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Illegales Glücksspiel rechnet sich für die Betreiber leider immer noch, sagt der Chef der Finanzpolizei, Wilfried Lehner. Paradoxerweise profitiert davon auch der Staat. Lehner drängt nun auf höhere Verwaltungsstrafen.
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Wien - An Arbeit mangelt es Wilfried Lehner und seinen Mitarbeitern nicht. 1640 illegale Glücksspielautomaten hat die Finanzpolizei seit Ende 2010, also seit Inkrafttreten des neuen Glücksspielgesetzes, aus dem Verkehr gezogen. Nur in "raren Ausnahmefällen" hätten die Betreiber mit Beschwerden vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat recht bekommen, sagt der Leiter der Abteilung im Standard-Gespräch.
Dennoch zieht Lehner auch eine ernüchternde Bilanz: "Wir haben noch immer das Problem, dass es zu lukrativ ist, illegale Automaten zu betreiben." Theoretisch können zwar Strafen bis zu 22.000 Euro verhängt werden, wenn man Spielautomaten betreibt, ohne dafür eine Lizenz zu haben. Bei den bisher rechtskräftigen Bescheiden seien aber in der Regel nur wenige tausend Euro an Strafen ausgesprochen worden, sagt Lehner. Der Chef der Finanzpolizei plädiert daher für höhere Geldbußen. "Ja, das ist eine der Erkenntnisse der letzten Monate. Wir wirken noch nicht so abschreckend, wie wir das gerne hätten."
Körberlgeld für den Fiskus
Paradoxerweise profitiert aber auch der Staat von der Illegalität. Die Einnahmen unter dem Titel "Glücksspielgesetz" lagen im Vorjahr rund 200 Mio. Euro über den Erwartungen. "Ein nicht unbedeutender Anteil geht auf das illegale Glücksspiel zurück", sagt Lehner. Wie das möglich ist? Angesichts der ausgeweiteten Kontrollen zahlen offenbar viele Betreiber nun Steuern (30 Prozent der Spieleinnahmen), auch wenn ihre Automaten illegal sind. Warum sie das tun: "Die Sanktionen für Abgabenhinterziehung sind viel drakonischer als die Verwaltungsstrafe für das illegale Aufstellen."
Oft dauert es nicht lange, bis beschlagnahmte Geräte durch neue ersetzt werden. "Für ein paar tausend Euro bekommt man ein neues, dieser Verlust ist bald verschmerzt." Daher will die Finanzpolizei bei Wiederholung künftig auch Betriebsschließungen beantragen, kündigt Lehner an.
Er berichtet auch von äußerst kreativen Methoden, um den drohenden Strafen zu entgehen. "Der neueste Trend ist: Man gründet in England ein billiges Firmen-Vehikel, setzt dort einen Geschäftsführer ein, der nicht greifbar ist, und macht sich selbst in Österreich bloß zum Angestellten, der damit nicht dem Strafregime unterliegt." Dann muss erst der Beweis erbracht werden, dass der Angestellte hinter dem Konstrukt steht, was nicht immer ganz einfach ist.
Lehner kündigt aber an, dass es für viele Wirte, die Glücksspielgeräte in ihren Lokalen haben aufstellen lassen, noch unangenehme Folgen geben kann: "Für die Entrichtung der Glücksspielabgabe haftet derjenige, der die Durchführung der Ausspielung in seinem Verfügungsbereich erlaubt. Wenn also eine ausländische Gesellschaft als Veranstalter und damit Abgabenschuldner nicht greifbar ist, wird es für den Wirt enorm teuer."
Mit dem Problem komplizierter Strukturen hat die Finanzpolizei auch bei illegaler Ausländerbeschäftigung zu kämpfen, für deren Kontrolle sie ebenfalls zuständig ist. Das mit der endgültigen Ostöffnung des Arbeitsmarktes Mitte 2011 eingeführte Antilohndumpinggesetz erweise sich in der praktischen Anwendbarkeit als schwierig.
Um prüfen zu können, ob Beschäftigte auch korrekt entlohnt werden, müssten ausländische Beschäftigte eigentlich alle Unterlagen in deutscher Sprache mithaben. "Das ist de facto nie der Fall", so Lehner. Auch die Möglichkeit, bei Verdachtsfällen Beschlagnahmungen - etwa an Baustellen - vorzunehmen, sei kaum durchsetzbar. "Da ist in der Regel nichts, außer dem Dienstnehmer, und der ist am nächsten Tag nicht mehr da." (Günther Oswald, DER STANDARD, Printausgabe, 30.1.2012)
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Es ist nicht nur das Problem dass es Automaten Betreiber gibt die ohne Lizenzen arbeiten. Eine viel größere Problematik ist es das die Novomatic - Admiral Illegale Spielautomaten betreibt. Sie arbeiten mit einer Kleinen Glücksspiellizenz und betreiben aber das große Glücksspiel. Der Gesetzgeber schreibt bei der kleinen Glücksspiellizenz vor zum Schutz für den Spieler dass der Höchsteinsatz von 50 Cent pro Spiel und der Höchstgewinn von 20 Euro pro Spiel nicht überschritten werden darf. Die Novomatic hingegen hält sich nicht daran. Beim normalen Spiel können 10 Euro pro Spiel eingesetzt werden. Gewinne von zehntausenden Euros pro Spiel kann man gewinnen! Beim sog. Gambeln werden pro Spiel sogar tausende Euro verspielt!
