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Welches Licht wirft es auf Österreich, wenn das wichtigste Bauwerk der Republik, Symbol der Demokratie schlechthin, in der Wettbewerbsabwicklung derartige Brösel macht?
Münchner Schau im Wiener Künstlerhaus zeigt "Wege in die Zukunft" und ästhetische Holz-Konstruktionen mit hohem ökologischen Potenzial
Mit der Teileröffnung ist ein zwei Jahrzehnte langes Planungsepos zu Ende. Die Größe des Gesamtprojekts ist ein Rätsel, über das niemand spricht
Wie gehen wir in Zukunft mit alten Wohnbauten um? Die Pariser Architektin Anne Lacaton zeigt eine Möglichkeit auf. Und was für eine!
Naja, die Bahnhofshalle war ein Klassiker der 50er Jahre, das große Glasdach der Halle wurde schlicht nie gereinigt, ich sah als Kind den alten Bahnhof noch, dann das Werden des neuen und schließlich auch das Vergehen.
Die neue sowie seitlich offene Dachkonstruktion ist schlicht ein Monument der versäumten Chansen, gut, man kann das nach einigen wenigen Jahrzehnten auch wieder abbrechen. Was jedoch fehlt ist eine unterirdische Durchlaufstrecke für den Güterverkehr bis da eine geeignetere Lösung gefunden wird.
Der wurde 1874 eröffnet und bestand bis 1956. Er überstand den 2. Weltkrieg "relativ glimpflich", mit der Bausubstanz "strukturell unbeschädigt". Trotzdem er "... insgesamt, was technische Funktionalität und architektonische Gestaltung betrifft, eines der wertvollsten Stücke österreichischer Eisenbahnarchitektur der Gründerzeit" war, wurde er abgerissen (alles aus Wikipedia zitiert). So geht oft Österreich mit seinen Schätzen um: Mia brauchn wos Neuchs, aa wenn's schiach is...modern miass'ma san...
Exakt so ist es, es war die Idee die Bahnhofsgelände systematisch der Bebauung zuzuführen. Beim FJB und beim NBH ging es noch so einigermaßen, die städtebauliche Lösung ist jedoch ein Manifest der Unfähigkeit, wird aber locker getoppt von der Verbauung des Geländes des Aspangbahnhofes wo gerade die Unbedarftheit der Architektur durch einen grandiosen Griff in grüne Farbtöpfe entmaterialisert wird.
Wie es scheint finden das die Experten der MA19, Architektur & Stadtgestaltung ursuper und widmen sich lieber der abspruchsvollen Aufgabe gestalterische Ansprüche von Planern und Architekten auf dieses präziöse Maß zu heben...
Alle nichtbezahlten Schmierulanten und Rothakler dürfen sich hier mal informieren:
http://www.bei-abriss-aufstand.de/
aber das jetzige riesen bauloch ist noch viel häßlicher...
immerhin: es war ein deutlich erkennbarer bahnhof, schön niedrig...jetzt wirds halt (wenn öbb die grundstücke verscherbeln können) eine hochhausfront zum gürtel, dahinter ein bahnhöflein mit shoppingcenter und bahnhofsghetto - uups neuer stadtteil...
schade ist es um den nordbahnhof
http://www.fpdwl.at/forum/wie... en/seite-2
"schade ist es um den nordbahnhof"
Ja der war wirklich traumhaft schön!!! Fast wie ein Palast. Es wäre eine wahre Freude diesen täglich benutzen zu können. Auf diesen Prachtbau könnte Wien stolz sein.
Diese neuen Blechbaracken wie den Westbahnhof haben sicher die Pharmafirmen gesponsert um den Absatz an Antidepressiva zu erhöhen. Anders kann ich mir die Realisierung solcher Scheuslichkeiten nicht vorstellen.
Wenn er denn gepflegt worden wäre, dann wäre das bestimmt einer der schönsten Bahnhöfe Europas gewesen.
Freilich kein Gründerzeitbomber, aber die imposante Halle mit dem tollen Boden war wirklich eine Klasse für sich. Dass auch Nachkriegs-Architektur durchaus hübsch und einladend sein kann, zeigt der renovierte Westbahnhof (über die Einbauten etc lässt sich freilich streiten) - meiner Meinung nach wäre aber der Südbahnhof aber wesentlich erhaltungswürdiger gewesen.
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