"Ritter vom Mittelmeer" streichen die Segel

29. Jänner 2012, 22:32

Libyen bezwingt zwar den Senegal, muss aber die Heimreise antreten - Äquatorial-Guinea und Sambia weiter

Malabo/Bata - Libyen hat den Einzug ins Viertelfinale des Afrika-Cups verpasst. Die "Ritter vom Mittelmeer" kamen am abschließenden Spieltag der Gruppe A gegen den Senegal in Bata zwar zu einem 2:1 (1:1)-Erfolg, wartete aber vergeblich auf die Schützenhilfe von Äquatorial-Guinea. Der Co-Gastgeber unterlag in Malabo gegen Sambia mit 0:1 (0:0). Damit zog Sambia (7 Punkte) als Gruppensieger vor Äquatorial-Guinea (6) in die Runde der letzten Acht ein. Libyen (4) und der Senegal (0) müssen als Dritt- und Viertplatzierter die Heimreise antreten.

Chris Katongo schoss Sambia mit seinem Treffer nach einer schönen Einzelleistung in der 66. Minute in die nächste Runde. Äquatorial-Guinea tat sich derweil die gesamte Spielzeit über schwer, klare Chancen herauszuspielen.

Libyen ging durch Ihaab Boussefi früh in Führung (6.), nur fünf Minuten später glich Deme N'Diaye für den Senegal aus. Boussefi stellte mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute den Sieg Libyens sicher.(sid/red)

phileit
11
29.1.2012, 23:41

War richtig moderner Systemfußball, von den Libyern, höchsten Respekt. Sechser zwischen die IV, gegnerischen Flügelstürmer doppeln, AV gehen fleißig mit, vorne noch zwei Stürmer als Anspielstation - chapeau.

Klar hat's auch Glück gebraucht, dass Senegal die Chancen nicht genützt hat. Aber dennoch, Libyen hat ein richtig gutes Turnier gespielt!

http://ballverliebt.eu/2012/01/2... all-schon/

Da Chigurh Toni
00
30.1.2012, 10:05

also das letzte, was ich beim afrika cuzp sehen will, ist langweiliger systemfußball.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.