, dass sich manche denken: schau, dem santorum ist das wohlergehen seiner familie wichtiger als die macht. normalerweise würde man in so einem fall einfach sagen, dass der politiker "aus persönlichen/familiären gründen" den wahlkampf aussetzt. im vorliegenden fall wird aber auffälligerweise im detail erklärt, was die familiären gründe sind. ein kluger PR-schachzug.

Timagoras
 
03
30.1.2012, 16:13

ich darf aufgrund Ihres postings davon ausgehen, dass Sie nicht vater eines schwerstbehinderten kindes sind, und somit keine ahnung haben, wovon Sie hier sprechen bzw. schreiben?

Voll in die Kaldaunen!
00

Darf man annehmen, dass Sie sich noch nie mit der Frage der Abtreibung eines schwerst behinderten Fötus auseinandersetzen mussten?
http://www.salon.com/2012/01/0... h_control/

peter schmidt
 
210
30.1.2012, 14:07
Muss man jemanden um jeden Preis schlecht machen?

Ich glaube Santorum, dass er jetzt bei seiner Familie sein will.

Ernst Guevara
02
30.1.2012, 15:11
weder mache ihn schlecht, noch ist das ein widerspruch

der mann kann bei seiner familie sein wollen und sich trotzdem von einem findigen PR-strategen einreden lassen, dass er die sache für seinen wahlkampf voll ausschlachten soll.

NONE
81
30.1.2012, 14:13

Und wenn er danach später einsteigt, entschuldigst du dich für dein Posting hier bitte?

haarspalter
14
30.1.2012, 15:34

lesen sie den artikel: er geht davon aus, nachher wieder einzusteigen.

der mann hat, obwohl er zu meinen ansichten 100% diametral liegt, meinen respekt dafür.

soweit kommts noch, dass man sich für so etwas beschimpfen lassen muss.

peter schmidt
 
05
30.1.2012, 14:24
Ach bitte wenns um falsche VOraussagen bzw. Einschätzungen geht müssten Sie mal eine ganze Woche

auscchließlich Richtigstellungen und Entschuldigungen posten. Und zwar 8 Stunden täglich brav tippen.

froilein froilein
02
30.1.2012, 13:38

http://www.raupe-lina.de/

Zum Einlesen. Ich denke, da kann man sich den Zynismus sparen.

Enrico Knaak
115
30.1.2012, 13:29
Ironie verfehlt.

Der Mann mag als Politiker fragwürdige Ansichten haben.

Mit diesen darf und muss man sich - auch in scharfer Form - auseinanderssetzen.

Aber bitte nicht in diesem Zusammenhang. Ein derart krankes Kind - dessen Prognose wohl aussichtslos ist - zu haben, scheint mir eines der schwersten Schicksalsschläge zu sein, die einen Menschen treffen können.

Hier wäre Respekt und Mitleid angebracht.

peter schmidt
 
13
30.1.2012, 14:20
Die Milch der gutmenschlichen Denkungsart wird eben leider recht rasch sauer

und hat für den der anders denkt nur Bitterkeit und Saures über.

Bitte Bitte
00
31.1.2012, 01:08
Das Foto irritiert da ein bißchen

Gab es von Obama damals bei seiner Großmutter in Hawaii Fotos?

Soweit ich mich erinnere hat er für die Zeit, die er hiezu benötigte - war nur ein Tag - ausgesetzt und war dann zurück, ohne dass er seine Großmutter in die Kameras der Weltpresse gehängt hätte.

Danke, das mit der Milch muss ich mir merken.

In einem amerikanischen Theaterstück über Doppelmoral, ich weiss leider den Autor nicht mehr, kommt eine sehr ähnliche Szene vor.

Man stelle sich das Ganze bei einem österreichischen Politiker vor. Pröll, Feymann, Pilz, Strache oder selbst bei irgendeinem Quereinsteiger im Wahlkampf. Der wäre unten durch.

So etwas hört man, aber man liest so etwas nicht. Schon gar nicht in der Zeitung und schon gar nicht mit Foto.

Danke für die Milch.

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