Tirol

Unfall auf Skipiste: Zehnjährigen mit Schädel-Hirn-Trauma liegen gelassen

30. Jänner 2012, 10:56

Im Skigebiet Hochzillertal

Innsbruck - Bei einem Zusammenstoß mit einem Skifahrer hat ein zehnjähriger Bub aus Deutschland am Sonntag im Tiroler Skigebiet Hochzillertal (Bezirk Schwaz) ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der Unfallgegner ließ sein Opfer nach Angaben der Polizei einfach liegen und ergriff die Flucht.

Das Kind war mit seinen Eltern unterwegs, die die Rettungskette in Gang setzten. Der Bub wurde von der Pistenrettung erstversorgt und von einem Notarzthubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. (APA)

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Gilgamesh
00
31.1.2012, 11:30

Natürlich ist der Unfallgegner geflüchtet, da er kein deutscher Politiker ist, wäre eine Strafe sicher härter ausgefallen...

Wie schnell waren die beiden unterwegs, wenn man trotz Helms ein Schädeltrauma hat?

Gute Besserung an das Kind und hoffentlich fangen sie den Feigling noch...

knecht ruprecht
00
30.1.2012, 22:08

http://tinyurl.com/76op3oj
Nicht auf allen Pisten, sondern auf manchen, die dann hoffentlich die holländischen Kinderschischulgruppen nutzen werden zum kreuz- und querfahren, schon aus eigenem Interesse.

Club-der-dichten-Toten
01
31.1.2012, 00:16

Das ist eher schwer kontraproduktiv, da es erstens keinerlei Regeln gibt und zweitens diese Geräte dann eher dazu verwendet werden, festzustellen, wer in einer Gruppe am schnellsten fährt...

Bin mir auch nicht sicher, ob's das in der Schweiz noch gibt...

TrueFalse
01
30.1.2012, 21:18
Was für ein Monster

was anderes fällt einem da nicht mehr ein.

Ich mein hatt die Person selber keine Kinder? Wie würds ihm ergehen, wenn eine fremde Person sein Kind anfährt uns es dann mit einem Schädel-Hirn Trauma liegen lässt.

Ehrlich, wenn es mein Kind wäre, dann würde ich mir 5 Minuten mit dieser Person in einem Verhörzimmer wünschen.

Vor allem solche Unfälle passieren und ich würde als Elternteil nie auf die Idee kommen jemanden anzuzeigen, außer es war wirklich mutwillig.

Und wenn man schon so dumm ist mutwillig einen Unfall zu verursachen dann sollte man verdammt nochmal dazu stehen.

Bei manchen "Menschen" fehlen einem echt die Worte...

ludwig123
00

Es steht aber nirgends, daß das Kind unschuldig am Zusammenstoß war.

trollkind
10
per gesetz schon ...

kinder sind vom vertrauensgrundsatz ausgenommen und daher ist die schuld beim erwachsenen zu suchen ...

lg
dein trollkind

Jakob der Schwitzer
02
ist nicht ganz richtig so

wenn mir das kind hinten reinnascht kann ich sicher nicht schuld sein. und wenns tausend mal nachher ein Schädel-hirn-trauma hat.

natürlich ist abhauen nicht ok. aber die Schuldfrage ist sicher nicht geklärt

der gärtner
223
30.1.2012, 21:56

dem kind hilfts eh nix mehr

und der unfallgegner kann sich keinen fairen prozess erwarten.

dazu dann noch der schockzustand, wenn sowas passiert,

da abzuhauen ist ehrlich gesagt nur menschlich.

soagfrett
01
Sie spinnen wohl

Schock hin, Schädeltrauma her, wenn jemand hinfällt und noch dazu irgendwie wegen mir, dann schau ich wohl zuerst einmal was da los ist. Wenn nix ist, hilft man vermutlich beim Aufstehen. Oder?

Kubi80
02
da abzuhauen ist ehrlich gesagt nur menschlich.

was heisst "dem kind hilfts nicht mehr"?
stell dir vor, das kind wäre aufgrund der nicht erfolgten hilfeleistung verstorben.
das ist nicht menschlich sondern in höchstem masse egoistisch und rücksichtslos.
Sie sind wohl aus demselben holz geschnitzt wie der kapitän der "ins rettungsboot fiel".

pipi pipifax
00

einem ermordeten hilft's auch nicht, wenn man den moerder einsperrt.
menschlich ist es zwar, dass manche keine verantwortung tragen wollen (khg z.b. ja auch nicht), deswegen ist es allerdings noch lange nicht richtig.

triage
00
Vielleicht dem nächsten potentiellen Mordopfer???

