Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Tel Aviv - Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat einem Zeitungsbericht zufolge Israel die Schuld am Misserfolg der Nahost-Gespräche gegeben. Die "Unnachgiebigkeit" der israelischen Seite habe einen Erfolg der Gespräche verhindert, sagte Abbas laut einem Bericht der israelischen Zeitung "Jerusalem Post" am Samstag.
Unterhändler beider Seiten hatten sich seit Anfang Jänner insgesamt fünf mal unter jordanischer Vermittlung in Amman getroffen. Das vorerst letzte Treffen war am Mittwoch ergebnislos zu Ende gegangen.
Klare Position verweigert
Israel habe sich geweigert, eine klare Position zur Frage der künftigen Grenzen und zu Sicherheitsregelungen zu beziehen, monierte Abbas. Dies aber habe das Nahost-Quartett aus USA, Russland, Vereinten Nationen und Europäischer Union ausdrücklich von beiden Seiten gefordert, habe Abbas bei einem Treffen mit dem irischen Außenminister Eamon Gilmore in Ramallah betont.
Die Palästinenserführung will Medienberichten zufolge in den kommenden Tagen mit arabischen Ländern erörtern, ob die Gespräche trotz des bisherigen Stillstandes fortgesetzt werden sollen. Die Palästinenser seien weiter an einem "wahrhaftigen und ernsthaften Friedensprozess" mit Israel interessiert, versicherte Abbas.
Ziel müsse es sein, die israelische Besatzung zu beenden und in allen Gebieten, die 1967 im Sechs-Tagekrieg von Israel erobert worden waren, einen unabhängigen Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt zu errichten. Israel hat ebenfalls seine Verhandlungsbereitschaft beteuert. Allerdings lehnt die Regierung in Jerusalem die von den Palästinensern gestellten Vorbedingungen Siedlungsstopp und Anerkennung der Grenzen von 1967 als Ausgangspunkt für Verhandlungen ab. (APA)
Kritischer Sozialreport im Vorfeld des "Jerusalem-Tages" veröffentlicht
Große Siedlungsblöcke sollen allerdings bei Israel bleiben
Einigungsentwurf bei Versöhnungsgesprächen mit der Türkei
Demonstranten fordern "dritte Intifada" gegen Israel
Israels Premier: Streit mit Palästinensern "nicht territorial"
Nur wenige Tage nach Berichten über Einfrieren des Siedlungsbaus
Palästinenser-Präsident auf Arbeitsbesuch in Wien - Fischer sagt nichts zu angeblichen Nahost-Geheimverhandlungen in Österreich
Fast zeitgleich sind diese Woche Israels Premier Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas in Peking zu Besuch
Polizei: Mann wurde von Palästinenser an Bushaltestelle erstochen - Militär untersucht Vorfall
Allerdings keine Anerkennung von Israel als "jüdischer Staat"
Diesmal keine Steinwürfe auf Sicherheitskräfte in Oz Zion
Rakete traf unbemannten Flugkörper acht Kilometer westlich von Haifa - Hisbollah dementiert Entsendung von unbemanntem Flugzeug
Auch Österreich dabei - Anregung von Ashton
Laut Kreisen nach anhaltenden politischen Unstimmigkeiten mit Abbas
Im Westen beliebter Technokrat stürzt über palästinensische Finanzkrise
Zentren sollen am Dienstag wieder geöffnet werden
Streit mit Präsident Abbas - Westen warnte vor Entlassung Fayyads
Zusammenstöße mit israelischen Soldaten an Straßensperre
US-Außenminister auf mehrtägiger Nahost-Mission - Gaza-Übergänge nach Raketenangriff geschlossen
Palästinensergruppe bestätigte 56-Jährigen, der seit 2004 an der Spitze der Organisation steht - Hoffnung auf moderateren Kurs
Vereinte Nationen nennen Verschlechterung der Sicherheitslage als Grund - Hamas spricht von "ungerechtfertigter" Entscheidung
Vereinbarung zwischen Abbas und jordanischem König, Jerusalem vor "Judaisierung" zu schützen
Zunächst keine Anträge auf Aufwertung von internationalem Status
14 palästinensische Abgeordnete sitzen in israelischen Gefängnissen ein
sehr lesenswerter Artikel:
http://www.welt.de/politik/a... ietet.html
anerkennt die vom internationalen Gerichtshof bestätigten Grenzen von 1967 und jedes Land der Welt sieht den vom Sicherheitsrat und dem internationalen Gerichtshof als Völkerrechtsbruch bezeichneten Siedlungsbau als illegal an.
