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Imphal/Indien - Bei einem Angriff auf ein Wahllokal im Nordosten Indiens sind am Samstag vier Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei den Opfern um zwei Wahlhelfer, ein Mitglied einer paramilitärischen Einheit und eine Frau.
Ein mutmaßliches Mitglied einer separatistischen Rebellengruppe im Unionsstaat Manipur hatte sich zunächst unauffällig in die Schlange der Wähler eingereiht. Im Inneren des Gebäudes habe der Mann dann wahllos zu schießen begonnen, bis er schließlich selbst getötet worden sei.
In der Region nahe der burmesischen Grenze kämpfen Rebellen seit Jahrzehnten für einen unabhängigen Staat für die etwa zwei Millionen Angehörigen des Volks der Naga. (APA)
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Und richtig, vorgestern war ein ziemlicher Elendstag. Außer Wählen hatten die meisten Menschen kein weiteres Tagesprogramm (die Warteschlangen sind lang). Alles geschlossen, hauptsächlich Militär auf der Straße. Die Stadt wirkt noch mehr krigerisch als sonst. Ich kenne keinen anderen Ort in Indien, wo man so sehr das permanente Gefühl hat, mitte im Bürgerkrieg zu stecken (ja, Srinagar kenne ich, aber das ist pipifax).
Aber der Bürgerkrieg im Nordosten Indiens ist für die Welt noch nie ein Thema gewesen.
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