Romney und Gingrich kämpfen um Florida

28. Jänner 2012, 22:50

Republikanische Bewerber greifen sich in Wahlspots an

Tampa - Wenige Tage vor der nächsten Etappe im Vorwahl-Rennen der US-Republikaner in Florida haben die aussichtsreichsten Bewerber Mitt Romney und Newt Gingrich mit harten Bandagen um die Wählergunst gekämpft. Romneys Lager erinnerte am Samstag in einem neuen TV-Spot daran, dass Gingrich Ende der 90er Jahren wegen Verstößen gegen die ethischen Richtlinien des Kongresses zu einer hohen Geldstrafe verurteilt worden war. Gingrich hielt dem Ex-Gouverneur von Massachusetts in Wahlspots dagegen seine wechselnden Positionen bei Themen wie Abtreibung vor und warf ihm Unehrlichkeit vor.

Nach einigem Auftrieb durch seinen Sieg bei den Vorwahlen vor einer Woche in South Carolina war Gingrich in jüngsten Umfragen wieder hinter seinen Rivalen zurückgefallen. Der Webseite realclearpolitics.com zufolge lag der Ex-Chef des Repräsentantenhauses im Schnitt bei 31 Prozent, während Romney auf 39 Prozent kam. Der christlich-konservative Ex-Senator Rick Santorum und der texanische Abgeordnete Ron Paul waren mit elf beziehungsweise knapp zehn Prozent abgeschlagen. Bei den Vorwahlen in Florida sind am Dienstag alle republikanischen Parteimitglieder in dem bevölkerungsreichen Staat zur Stimmabgabe aufgerufen.

Romney versuchte bei einem Wahlkampfauftritt vor ehemaligen Soldaten am Samstag, mit einer harten außenpolitischen Linie zu überzeugen. An seiner Seite hatte er den Vietnam-Veteran und republikanischen Präsidentschaftsbewerber aus dem Jahr 2008, John McCain. Dabei warf Romney Präsident Barack Obama vor, US-Gegnern wie Iran, Venezuela und Nordkorea nicht entschlossen genug die Stirn zu bieten. "Die Außenpolitik des schönen Gefallens klappt nicht sonderlich gut", sagte Romney. Außerdem erklärte er, als Präsident das Militärbudget nicht zu kürzen und die Truppenstärke um 100.000 Mann zu erhöhen. (APA)

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21 Postings
peter schmidt
 
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30.1.2012, 14:16
Romney ist in Florida die letzten Tage weit davongezogen.

Aber bei den letzten beiden Umfragen wieder ein überraschender Einbruach (nur noch 5 bzw. 6 Prozent vorne). Das Momentum also offenbar vorbei. Noch kurioser und wohl auch beunruhigender aus der Sicht von Romney, dass in der landesweiten Umfragen Gingrich entgegen aller Logik immer noch voran liegt.

Im Februar kommen noch einige Staaten in denen Gingrich wohl gewinnen kann (Arizona, Colorado, Minnesota). Wenn jeder dieser Siege weiterhin als großes Momentum und große Oper abgehandelt wird, dann wird Romney Gingrich noch lange nicht los.

Odo
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30.1.2012, 16:33
"Aber bei den letzten beiden Umfragen wieder ein überraschender Einbruach (nur noch 5 bzw. 6 Prozent vorne)." Wenn Sie auf die Umfrage von "Insider Advantage" anspielen: Hatte schon einmal darauf hingewiesen, dass bei dem Institut Newt Gingrich immer

überdurchschnittlich gut abschneidet, wohl weil der Chef dieses Instituts früher mal für Gingrich gearbeitet hat und die beiden befreundet sind.

Im übrigen liegt Romney beispielsweise bei der letzten Umfrage der renommierten "Quinnipiac University" (wurde am Samstag und Sonntag gemacht) mit 14 Punkten so deutlich vorne wie noch nie bislang.

Außerdem müsste Newt Gingrich aufgrund des deutlichen Vorsprungs von Mitt Romney beim "Early Voting" am morgigen Wahltag einen Vorsprung von fünf oder noch mehr Punkten erreichen um zu gewinnen, das ist wohl wenig realistisch.

Und was die Delegiertenverteilung anbelangt ist es ja egal, ob Romney nun mit 1, 5 oder 10 Punkten Vorsprung gewinnt, da der landesweite Gewinner in FL alle Delegierten erhält.

Odo
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30.1.2012, 16:16
"Im Februar kommen noch einige Staaten in denen Gingrich wohl gewinnen kann (Arizona, Colorado, Minnesota)."

