Gesprächsangebot Glawischnigs "angekommen"
Innsbruck - Nach der heftigen Kritik des Tiroler
Grünen-Landtagsabgeordneten Gebi Mair an dessen Bundeschefin Eva
Glawischnig steht ein Gespräch zwischen den beiden Politikern vorerst
aus. Mair sagte am Sonntag zur APA, das Angebot Glawischnigs sei
"angekommen". Er wolle aber eine Sitzung des Tiroler Landesvorstands
abwarten, bei der am Montag über seine Wortmeldung voraussichtlich
debattiert werde. Glawischnig hatte in der Sonntagausgabe von
"Österreich" gemeint, bisher sei Mair zu keinem Gespräch bereit
gewesen.
"Ich weiß nicht ganz, ob die Kritik ernst gemeint ist oder ob es
ein Profilierungsversuch im Wahlkampf war", wurde Glawischnig in der
Zeitung zitiert. Er wolle sich die Meinung der anderen
Landesvorstandsmitglieder anhören, sagte Mair. Für ihn seien die
Ansichten der übrigen Grünen-Funktionäre wichtig. Dann werde es auch
das Gespräch mit der Bundeschefin geben.
Mair hatte den Tiroler Klubobmann Georg Willi als neuen Frontmann
der Grünen ins Spiel gebracht, nach heftiger Kritik seinen Vorschlag
aber relativiert. Willi ist als Tiroler Spitzenkandidat für die
Nationalratswahl im Gespräch und will vom Landtag nach Wien wechseln. (APA)