Gmunden mit souveränem Sieg gegen Gastgeber Güssing
Güssing - UBSC Graz bekommt es im Cup-Finale mit den Swans Gmunden zu tun.
Der Titelverteidiger feierte vor 1.200 Zuschauern gegen die Güssing
Knights einen souveränen 67:60-(38:32)-Erfolg und hat nun am Sonntag
(17.15 Uhr/live Sky Austria) die Chance, den Pokal zum insgesamt
sechsten Mal und als erster Club überhaupt zum dritten Mal in Folge
zu gewinnen.
Beim Rekord-Cupsieger, der alle seine bisherigen fünf Endspiele
für sich entschied, waren trotz der drei Niederlagen in den jüngsten
vier Liga-Partien keine Unsicherheiten zu bemerken. Die
Oberösterreicher kamen dank ihrer starken Defensive zu einem
ungefährdeten Erfolg, daran änderte auch die Verletzung von Thomas
Stelzer nichts. Der Manager-Sohn erlitt bereits im ersten Viertel
einen Nasenbeinbruch.
Die Güssinger verloren damit seit ihrem Aufstieg in die höchste
Spielklasse 2006 auch den zwölften Vergleich mit den seit dem 19.
November 2008 im Cup ungeschlagenen Gmundnern, wodurch sich der
"Fluch" für Final-Four-Hausherren verlängerte: Zum zwölften Mal in
Folge schaffte es der Gastgeber des Endspiel-Turniers nicht, die
Trophäe zu holen.
Im ersten Halbfinale hatten sich am Samstag in
Güssing UBSC gegen die Fürstenfeld Panthers mit 74:71 (32:34) durchgesetzt. Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe mit vielen
Turnovers, die Vorentscheidung fiel schließlich gegen Ende des
dritten Viertels. Der Güssinger und frühere Knights-Spieler Christoph
Knor brachte Graz mit zwei Drei-Punkte-Würfen 55:49 in Führung, Marco
Moric legte unmittelbar danach noch einmal zwei Punkte nach.
Dennoch gaben die Fürstenfelder nicht auf und kamen zehn Sekunden
for Schluss durch einen Dreier von Ex-NBA-Spieler Reece Gaines auf
71:73 heran. Nachdem Samo Grum einen Freiwurf verwertet hatte,
verfehlte ein Dreier-Versuch von Gaines drei Sekunden vor Schluss
allerdings das Ziel.
Die Grazer gewannen damit gegen Fürstenfeld bereits das vierte
Match in Serie und schafften es im zweiten Anlauf zum ersten Mal ins
Cup-Finale. Die Panthers hingegen können schon jetzt auf eine
verkorkste Saison zurückblicken, schließlich verpasste der Cupsieger
von 2009 erstmals seit 2005/06 die H1. Außerdem reichte es bei der
sechsten Cup-Final-Four-Teilnahme erstmals nicht zum Einzug ins
Endspiel. (APA)