Wird aber schwierig werden. In AZ hat Romney beispielsweise die Unterstützung von Senator McCain. In CO hat Romney selbst in 2008 klar gewonnen und außerdem werden sowohl CO als auch MN im "Caucus"-System durchgeführt, was Mitt Romney eher als Gingrich entgegenkommen sollte. Was auch schlecht für Gingrich ist: Die nächste Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten findet voraussichtlich erst in drei Wochen statt.

Was die nationalen Umfragen anbelangt: Da profitiert Gingrich immer noch vom "SC-Bounce", das dürfte sich allerdings nach dem zu erwartenden Vorwahlsieg Romneys in FL ändern.

Odo
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30.1.2012, 16:34
"Minnesota"

In MN hat Mitt Romney im übrigen auch die Unterstützung des ehemaligen Gouverneurs und Präsidentschaftskandidaten Tim Pawlenty.

macstar
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29.1.2012, 18:53
gingrich ist wie ein kleines trotziges uneinsichtiges kind!!!

der würde doch lieber romney mit in den abgrund reissen und obama noch 4 jahre im amt sehen, als endlich mal sein hirn einzuschalten und aufzugeben asap.
wetten, nach einer krachenden niederlage in florida wird er immer noch weiter machen. selbiges befürchte ich bei santorum und seinem religiösen fanatismus.

je mehr sie romney jetzt verschleißen, desto schwächer wird er dann gegen obama antreten.

eine wende könnte jetzt bringen, wenn ron paul aufhört und romney unterstützt (dem er sicher wesentlich näher steht als gingrich oder santorum)

aber realistischer ist, dass alles so weitergeht wie bisher, romney dann völlig verschlissen gegen obama antritt und verliert und 4 jahre später wirklich ein tea party kandidat antritt ...

John Malkovich
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30.1.2012, 12:34

gingrich hat bereits angekündigt, egal wie er in FL abschneidet... er wird weitermachen. naja, mal sehen ob dem so ist, denn bekanntlich dreht sich die fahne im wind. in direkten vergleichen mit dem amtsinhaber schneidet romney noch am besten von allen rep. kandidaten ab. wenn er aber mal im direkten duell mit obama steht, dann wird er schnell den kürzeren ziehen. romney ist weder ein sonderlich begabter redner (schlecht bei tv debatten), noch ist er als 15% steuern zahlender multimillionär sonderlich volksnah. nicht einmal in sachen 'health care' kann er obama gefährlich werden, weil er als gouverneur von MA eine ähnliche reform erlassen hat. obama kann im nov. nur gegen sich selbst verlieren, z.b. aufgrund schlechter wirtschaftsleistung.

peter schmidt
 
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30.1.2012, 02:20
Sie sehen das etwas zu sehr taktisch geprägt. Für die Anhänger Santorums und auch einen Teil der Anhänger Gingrichs ist

Romney einfach nur ein etwas leichter erträglicher Obama. Wenn diese Leute Obama hassen dann verabscheuen sie Romney zwar weniger aber nicht fundamental weniger. Das rep. Establishment stellt sich ohnedies massiv hinter Romney. Die Partei steht schon seit längerem vor einer durchaus ernsthaften Zereissprobe.

Von daher ist diese Überlegung nicht wirklich sinnvoll wenn man schon dieser Auffassung ist.

Allerdings wird Santorum möglicherweise schon recht bald aufgeben, da er wenig Geld hat und leider sein kleines Kind sehr ernst erkrankt ist.

Odo
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30.1.2012, 11:53
"Die Partei steht schon seit längerem vor einer durchaus ernsthaften Zereissprobe."

Das wird ja schon seit Beginn der Tea-Party-Bewegung vor drei Jahren behauptet, ist aber bislang nicht eingetreten.

Im übrigen gibt es etwas, was alle Republikaner eint, nämlich das Präsident Obama am 20. Jänner 2013 seinen letzten Arbeitstag im Weißen Haus hat, und dies wird dazu führen, dass Mitt Romney bei der Wahl am 6. November überdurchschnittlich große Unterstützung aus der eigenen Wählerschaft bekommen wird. Ich hatte ja schon mehrfach gepostet, dass ich damit rechne, dass Romney deutlich mehr als die sonst bei Präsidentschaftswahlen üblichen rund 90 % der republikanischen Wähler auf seine Seite bringen wird.

peter schmidt
 
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30.1.2012, 14:04
Na dann sollten sich die Reps eigentlich wünschen zu verlieren.

Denn wenn dieses Ziel geschafft ist wird die Partei in 2-3 Bewegungen (Tea party, wall street und Reaganromantiker) zerbrechen.

