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Tripolis - Der nationale Übergangsrat in Libyen hat nach eigenen Angaben das Gesetz zur Wahl der Verfassunggebenden Versammlung verabschiedet. Der am Samstagabend auf seiner offiziellen Facebook-Seite veröffentlichte vorläufige Gesetzestext enthält keine Frauenquote mehr, wie im Entwurf vom Jänner noch vorgesehen. Dafür schreibt er den Parteien vor, dass die Kandidaten auf ihren Listen zur Hälfte weiblich sein müssen. Der ursprünglichen Entwurf hatte eine zehnprozentige Frauenquote vorgesehen, doch hatten Parteien und Bürgerrechtler diese als zu niedrig kritisiert.
Die Verfassunggebende Versammlung soll im Juni gewählt werden. Laut den Bestimmungen sollen zwei Drittel der Sitze an Kandidaten der Parteien vergeben werden, die 64 verbliebenen Sitze gehen an Unabhängige. Die endgültige Version des Wahlgesetzes soll in zwei oder drei Tagen veröffentlicht werden. (APA)
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Eine selbst- und auslandsernannte und genehmigte Personengruppe schreibt den Libyern vor, was sich das Pentagon wünscht, als Propagandacoup zur Fütterung der Medien, um die westliche Öffentlichkeit für weitere Angriffskriege bei Laune zu halten. Denn was tatsächlich in Libyen geschieht hat mit den Texten nichts zu tun, vor denen Paragraphenzeichen stehen.
ein Wahlgesetz kommt nicht aus Allah's Himmel geflogen!
Das wissen zwar selbst die baertigen Gotteskrieger im Orient, so manchem Hauptschulabgaenger in der Alpenrepublik hingegen scheint dieser Sachverhalt voellig unbekannt zu sein....
ist der Islam ja gar keine so schreckliche Religion. Es könnte ja sein, daß es, wie bei der katholischen Kirche, nur gewisse Priester, Prediger, Imame, Päpste,... gibt, die die religöse Lehre einfach in Richtung ihrer eigenen Machtinteressen interpretieren. Könnte ja vielleicht sein.
Ich dachte Gaddafi wäre tot und Geschichte?
Es wird wohl nun eher die Scharia-Variante aus Katar gelten - das Frauen-Mitbestimmungsrecht ist auf der arabischen Halbinsel ein zumindest extern viel diskutiertes Thema (vor Ort protestieren Frauen nicht dagegen..)
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