Gutes, altes "Waffenrad"

Faber will Fahrrad­marke Puch wiederbeleben

29. Jänner 2012, 15:57

Der Zweiradhändler bringt E-Bikes und Fahrräder der Marke Puch auf den Markt - in den nächsten Jahren soll die Produktpalette noch ausgebaut werden

Wien - Der Zweiradhändler Josef Faber, Importeur von italienischen Traditionsmarken wie Vespa, Gilera, Piaggio und Moto Guzzi, hat die Traditionsmarke "Puch" gekauft und lässt unter diesem Namen E-Bikes und Fahrräder produzieren, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend".

Die vom Design her an das gute, alte "Puch Waffenrad" angelehnten E-Bikes kosten von 1.500 bis 3.000 Euro, Tret-Fahrräder von 400 bis 1.200 Euro. Neben normalen Citybikes ist auch ein Transportrad "Dienstmann" in der Produktpalette, ebenso wie ein "Singlespeeder". In den nächsten Jahren soll die Produktpalette weiter ausgebaut werden. Das Ziel, so Faber im "trend", sei "ein leistbares Qualitätsprodukt für die breite Masse" herzustellen. Mittelfristig will Faber 10.000 Einheiten pro Jahr produzieren und auch den deutschen Markt bedienen. Gebaut werden die Räder in Frankreich, und zwar von Cycleurope, dem größten europäischen Fahrradproduzenten, der zuletzt auch die Markenrechte an Puch besaß. (APA)

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und i hob in kalender g'schaut, heit geht da wind
00
30.1.2012, 11:04

würd ich auch sofort kaufen!

G.Schamski
00
30.1.2012, 10:35

jetz noch a neuauflage der guten alten stanglpuch (postlermoped),
würd ich sofort kaufen!! :-)

Mirstetta Toni
02
30.1.2012, 13:38

postlerharley um genau zu sein.

Stahl_____666
01
30.1.2012, 09:31
.

Seltsam ist nur, dass es Puch-Räder schon seit Jahren von Cycleurope gibt:

http://www.puch-fietsen.nl/Home/tabi... fault.aspx

Anscheindend hat Faber lediglich eine Lizenz genommen, um Puch-Fahrräder von Cycleurope hierzulande zu vertreiben.

Dr.Michi
00
30.1.2012, 11:47

Aber die machen 08/15 Räder & Hollandräder. Keines der schönen alten Designs.

Fritz Meyer
00
30.1.2012, 08:40
Einen einheimischen Hersteller hätt's nicht gegeben?

Dann könnt's die "Traditionsmarke" auch getrost ruhen lassen.

Dr Zoidberg
00
30.1.2012, 09:23

Man kann sich die Finger abschlecken, wenn man einen Rahmen aus Europa bekommt, gibt nur mehr eine handvoll Marken, die das machen. Alle anderen, selbst höchstpreisige, lassen nur mehr in Fernost schweissen ...

Stahl_____666
00
30.1.2012, 09:18
.

Gibts schon - aber vermutlich hätte Faber dann die Markenrechte nicht, oder nur sehr teuer, erhalten.

Fritz Meyer
00
30.1.2012, 13:29
Warum nicht selber eine Fertigung aufziehen?

Das kann doch nicht unmöglich sein - ausser natürlich die wollen gleich auf ein "Massenprodukt" hinaus, das nur im Verkauf mehr kosten darf.

thatslife
00
30.1.2012, 08:33
wenns gleich haltbar ist

die alten waffenräder sind ja wohl wirklich unzerstörbar, wenn man bedenkt dass man doch noch immer gar nicht so wenige davon sieht.
auch wenns mir persönlich etwas zu schwer wäre und auch zu riskant wär heute noch ein rad mit stempelbremse zu fahren so man wohl eher auf die bremswirkung hoffen kann, so ists schon kult. hätt ich eines würd ichs auch nicht hergeben.

monoton
00
30.1.2012, 10:48

http://indienrad-roadster.indienrad.de/

probiers mal damit, die haben sich technisch nicht weiterentwickelt ;)

Zaungast8
 
00
29.1.2012, 22:54
najo

"Waffenräder" waren die Fahrräder der Österreichischen Waffenfabriks Gesellschaft ( nachmals Steyr Werke ).

Nach Thondorf übersiedelt kann die Produktion wohl frühestens mit den Zusammenschluss zur Steyr-Daimler-Puch AG sein. Also irgendwann mitte 30er Jahre.