John Malkovich
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30.1.2012, 12:51

es geht ja nicht nur um die mobilisierung der reps, sondern genauso darum wie es das obama team schaffen wird die eigene demokratische wählerschaft zu den wahlurnen zu bewegen. die unabhängigen wähler (~middle class) darf man nebenbei auch nicht außer acht lassen. zwar werden sie wohl nicht den einmaligen mobilisierungsgrad von 2008 erreichen aber ein gut geölter wahlkampftross wie jener des obama staff wird dem völlig gerecht. nicht zu vergessen, obama hat mit david axelrod und jim messina wahre genies als spin doctors. wie letzterer unlängst auf youtube meinte wollen will er mit der üblichen strategie brechen und traditionell rote staaten wie arizona zu neuen battlegrounds erklären... es wird also noch ein interessanter wahlkampf.

Odo
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30.1.2012, 13:53
"und traditionell rote staaten wie arizona zu neuen battlegrounds erklären." Das hat Obama ja auch schon in 2008 gemacht als er beispielsweise in GA, ND, MT oder NE Wahlkampf machte.

Mehr als einen Wahlmann in NE hat das aber nicht eingebracht und das Ganze hätte am Ende nach hinten losgehen können, wäre die Wahl bis zum Schluss ein enges Rennen geblieben. Dann hätten Obama die Ressourcen an Zeit und Geld, die er in diesen Bundesstaaten vergeudete, an anderer Stelle fehlen können. So spielte das nach der Pleite von Lehman Brothers für den Wahlausgang keine Rolle mehr.

Im übrigen nehme ich die Ankündigung hinsichtlich AZ nicht sonderlich ernst. Vor einiger Zeit hieß es aus dem Obama-Lager auch, man wolle in TX wahlkämpfen, aber Obama kann es sich in 2012 nicht leisten, in "Red States" Wahlkampf zu machen. Er wird im Gegenteil viel eher gezwungen sein, in "Blue States" wie NJ oder sogar in CA Wahlkampfgelder einzusetzen.

Odo
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29.1.2012, 20:14
"je mehr sie romney jetzt verschleißen, desto schwächer wird er dann gegen obama antreten."

Wenn ich diese These auf das Wahljahr 2008 übertrage, müsste jetzt aber Senator McCain als Präsident im Weißen Haus sitzen und nicht Herr Obama.

Man kann es eben auch umgekehrt sehen wie Sie: Alles was jetzt schon gegen Mitt Romney ins Feld geführt wird, ist bei der Hauptwahl nur noch kalter Kaffee von vorgestern und wird keinen großen Wirbel mehr in der Öffentlichkeit verursachen. Außerdem kann Mitt Romney jetzt schon üben, wie er sich gegen die zu erwartenden Negativ-Kampagnen von Präsident Obama zur Wehr setzen kann.

Bei Newt Gingrich wird es im übrigen nach der zu erwartenden Niederlage in FL die Frage sein, inwieweit er dann noch Spendengelder bekommt. Wenn der Geldfluss deutlich nachlässt, wird er bald aufgeben müssen.

OssiP
 
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29.1.2012, 21:01
"je mehr sie romney jetzt verschleißen, desto schwächer wird er dann gegen obama antreten."

Een nicht, der Kampf zwischen Hilary und Obama war hart, aber lange nicht so unter der Gürtellinie wie bei den Reps derzeit, Bill Clinton wurde damals sogar zurückgepfiffen als er gegen Obama lostrat.
Das Obamalager wird sich bei den jeweiligen Kandidaten herzlichst bedanken für die kostenlose Aufdeckarbeit, dazu kommt, dass Gingrich und Romney finanziell ziemlich ausgelaugt sein werden, während Obama aus dem Vollen schöpfen kann.
Und die Alternativen mal ehrlich, selbst für den Demokratenfresser Odo?
Gingrich ein seitenspringender heuchlerischer Berserker, und Romney ein bei der Basis absolut unbeliebter Sektenheini, der durch zahlreiche Arbeitsplätzvernichtungen viel Geld gemacht hat.

John Malkovich
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30.1.2012, 13:06

die primary elections von 2008 waren für demokratische verhältnisse schon ziemlich hart. vor allem weil obama und clinton bis zuletzt die volle distanz durch alle vorwahlen zu gehen hatten... da hat man sich ja doch bereits in den eigenen reihen vorwürfe gemacht, ob der kampf nicht zu hart geführt wurde (eh klar der gatte wurde zurückgepfiffen). dennoch, vorwahlen sollten bis zu einem gewissen grad hart geführt werden... denn die dreckige wäsche der kandidaten sollte möglichst früh gewaschen werden. sei es nun um ungeeignete kandidaten auszusieben oder einen später nominierten möglichst früh immun gegen etwaige neue untergriffe/angriffe gegen seine person zu machen. das obama staff analysiert die rep. primaries dh sicherlich ganz genau.