Wenn Israel nicht einmal diese sehr grundlegenden Fakten akzeptieren kann, dann ist klar, dass dies hier nur eine Alibiaktion in der Jahrzehnte andauernden Hinhaltestrategie ist, die man allgemein als Friedensprozess kennt.
was für ein aplket von lügen.
"jedes land" - vor allem die der arabischen liga, gell?
"internationaler gerischtshof" - welches urteil? ooops...
"völkerrechtsbruch" - zeigen sie mir die stelle in den gk, wonach das zutrifft.
"fakten" - geschenkt. ;-)
"hinhaltestrategie"- isr ist bereit zu verhandeln. die pal zieren sich bzw wählen die hamas, die schon dezidiert gegen die arabische friedensinitiative gebombt hat, in die absolute parlamentsmehrheit. NACH dem vollständigen gaza-abzug und VOR der blockade durch egpt(!!) und isr wohlgemerkt.
Wird dir nicht langweilig wo du die Antworten doch kennst? Aber für unsere anderen Leser:
Ja jedes Land. Die arabische Liga selbst spricht sich laufend dafür aus und deren einzelne Länder ebenfalls jährlich.
Internationaler Gerichtshof http://www.icj-cij.org/docket/in... =4&p3=6&ca
Völkerrechtsbruch unter Artikel 49 Absatz 6 der 4. Genfer Konvention
Zu deinen restlichen routinemäßigen Märchen sei zu erwähnen, dass Israel in Reaktion auf die demokratisch gewählte Regierung in freien und fairen Wahlen erst versuchte die Regierung zu stürzen und anschließend die Bevölkerung für die demokratischen Wahlen zu bestrafen indem sie sie per Blockade aushungern und 2009 dort ein Massaker unter 1400 Menschen veranstaltete.
1) ...erkennen die staaten der arab liga die (angeblichen) isr grenzen von vor '67 jetzt nun an (wie von ihnen behauptet!) oder nicht? entscheiden sie sich!
2) ...es gibt also seitens des int gh kein urteil oder sonst etwas bindendes.
danke.
3) art 49 abs 4? ;-)
schauen wir mal abs 6: "The Occupying Power shall not deport or transfer parts of its own civilian population into the territory it occupies."
schlagen sie mal "population transfer" im wiki nach. erstens, was da steht, und zweitens, wie der korrespondierende deutsche artikel heisst.
na?
4) die gewählte partei hat isr (bzw den j!) den krieg erklärt. die blockade durch egpt(!) und isr war eine folge des innerpal bürgerkriegs(!) nach der wahl.
unzählige hilfsgüter != aushungern.
1. Was meinst du? Hab doch nun zwei mal das selbe geschrieben. Jeder Staat der Welt erkennt die Grenzen von 67 an.
2. Nein die einstimmige Entscheidung aller 15 Richter iyt nicht bindend, hab ich aber auch nie behauptet. Die USA würde ein bindendes Verfahren nicht zulassen.
3. Siehste jetzt weißt du auch warum alle Siedlungen illegal sind.
4. Der israelische Premier sprach von ökonomischer Kriegsführung und davon die "Bevölkerung auf Diät zu setzen". Abhängigkeit von Hilfsgütern ist Teil der Strategie, wie soll man die Zivilisten für ihre demokratische Entscheidung sonst aushungern.
Deshalb zieht man lieber eine Blockade hoch, die von Amnesty und Human Rights Watchals Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet wird.
- und nicht nur, dass es sich auf die zukunft bezöge.
so ein unsinn wird selbst hier selten behauptet.
2) LOL - und wenn es nicht bindend ist - wen interessiert es dann?
3) …weil "population transfer" auf deutsch "vertreibung" heisst und immer unter zwang geschieht?
-> isr schiebt also unter zwang die eigene bevölkerung ins wjl ab?
sie leben in einer interessanten welt! o_O
4) "ökonomische kriegsführung" ist etwas anderes als "aushungern". dass die ökonomie(!) leidet, wenn keine waffenfähigen güter mehr eingeführt werden dürfen ist klar. bestraft wurde übrigens nicht die bevölkerung, (die sitzt auch im wjl), sondern die hamas.
