Kommunisten beraten hinter verschlossenen Türen

28. Jänner 2012, 17:07

811 Delegierte kamen zur Tagung

Havanna - Die Kommunistische Partei Kubas kommt an diesem Wochenende zu ihrer ersten Nationalen Parteikonferenz zusammen. Angesichts zunehmender Forderungen nach gesellschaftlichen Reformen will die Partei unter der Leitung von Staats- und Parteichef Raul Castro vor allem ihre eigene Rolle in der Gesellschaft stärken. Obwohl die Parteikonferenz in der Verfassung neben den Kongressen als Regierungsinstrument Kubas vorgesehen ist, war sie nie zuvor einberufen worden.

Zu der Veranstaltung kamen am Samstag 811 Delegierte aus dem ganzen Land in die kubanische Hauptstadt, um hinter verschlossenen Türen bis zum Sonntag zu tagen. Zuletzt hatte die KP auf ihrem Parteitag im April des vergangenen Jahres Leitlinien zur Aktualisierung des wirtschaftlichen Systems beschlossen. Weitergehende Reformen in Richtung auf mehr Demokratie hatte Castro vor der jetzigen Konferenz abgelehnt und erklärt, die Konferenz sei eine interne Veranstaltung der Partei. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 34
1 2
"Able Danger"
10
29.1.2012, 12:24
Erstaunlich

das ihr von dieser Konferenz hinter verschlossenen Türen berichtet. Warum berichtet ihr dann nicht über die jahrlich stattfindenen Bilderberg-Konferenzen?

Fritz Meyer
01
29.1.2012, 10:01
Ja, dürfen's denn das?

Das war doch bisher immer nur das ausdrückliche Vorrecht unserer "demokratischen" Politiker und der Lobbyisten...

morgen war gestern
01
28.1.2012, 22:04

"Kommunisten beraten hinter verschlossenen Türen"

und bei uns findet ein transparent geführter öffentlicher diskussionsprozess zur entscheidungsfindung über sparpakete, acta, polizeigesetze, etc. statt, ja?

manchmal scheint mir, die headlines im standard werden von einem fein selektierten zynikerteam in wochenlanger klausur erarbeitet)))

Adam Markus
018
28.1.2012, 21:50

Na zum Glück wurden und werden hierzulande Sicherheitspolizigesetz, Asylgesetz, Acta, Sparpaket etc... nicht hinter verschlossenen Türen verhandelt.

Die bösen Kommunisten!

Träume sind Schäume.....
71
28.1.2012, 21:16
Schon die Simpsons wissen, was in Kuba hinter verschlossenen Türen ausgesprochen wird ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ZsK1b60Vsx4

Träume sind Schäume.....
183
28.1.2012, 20:59
Die Mißgeburten Lenins leben also weiter

Die "verschlossenen Türen" lassen sich bis 1917 zurückverfolgen ;)

Human factor
24
29.1.2012, 09:26
Ne ne, dass ging schon 1847/48 los.

Da wurde das Manifest der Kommunistischen Partei von Karl Marx und Friedrich Engels verfasst, auch hinter verschlossenen Türen. Also müsste ihr Satz lauten:

"Die Missgeburten von Marx und Engels leben also weiter."

Wenn sie richtig bashen wollen, dann lernen sie erstmal die Geschichte. So ist das nur ein Flatus im Wind.

NONE
05
29.1.2012, 06:18

Wieso schwärzt unsere Regierung Akten?

Wieso können Leute wie KHG ungeniert Millionen in die Taschen der Freunde umverteilen?

Wieso stimmen unsere "Politiker" Konzerngesetzen wie ACTA einfach so zu?

Hochverrat existiert hier. Die Medienpropaganda gegen Kuba ist einseitig.