Glasperlenspieler
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29.1.2012, 12:42
Was im Artikel nicht drin steht:

Warum liegt Romney jetzt in den Florida-Umfragen wieder 10% vor Gingrich ?

Gingrich hatte nach South Carolina einen kurzen Aufschwung wegen seines Sieges. Allerdings investierten Romney und sein Super-PAC in der Woche darauf zusammen ca. 20 Millionen $ in Florida, während Gingrich und sein Super-PAC nur 7 Millionen $ investierten.

Zumindest in Florida zählt das Geld für Wahl-Werbung anscheinend doch sehr viel. Das hat aber auch zur Folge, dass Romney inzwischen schon ziemlich nahe bei Null sein dürfte was seinen Barbestand angeht. Aber wenn's sein muss, kann er ja auf seine hunderte von Millionen an Privatkapital zurückgreifen, wenns dann gegen Obama geht.

peter schmidt
 
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30.1.2012, 15:58
Im übrigen scheint sich der von uns beiden herbeigesehnte Turnaround bei den Zustimmungsraten für Obama

doch noch mit etwa 1 monat Verspätung zu vollziehen.

Auf Rasmussen jetzt 51 Prozent Zustimmung. Das ist gleich gut wie im Juli 2009. Die leichte wirtschaftliche Erholung und der gute neue Slogan von der Fairness scheinen sich auszuwirken.

Glasperlenspieler
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29.1.2012, 09:05
Mitt Romney geht schon mal davon aus, dass er noch länger mit Gingrich beschäftigt sein wird

und kauft sich schon mal in den Super-Tuesday-Staaten für Anfang März ein paar Werbespots.

Was die Hauptwahl zwischen Obama und Romney betrifft, sind zuletzt durchwachsene Umfrageergebnisse veröffentlicht worden:

So liegt z.b. in Florida jetzt Romney etwa 3% vor Obama (Mason-Dixon: 4%, Suffolk: 5%, Quinnipiac: gleichauf).

Dafür liegt in Michigan jetzt Obama 8% vor Romney (EPIC-MRA), in einem Staat wo vorher noch von einem Kopf-an-Kopf-Rennen gesprochen wurde.

Auch in Wisconsin (Marquette) liegt Obama 8% vorne und in Minnesota (PPP) sogar 12%.

In Pennsylvania (Franklin & Marshall), auch ein Swing-State, hat Obama einen 11% Vorsprung auf Romney.

In Virginia (Mason-Dixon) trennt Obama und Romney 1%-Punkt. Auch das Senats-Rennen ist eng.

Odo
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29.1.2012, 19:58
"Was die Hauptwahl zwischen Obama und Romney betrifft, sind zuletzt durchwachsene Umfrageergebnisse veröffentlicht worden:"

Wenn man bedenkt, dass die letzte Woche die schlechteste für Mitt Romney im gesamten bisherigen Wahlkampf war, sind die Ergebnisse nicht so negativ. Denn schwächere Umfrageergebnisse in den Vorwahlen schlagen natürlich auch auf die Umfragen für die Hauptwahl durch.

Romney liegt in NH, VA, NC, OH und FL Kopf-an-Kopf mit Präsident Obama oder sogar jetzt schon vorne. Wenn er die Bundesstaaten alle Obama abnimmt, hat er schon die zum Wahlsieg nötigen 270 WahlmännerInnen beieinanander (sofern Romney auch in IN gewinnt und alle WahlmännerInnen in NE holt, wovon man aber ausgehen kann).

Dann ist es egal, wie Mitt Romney in MN, PA, MI oder WI abschneidet, wobei er in all diesen Staaten auch gewinnen kann, dazu auch noch in NV, IA und CO.

peter schmidt
 
00
29.1.2012, 18:38
Ich würde da eher auf die bundesweiten Umfragen vertrauen. Da ist Obama momentan so 2-5 Prozent vorne.

Das reicht auch beim Wahlmännersystem immer für den Gesamtsieg.

Glasperlenspieler
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29.1.2012, 19:24
Darauf würde ich nicht so vertrauen

denn Obama könnte z.b. in den bevölkerungsreichen demokratischen Staaten wie Kalifornien, New York, Illinois, Massachusetts, Michigan etc. so viele Stimmen bekommen dass er zwar in der National Popular Vote vorne liegt aber die Swing States können dennoch stark umkämpft sein.

peter schmidt
 
00
30.1.2012, 02:24
Ich kann mir für den Fall Romney gegen Obama auch durchaus vorstellen, dass es relativ paradox läuft.

Romney ist überall dort wo eigentlich die Demokraten gewinnen recht stark (vor allem natürlich Massachutes) umgekehrt ist er in den rep. Staaten eigentlich recht schwach.

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