Rosa Stahl
00
31.1.2012, 12:16

was ist das trottelige Kind aber áuch genau da rumgestanden, wo der runtergefahren is...

BlackFriday
 
00

unfälle kommen vor, ob der fahrer oder das Kind schuld ist sei dahingestellt. Was die Schweinerei ist, ist, dass der Schifahrer keine Ersthilfe geleistet hat, bzw sich versichert hat, das keine ernsthaften verletzungen vorliegen...

Keyser
00
31.1.2012, 04:28

Jetzt sicher nicht mehr. Wenn er geholfen hätte, und sofort die Rettungskette in Gang gesetzt hätte, dann.

Hütte + Alkohol + Unfall == hohe Strafe

Das dürfte eher ein Grund sein - warum eine Flucht stattfindet. (Das ist jetzt keine Spekulation über die tatsächliche Unfallursache - nur ein möglicher weiterer Grund, der hier eher zutreffen könnte.)

schwejk
11
31.1.2012, 00:46
gute argumentationslinie, sie "mensch"

"meine frau hat krebs
ich bin gegangen -
ich mein, wenn ich bleib - das hilft ihr auch nicht mehr
und dann der schock wenn mir sowas passiert -
ausserdem machts mich ganz krank da dabei zu sein
das sieht doch jeder ein, nicht?"

Club-der-dichten-Toten
05
31.1.2012, 00:17

Also das finde ich nicht menschlich, normalerweise bleibt man stehen, wenn man mit jemandem zusammengestoßen ist. Ich bleibe sogar stehen, wenn ich sehe, das zwei vollkommen Fremde zusammengestoßen sind und frage, ob sie Hilfe brauchen.

Das ist normal, nicht das Abhauen als Beteiligter.

Rosa Stahl
03
31.1.2012, 12:17

das ist eine Frage der Erziehung. Wenn man nix anderes gelernt hat, als davonzulaufen, für nichts verantwortlich zu sein... dann kommts eben zu den oben beschriebenen Reaktionen.

der gärtner
30
30.1.2012, 22:52

mit "menschlich" meinte ich eine eigenschaft die menschen haben, nicht die soziale tugend.

mir ist schon klar, dass die fahrerflucht moralisch falsch war, ethisch ist sie aber durchaus argumentierbar, wenn dem kind dadurch kein schaden entstanden ist.

mit dem rest haben sie natürlich völlig recht :)

pipi pipifax
00

kein schaden? schaedel-hirn-trauma ist also kein schaden?

Rosa Stahl
01
31.1.2012, 12:19

meine Kinder lernen bereits im Kindergartenalter, dass sie einen Schaden eingestehen soll, dass sie die Konsequenzen zu tragen haben, sich gegebenenfalls entschuldigen müssen. Und das lernen sie nicht für jetzt (ein hiniges Heferl ist ja eigentlich de facto ziemlich wurscht), sondern für später.

mitch2
02
31.1.2012, 19:59

ja, ja, das habe ich als kind auch gelernt und später lernte ich dann, daß es keinen sinn hat sich mit schuldeingeständnissen vorzudrängen, außer vielleicht bei einem häferl.

oiso
01
31.1.2012, 12:04

wenn schäden bleiben oder kosten entsthen, hilft es dem kind und der familie ungemein, wenn der unfallgegner dafür zurecht aufkommen muss!!! sei werden es nämlich vielleicht nicht glauben wollen, es gibt kosten, für die versicherungen einfach nicht aufkommen, unfallgegener könnte man aber dazu verpflichten!!

Jakob der Schwitzer
00
auch nur im Schuldfall

....

TrueFalse
22
30.1.2012, 22:11
Woher wissen sie das dem Kind nichts hilft?

Manchmal sind Sekunden entscheidend, ob man überlebt oder nicht. Vielleicht kommt die Rettung 10 Minuten früher?

Ehrlich, es ist NICHT Menschlisch bei so einer Situation abzuhauen, vor allem bei einem KIND.

Auf sowas asoziales wie sie könnte die Menschheit echt verzichten. Sie sollten mal mit einem Psychologen sprechen, weil normal sind ihre Antworten und Einstellungen nicht.

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