*space
02
29.1.2012, 09:35
Weil sie einen Plan haben:

Weil sie die Regierung stürzen wollen, weil sie ihr Eigentum wieder haben wollen. Weil sie Recht sprechen wollen und selber bestimmen wollen was Recht ist und wer das Recht spricht: nämlich sie. Die in Miami sitzen, die, die die Revolution verloren haben. Die, die die Geschichte nicht anerkennen wollen, sind auch die, die freie Wahlen fordern. Obwohl die freien Wahlen nicht nur zu einem bürgerlichen System geführt haben, sondern zu einem US-Satelliten, in dem das kub. Volk schamlos ausgebeutet wurde. Das sind die Psyeudo-Demokraten, die unter dem Deckmantel von Freiheit und Demokratie, die alten Herrschaftsverhältnisse wieder haben wollen: Den US-Satelliten. Wie in Honduras, zurück zu den alten Verhältnissen...

Thomas Mohr
 
30
29.1.2012, 09:56

Space, die weitaus meisten die in Miami sitzen sind OPFER Castros weil sie lange nach 1960 geflohen sind.

Der rest Deines Postings ist entlarvend. Freie Wahlen sind also Böse, anderen die eigene Ideologie aufzwingen ist gut ? genauso wie unter Pinochet. Menschenrechte sind Dir egal. Dir geht es nur darum die USA zu bekämpfen. Das sind die ärgsten.

*space
00
29.1.2012, 11:45

Ich zwinge niemand etwas auf, aber das Gerede mit dir ist mir zu viel... Red ruhig weiter...

Thomas Mohr
 
11
29.1.2012, 12:52

Dass Dir mein Gerede zu viel ist glaube ich Dir. Die Wahreit muß dir sehr weh tun.

Thomas Mohr
 
20
29.1.2012, 12:51

So ? Du unterstützt eine Diktatur in deren Verfassung steht daß das Recht auf freie Meinungsäußerung garantiert ist - insoferne es basierend auf den sozialistischen Prinzipien das Landes ausgeübt wird. Wenn das kein Zwang ist, was ist es dann ?

Space, Dir sind Menschenrechte und auch die Menschen EGAL sonst würdest Du das kubanische Regime - das Verbrechen gegen die Menschheit begangen hat die durchaus mit denen der Chilediktatur vergleichbar sind - nicht unterstützen.

Der Neue Mensch
20
29.1.2012, 12:03

Doch space, du zwingst dem kubanischen Volk das gescheiterte kommunistische System samt diktatorischer Führung auf.

Dir wünsche ich mal, dass du die "Errungenschaften" der kubanischen Revolution am eigenen Leib erfährst. Dazu musst du nur wie eine durchschnittliche schwarze Familie in einer heruntergekommenen äußerst beengten Behausung leben, ohne eigenes Bad und fließend Wasser von 400 Pesos (= 17 Dollar) im Monat kannst du drei Leute durchfüttern und wenn du dann krank wirst, darfst du auch das hervorragende Gesundheitssystem kennen lernen, wo wirksame Medikamente nur gegen Devisen auf dem Schwarzmarkt oder in der Devisenapotheke zu haben sind.

Und wenn du behauptest, das wäre alles Schuld der "Blockade", dann zitiere ich Raúl Castro.

*space
00
29.1.2012, 17:52
Griechenland: Gesundheitswesen vor dem Kollaps

http://www.ardmediathek.de/ard/servl... Id=9379082

G ist kein Entwicklungsland!

*space
01
29.1.2012, 14:02
Genickstarre haben Sie ja eh,

ich möchte aber auch nicht in einem anderen 3. Weltland leben! Kuba hat Standards, die die anderen Staaten nicht mal annähernd haben. Und Kuba hat nun mal keine Bodenschätze, keine Technologien, denn schließlich lebt der Westen vom Technologietransfer und macht sie zu dem, der Sie sind.

Hören Sie also auf mir etwas unterzujubeln, Sie zwingen Kuba in eine Lage, die die Lebenssituation der Kubaner noch schlimmer macht. Sie wollen doch gar nicht die gesamte Gesellschaft entwickeln, sondern wenige Reiche sind ihnen doch lieber als viele Arme, und das in einem Entwicklungsland! Pervers!

Leierkasten eines schwierigen Menschen, ich weiß wie es in Kuba aussieht!

Scarabio 9 wird in Kuba die neue ökon. Freiheit herstellen...

emma goldman
00
29.1.2012, 05:10

.... was wissen sie schon von lenin

KKdJ
00
29.1.2012, 15:35
Eine ganze Menge.