Der Tick: Die Würfel die dazu dienen die Höhe des Einsatzes zu bestimmen werden von der Novomatic als Spiel bezeichnet. Der Gesetzgeber definiert jedoch klar was ein Spiel ist. Z.b. Wien Der Spielapparatebeirat und Bezahlte Gutachter der Novomatic bestätigen das die Würfel die alleine dazu dienen die Einsatzhöhe zu bestimmen ein Spiel sind. Die MA 36 genehmigt dieses dann und so können tausende Illegale Automaten der Novomatic -Admiral Betreiben werden. Fakt ist das diese Automaten so entwickelt und Produziert wurden das es nur den Anschein hat das diese dem Gesetz entsprechen. Laut Gesetzlichen Bestimmungen dürfen diese Automaten gar nicht in Betrieb sein. Trotzdem werden diese nicht beschlagnahmt.
Ihnen aber schon klar, dass die Abschaffung des legalen Glücksspiel ein enormes Loch in das Budget reißen würde? Wer würde dann die Differenz bezahlen dürfen? Genau ... wir alle. Beim illegalen Glücksspiel hingegen ist der volkswirtschaftliche Schaden belegbar um einiges höher. Also warum sollten wir auf die Deppensteuer verzichten?
Die Abschaffung des legalen Glücksspiels entlastet das Budget sogar exorbitant : Folgekosten Spielabhängiger des Automatenglücksspiels kosten dem Staat exakt 14,8 mal mehr als alle Steuereinnahmen gemeinsam dies ausgleichen könnten. In Sachen Beschaffungskriminalität hat Automatenspielsucht die Drogenkriminalität verdrängt. Ein Spielsüchtiger zieht 8-9 nicht Spielsüchtige in die Problematik mit hinein. Novomatic stellt ihre Maschinen in den sozial schwächeren Gebieten auf, diese Menschen sehen die Chance auf schnelles Geld ... verlieren - Sozialhilfe holen - wieder hin . Nennen Sie mir einen Grund warum Automaten das Prädikat legal verdienen sollten, warum die Novomatic fette Gewinne macht, Folgekosten der Steuerzahler zahlt ...
mich missverstanden zu haben. auch ich betrachte die automaten als illegal. ich bin der erste, der diese abschaffen würde. als legal hingegen betrachte ich Casinos austria und lotterien. und die, so meine ich, agieren auf legaler und seriöser basis. was immer man über glücksspiel an sich denkt, aber lieber wenigstens in (halb)staatlicher hand.
Nicht nur die Illegalen Automaten vielmehr die scheinbar legalen Drecksmaschinen der Novomatic gehören aus dem Verkehr gezogen. Die Novo - Maschinen sind vernetzt, was in Österreich verboten ist, die Einsätze sind seit Jahrzehnten höher als 50 cent ( Wer kommt da angesichts der Sparpakete nicht endlich auf die Idee die Novomatic nachzahlen zu lassen) Alle von der Novomatic betriebenen Spielstätten führen illegale Maschinen die eingezogen gehören und das Unternehmen bestraft. Bei den von der Novo verfolgten Betreiber illegaler Stellplätze handelt es sich um ein Feigenblatt um abzulenken von der eigenen Illegalität. Die Novomatic ist das übelste Unternehmen seit 1945 - kein anderes produzierte "legal" so viele Opfer. Wer steht endlich auf ..
Soll heißen, auch vor der Novomatic-Gründung gab es kein vergleichbar schlimmes Unternehmen.
Noch ein paar Jahre und die Automaten stehen auch im Knast. Die arbeitenden Gefangenen dürfen sich ihr Einkommen verspielen, ähm, Freizeit erspielen.
An die Schulen trauen sie sich noch nicht. Zeit in den Pausen wäre ja genug. Und das Taschengeld der SchülerInnen ist nicht zu verachten.
wenigstens ist jetzt einer in der Steiermark so weit, dass er auch das Land vor den Kadi zerrt und zwar wegen "massiver Säumigkeit bei der Kontrollaufsicht". Da bin ich ja jetzt mal gespannt. Gewinnt der, dann bringt er imo und hoffentlich eine Lawine in's Rollen.
bzw deren tochtergesellschaften. DAS ist die wahre mafia, die kaufen lokale, menschen (vorwiegend politiker), kultur-institutionen und printmedien und wer sich widersetzt, wird bedroht und fertig gemacht. besonders amüsant ist ja die aktuelle profil-werbung "unabhängigkeit ist käuflich, in jeder trafik". sehr richtig, wenn man sich die ganzseitigen novomatic-schaltungen in dem blattl anschaut, dann weiß man auch, von wem! oder das schauspielhaus in der porzellangasse, welches schon seit ein paar jahren die riesige "sponsored by novomatic" tafel ziert, sodass jeder passant es sehen muss. und da gäbe es noch unendlich viele beispiele...
