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Eine Ausstellung zum 200. Geburstag des gebürtigen Dänen zeigt dessen Ringstraßen-Palais und beleuchtet auch sein Möbeldesign
Green-Building-Architekt Ingenhoven erhielt für 1 Bligh Street in Sydney den Internationalen Hochhauspreis
Wo einst Straßenbahnwaggons gebaut wurden, haben die Wiener Architekten gerner gerner plus ein außergewöhnliches Wohnhaus realisiert
Der Architekt Josef Frank beschäftigte sich schon früh mit dem sozialen Wohnbau. "Schriften / Writings" versammelt seine Essays
Für die Ausstellung "Splined Spheres" in Innsbruck loteten zwei junge Frauen das bauliche Potenzial von Schlauch und Pneu aus
Der kürzlich eröffnete achtgeschoßige Holzturm "Life Cycle Tower One" in Dornbirn ist Prototyp für ein neues nachhaltiges Bausystem im Wohn- und Bürobau
Im neuen Kinderbetreuungszentrum Maria Enzersdorf stecken 465 Kubikmeter Holz - was man dem Passivhaus aber nicht ansieht
Burgenland trifft Japan: Letzten Samstag wurde in Raiding Terunobu Fujimoris "Storchenhaus" eröffnet. Ode an eine kleine Ikone
Die aktuelle Ausstellung "Netzwerk Wohnen" im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt gibt Antworten darauf, wie wir leben wollen, wenn wir alt sind
Architekturjuwel in Hietzing bekommt zum 80-jährigen Bestandsjubiläum erstmals auch eigene Online-Auftritte
Überwachung und Armut, Vertreibung und Protest: Soziologin Saskia Sassen erklärt, wie Sicherheit und Unsicherheit unsere globalen Städte prägen
Eine riesige Welle aus Glas und Stahl türmt sich nun direkt hinter dem alten Rathaus aus 1926 auf
Die Finanzmetropole will Grau raus- und mehr Grün reinzwängen. Zu den Schrittmachern zählt die UniCredit, die im Sommer in ein Green Building zieht
Eine deutsche Firma erweckt Räume mit Grünen Wänden zum Leben. Die Pflanzen filtern Schadstoffe, produzieren Sauerstoff und befeuchten die Luft
Ein dickes Buch über Baumhäuser zeigt Märchenschlösser, verspiegelte Wohnwürfel, Ufo-förmige Bleiben und andere Kinderträume, die eines gemeinsam haben: Sie sind ziemlich abgehoben
Wang Shu wurde als erstem Chinesen der Pritzker-Preis verliehen. Ein Gespräch über die Gefahren des Baubooms und die Poesie chinesischer Gärten
Im "Haus an der Wien" sollen Synergien noch besser genutzt werden und neue architektonische Ideen für Offenheit und Transparenz sorgen
Architekturzentrum Wien schlägt einmal mehr Alarm: "Weitere drastische Programmreduktion wird folgen müssen"
Am Rande der Stadt die Wissenschaft: Der Science Park auf dem Campus der Uni Linz ist nahezu fertig. Eine Ortsbeschau
Welches Licht wirft es auf Österreich, wenn das wichtigste Bauwerk der Republik, Symbol der Demokratie schlechthin, in der Wettbewerbsabwicklung derartige Brösel macht?
Münchner Schau im Wiener Künstlerhaus zeigt "Wege in die Zukunft" und ästhetische Holz-Konstruktionen mit hohem ökologischen Potenzial
Mit der Teileröffnung ist ein zwei Jahrzehnte langes Planungsepos zu Ende. Die Größe des Gesamtprojekts ist ein Rätsel, über das niemand spricht
Wie gehen wir in Zukunft mit alten Wohnbauten um? Die Pariser Architektin Anne Lacaton zeigt eine Möglichkeit auf. Und was für eine!
Nach dem Anschluss baute das NS-Regime in Linz 11.000 Wohnungen. Eine Ausstellung widmet sich den Hintergründen der "Hitlerbauten"
Mit schwebenden Salettln bringen die Architekten Lautner und Kirisits Licht ins Kellergeschoß und eine neue Kategorie an Freiraum in den Wiener Wohnbau
Keine große Kunst "einer der schönsten Bahnhöfe Europas" zu sein, wenn man die Schönsten ("Gründerzeit") ausnimmt.
Aber ganz ehrlich: Der Südbahnhof war immer schirch und wäre es auch geblieben. Ob der Neue jetzt besser wird, ist eine andere Sache.
Das ist, mit Verlaub gesagt, Unsinn.
Natürlich hätte man mit ein wenig Sorgfalt vieles besser gestalten und so einen ganz ansehnlichen Bahnhof zustande bringen können, aber realistisch ist das nicht. Das Problem war ja gerade, dass für die Haupthalle kein Kompromiss zwischen Ästhetik und moderner Funtionalität möglich war.
Ansehnlichkeit hätte bedeutet, einen Großteil der Cafes, Geschäfte, Wettbüros, Automaten, Rolltreppen etc. zu entfernen. So hat man diese Serviceinrichtungen - wohl zurecht - alle untergebracht aber dafür halt den Gesamteindruck geopfert.
in den 60 igern (vor 1965 - dann taunus 12m) an der hand des vaters von der rosatante aus dem weinviertel, mit dreißig eiern, jedes einzelne in ein auf ca. a4 gerissenes zeitungspapier gewickelt, im ostteil am sonntag abend um 1/2 8 uhr ankommen...
an eine schöne, aufregende zeit.
besonders bahnhöfe haben da etwas von aufbruch, vorfreude und endlich etwas wie ankommen, daheim sein.
selbst der alte schiache kostn südbahnhof.
es ist eben nix mehr von dauer.
alles schnell und neu und kriminell.
kein heimkommen, gehn.
rastlos weiter, immer anders, neu und ohne wert.
Statt Raum, der den Anspruch hat, Raum zu sein, Tor, Bauch - Nicht-Orte. In Funktion hinein aufgelöste Formlosigkeit, sich sich selbst zum Verschwinden bringen möchte mit Glas und synthetisch (nur Statik zählt, dann ist jedes Material gefragt) aufs Minimum reduzierte Gerippe. Als Weltort gilt dann, was auf Welt hin durchlässig ist, während sich genau diese Welt auflöst.
Aber praktisch ist's ... Nur kein Leben mehr. Jeder muß zukünftig die Welt mit sich herzumtragen und ständig behaupten. Oder sich einfach Scheuklappen aufsetzen, und Kopfhörer auf, um durch die Nicht-Welt zu gehen, um zu übersehen, daß es nichts wahrzunehmen gibt.
Auch ich habe den Südbahnhof geliebt - er hatte Charakter. Was habe ich dort erlebt!
war ich doch in den letzten 1o jahren nur mehr dann und wann kommender und gehender am alten süd,
kaufte ich mir doch ein bier, o an schnön kaffee.
und sie wurden immer weniger, die an der stehschenke,
von rauch, alk und moder stinkend, stoppelbärtig, fett
wie a eckhaus, aus müden augen starrend an mir vorbei
fragend, host an tschik?
das war ein stück wien, ein ehrliches.
kommende, gehende, dazwischen wartende, nicht wissend worauf...
für ein bier und a paar tschik konnte man eine stunde solo conference
bekommen, nicht wissend, ob wahr, oder erdacht.
aber oft glänzend dargeboten.
aus maus.
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