Z.B., dass der Terror (ein von Lenin häufig gebrauchtes Wort) nicht erst mit Stalin begann, sondern sofort nach der Revolution, also 1917.
Oder dass Lenin von Menschen als "Ungeziefer" sprach, das man vertilgen müsse (gemeint waren irgendwelche "Klassenfeinde").
Reicht das fürs Erste?

emma goldman
00
30.1.2012, 02:20

Man kann sich natürlich bei Lenin wie bei jedem anderen das negative herauspicken, das gelingt wenn man will bei Ghandi ebenso mühelos. Das poitive überwiegt bei Lenin bei weitem das negative. Und nein, es reicht nicht. Fangen sie zum Einstand mit Wolgokonws Biographie an und lesen nicht nur Richard Pipes und co. Good night.

morgen war gestern
04
28.1.2012, 22:06

und vorher waren sie offen? bei mir hat auch noch nie ein politiker angerufen, um mich zur mitgstaltung einzuladen oder zu fragen, wie ich mir ein sicherheitspolizeigesetz, ein sparpaket, eine verwaltungsreform, ein asylrecht, etc. vorstelle.

herrschaft an sich findet hinter verschlossenen türen statt.

*space
53
28.1.2012, 20:45
Extremisten 1

Die Extremisten beraten hinter verschlossenen Türen sicher wie es mit dem wirtschaftlichen Aufschwung weiter geht. Sie wollen die sozialistische Demokratie weiter entwickeln, da ist es klar, das die Ra**en wieder zu unken anfangen. Es kann nur die eine Wahrheit geben, der, der dieser nicht entspricht wird gnadenlos terrorisiert, Medienkampagnen gehören dazu...

Das Ziel ist immer das Gleiche

1. Kriminalisieren
2. De-Legitimieren
3. Reingehen und Ordnung schaffen
4. Bürgerliche Regime aufbauen, die nach der Pfeife der USA tanzen
4.1 Um deren Rohstoffe abzupumpen
4.2 Märkte zu öffnen
4.3 Deren Industrie zu zerstören
4.4 Privatisierungen von staatlichen Besitz, damit der Staat seine Souveränität verliert

Thomas Mohr
 
30
29.1.2012, 09:59

Space, Punkte 1 bis 3 macht Castro selbst auch. Puinkt 4 machte er solange die UdSSR bestand, Punkt 4.3 kann er nicht machen weil er das schon abgehakt hat und Punkt 4.4 hat er auch schon abgehakt. Wenn es nämlich um die Kontrolle in den Betrieben geht ist ganz Kuba Besitz der PCC.

Castro braucht man nicht kriminalisieren, das hat er schon selbst erledigt. Man braucht ihn auch nicht zu de-legitimisieren weil er nie Legitimität hatte.

Träume sind Schäume.....
30
28.1.2012, 21:15
Das stell ich mir ungefähr so vor ;)

http://www.youtube.com/watch?v=ZsK1b60Vsx4

*space
12
28.1.2012, 21:10
Extremisten 2

Ziel: Akkumulation des Geldes und Erhöhung der Profitrate der US-Konzerne, bei gleicher Verelendung der Massen in der neuen Kolonie. Das sind die Menschenrechte, die sich die Herren aus USA und deren Vertreter im Blog vorstellen, eben Ra**en. "Missgeburten" so auch TsS...

Johannes99
31
29.1.2012, 07:20
Jawohl! Nieder mit den USA!

Was die US-Verbrecherpolitiker im Auftrag ihrer Konzerne angerichtet haben, sieht man ja in Japan, Südkorea, Taiwan, im Europa der Nachkriegszeit. Verelendung pur, nicht wahr.
Aber das größte Verbrechen der USA war, durch Infiltration das erfolgreichste Wirtschafts- und Gesellschaftssystem aller Zeiten, den Comecon, von innen her zum Zusammenbruch zu bringen.
In diesem Sinne: Auf ins freie Kuba! Dem letzten Bollwerk der Freiheit! Weil China, das ist ja auch nicht mehr das Wahre, die spielen Kapitalisten von der anderen Seite her.
Freundschaft!

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