Rene Stangeler
12
29.1.2012, 20:45
Viel Glück

Faber war einmal "der" Honda Händler in Wien (bzw hat als erster Motorräder dieser Marke nach Ö. gebracht).
Der kurze Versuch BMW Motorräder zu verkaufen scheiterte kläglich. Der gute Standort in Wien 16 wurde (musste?) aufgegeben werden.Wie es so oft ist, die Alten bauen auf und die Jungen ruinierens, scheint zumindest so. Jetzt halt der Versuch mit dem Namen Puch.

Mirstetta Toni
00
30.1.2012, 12:18

verdient er leicht mit piaggio als importeur zu wenig?

white knight
00
30.1.2012, 00:21

naja so nicht ganz richtig. honda hat eine eigene niederlassung gegründet und ganz unerfolgreich sind sie jetzt auch nicht. motorräder sind zwar nur noch ein nischenprodukt aber sie verkaufen so um die 11.500 zweiräder und - nona - hauptsächlich roller. viel glück auf alle fälle mit den rädern, das dürfte eine harte nuss werden.

Zaungast8
 
00
30.1.2012, 11:18
ursprünglich war

der Faber tatsächlich Generalimporteur.
Honda Austria ist erst Anfang der 80er Jahre gegründet worden.

E Pie
 
01
29.1.2012, 20:42
mein waffenrad der marke puch

ist aus dem jahr ~1948 von meinem vater und bis auf ein paar Speichen , Ketten, Bremsbeläge nie was gemacht... und Holzgriffe wurden mal neu gedrechselt.

h 90
00
30.1.2012, 03:08

Es gab scheinbar unterschiedliche Qualitaeten.
Hatte welche die waren stabil wie Mountainbike und schwer wie ein Moped.
Und es gab welche mit ganz weichen Ramen, die Mist waren.

E Pie
 
00
30.1.2012, 21:07
das rad wurde grundsätzlich pfleglich

behandelt auch aufgrund des hohen preises. dafür musste mein vater 2 jahren hart arbeiten um sich das rad zu ersparen...

Querulant1951
02
29.1.2012, 20:25
eigentlich ein Betrug

da ist nichts aus Österreich, schon gar nicht aus den Puch-nachfolgefirmen
Wenn Leute auf so einen Etikettenschwindel hereinfallen, sind sie selber schuld

Rene Stangeler
00
29.1.2012, 20:50
Betrug ist es nicht

Wenn sich eine Fa. den Markennamen kauft darf sie diesen auch verwenden. Gibts in vielen Bereichen, bei Uhren z.B., klingender Name, billigst hergestellt in China und nach 2 Wochen fallen die Zeiger ab.

nebenerwerbsposter
00
30.1.2012, 12:29

zeit ist halt was relatives...

das ist fix
12
29.1.2012, 18:05

Das gute alte Waffenrad verwendet heute niemand mehr - die Nachteile im Vergleich zu modernen Rädern werden gerne ausgeblendet.
Die Marke Puch war in erste Linie eine österreichische Marke - und hat heute bei den unter 35jähren auch nicht mehr "den" guten Ruf.

Dr.Michi
00
30.1.2012, 11:54
Ah geh!

Single-speed its gerade bei den unter 35 jährigen voll im Trend. Gewicht ist Nebensache. Rücktrittbremse erade in der Stadt kein Nachteil, und vorne gabs am Anfang (20er Jahre) Trommelbremsen.
Der Vorteil ist ja nicht nur die Unverwüstlichkeit (obwohl es bei neueren Modellen in Punkto Tretachse auch Schwächen gibt - da wurden glatt Keile verbaut), sondern auch die geniale Rahmengeometrie: sehr lange, und trotzdem steiler Lenkkopfwinkel, dafür Klemmschrauben des Lenklagers für lange Strecken. Auch bei Damenrädern gesunder Abstand zwischen Sitz und Lenker (damit mann nicht so steif draufsitzt wie auf einem Hollandrad, mit dem Lenkkopf zwischen den Knien.).

das ist fix
00
11.2.2012, 13:15

glauben sie mir, ich bin lange single-speed mit einem waffenrad gefahren, das mag zur körperlichen ertüchtigung gut sein
wenn es jedoch um die überwindung der distanz zwischen A und B geht, haben moderen räder enorme vorteile

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