ist staatlich und heißt casinos austria!
so wird abzocke legal gemacht in österreich!
gleichbehandlungsgesetz! also wenn kleine automatenher-/aufsteller kriminalisiert werden und die großen tun und lassen können was wollen, was sagt uns das?
man sollte den glücksspieler nicht mit dem bad ausschütten.
die meisten haben einen kleinen glücksspieler in sich, der hin und wieder glück gemacht werden will.
dafür sollte es legale möglichkeiten geben. aber bitte nicht an jeder straßenecke ein glücksspiellokal hinstellen. weder wollen das die meisten, noch brauchen sie es. nahezu die einzigen, die damit geködert werden sind spielsüchtige.
nur dass die hemmschwelle für spieler in beisln mit automaten ungleich niedriger ist, ins casino werden die kaum gehen. dass an automaten ganze existenzen verspielt werden, der beschaffungskriminalität vorschub geleistet wird und das suchtpotential kein anderes als bei drogen ist, das kratzt diesfalls offenbar den rechtsstaat wenig bis gar nicht. novomatic & co gehören ebenso ins kriminal wie auch drogendealer, da besteht kein unterschied!
Die Casino Austria verfügt über eine große Glücksspiellizenz. Daher betreiben sie legales Glücksspiel. Die Novomatic hingegen hält sich nicht an das Gesetz daher ist es Illegal was sie macht. Und klein sind die nicht! So sind sie zu dem geworden was sie sind.
Die Firma Novomatic freut sich über jeden einzelnen aus dem Verkehr gezogenen Automaten. Sie betreiben nicht nur Spiellokale, sie bauen auch dieses Dreckszeug - jeder eingezogene - verkaufen sie wieder einen an die Konkurrenz - Doppelter Nutznießer ...
Es ist nicht nur das Problem dass es Automaten Betreiber gibt die ohne Lizenzen arbeiten. Eine viel größere Problematik ist es das die Novomatic - Admiral Illegale Spielautomaten betreibt. Sie arbeiten mit einer Kleinen Glücksspiellizenz und betreiben aber das große Glücksspiel. Der Gesetzgeber schreibt bei der kleinen Glücksspiellizenz vor zum Schutz für den Spieler dass der Höchsteinsatz von 50 Cent pro Spiel und der Höchstgewinn von 20 Euro pro Spiel nicht überschritten werden darf. Die Novomatic hingegen hält sich nicht daran. Beim normalen Spiel können pro Spiel 10 Euro pro Spiel eingesetzt werden. Gewinne von zehntausenden Euros pro Spiel kann man gewinnen! Beim sog. Gambeln werden pro Spiel sogar tausende Euro verspielt!
Der Tick: Die Würfel die dazu dienen die Höhe des Einsatzes zu bestimmen werden von der Novomatic als Spiel bezeichnet. Der Gesetzgeber definiert jedoch klar was ein Spiel ist. Z.b. Wien Der Automtenbeirat und Bezahlte Gutachter der Novomatic bestätigen das die Würfel die alleine dazu dienen die Einsatzhöhe zu bestimmen ein Spiel sind. Das Magistrat genehmigt dieses dann und so können tausende Illegale Automaten der Novomatic -Admiral Betreiben werden. Fakt ist das diese Automaten so entwickelt und Produziert wurden das es nur den Anschein hat das diese dem Gesetz entsprechen. Laut Gesetzlichen Bestimmungen dürfen diese Automaten gar nicht in Betrieb sein. Trotzdem werden diese nicht beschlagnahmt.
Interessant. Hat meine Meinung über Novomatic zwar nicht geändert, denn ich halte diese Verbrecher nach wie vor für skrupellose Mafiosi, aber interessant, mit welchen Methoden gearbeitet wird, und wie das von der Stadt Wien auch noch mitgemacht wird.
Und je mehr man es bekämpft und illegalisiert, desto stärker wird der Reiz. Und desto krimineller natürlich die Kreise, die es aufziehen.
Aber, immerhin, die Behörden, die es verfolgen sollen, können sich so immer weiter legitimieren.
Die Kreise sind schon kriminell genug. Es reicht!
Das Aufziehen im großen Maßstab gehört verboten, weil der Gewinn genau dasselbe ist wie der Einsatz: Geld.
Bei allem anderen wie Prostitution, Drogen, Cannabis, Waffen, etc. ist der "Gewinn" - das Konsumierte - nicht dasselbe wie der Einsatz. Es findet ein Austausch statt, bei dem man etwas erhält, was man sonst nicht bekommen kann.
Beim Glücksspiel dagegen nicht. Man hat Geld, sonst könnte man nicht spielen, und bekommt wieder Geld. Mehrwert quasi null.
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