-> so ein unsinn wird selbst hier selten behauptet.
2) LOL - und wenn es nicht bindend ist - wen interessiert es dann?
3) …weil "population transfer" auf deutsch "vertreibung" heisst und immer unter zwang geschieht?
-> isr schiebt also unter zwang die eigene bevölkerung ins wjl ab?
wow… o_O
4) "ökonomische kriegsführung" ist etwas anderes als "aushungern". dass die ökonomie(!) leidet, wenn keine waffenfähigen güter mehr eingeführt werden dürfen, ist klar. bestraft wurde ja nicht die bevölkerung (die sitzt ja zum größeren teil im wjl, und die in gaza bekommt hilfsgüter), sondern die hamas.
blockade infolge von bürgerkrieg und machtübernahme - nicht infolge von wahlen.
spannend auch, dass sie sich nicht an egpt stören ;-)
Ui das dauert noch lange...
1. Zum dritten mal: Aktuell und in Zukunft gehen alle Staaten der Welt davon aus, dass Israels rechtmäßige Grenzen die von 1967 sind und ebenfalls der internationale Gerichtshof. Dementsprechend die ganze Welt außer du.
2. Es interessiertdie ganze Welt weil es klar stellt, dass Israel im Unrecht ist.
3. Wo steht in der Genfer Konvention, dass es Zwang bedarf um Artikel 49 Abs 6 zuwider zu handeln. Diese Erfindung besprichst du am besten mit den 15 Richtern des int Gerichtshofs und allen Juristen aller Außenministerien, die nicht deiner Meinung sind.
4. Durch die Kontrolle von Hilfsgütern kommt es zu ständigen Engpässen, die die palästinensische Bevölkerung Druck auf die Hamas ausüben lässt.
1) die arabische liga erkennt also isr an.
alles klar ^_^
2) auch diese ansage erhellt ihre ideologie: es sei deswegen interessant, weil es die schuld isr's zeige.
perfekt passt dazu auch, dass sie sich nicht an egpt stören - die blockieren ja genauso wie isr ;-)
denn wichtig ist ihnen nur die schuld der isr.
-> aufschlussreiche ideologie.
3) es ist dort von "deport" und "transfer" die rede. da sie etwas langsam zu sein scheinen, wiederhole ich:
schlagen sie mal "population transfer" im wiki nach. erstens, was da steht, und zweitens, wie der korrespondierende deutsche artikel heisst.
na?
4) ständige enpässe? o_O
und der druck geht dann doch eher von der hamas aus als von der bevölkerung.
5) offensichtlich news für sie: die hamas hat ihre zahlen bezüglich ihres des kämpferanteils fast ganz an die der isr angeglichen: von 49 auf ca. 600.
und eine armee, die in einem stadtkampf(!), in dem die kombattanten von der zivilbevölkerung ununterscheidbar sind(!) und bei dem legitime militärische ziele in wohngebieten installiert wurden(!), nur so wenige zivile opfer verursacht, hat sich äusserst zurückhaltend verhalten.
siehe dazu zb hama '82, um ihre maßstäbe eines "massakers" etwas an der wirklichkeit zu justieren.
-> mit "märchen" mögen sie schon recht haben. aber profitip: ich erzähle hier keine.
Erst Vorbedingungen stellen und dem Gegenüber die Schuld am Scheitern der Gespräche geben, wenn diese nicht die Forderungen erfüllen.
Dabei sollte sich Abbas und die pro-palästinensische Gefolgschaft bewusst werden, dass die Palästinenser nicht die Authorität haben, um Bedingungen zu stellen - vor allem, weil sie sämtliche selbst angezettelten Bürgerkriege und Intifadas seit 1947 verloren haben.
Theoretisch sollte Israel den Palästinensern Bedingungen für den Frieden setzen, nicht umgekehrt die Palästinenser den Israelis.
Das hat nichts mit Meinung oder einer Stellungnahme zu tun, sondern mit klaren Fakten: Wer einen Jahrhundert-Konflikt beginnt und verliert, bekommt in Verhandlungen keinen gehobenen Sonderstatus.
Du deswegen "bemerkt" werden weil es Ihrer Meinung entspricht? Kennen wir doch Ihren Opportunismus, solange eine unsymapthische Person Ihnen nach den Mund redet ist alles fein, aber wehe er spricht mehr an als Sie denken, dann erzählt er schnell wieder "viel Unsinn"...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.