Karzai und Cameron wollen Langzeit-Zusammenarbeit

28. Jänner 2012, 15:52

Britische Armee soll 2014 vom Hindukusch heimkehren

London - Afghanistans Präsident Hamid Karzai und Großbritanniens Premierminister David Cameron haben eine Vereinbarung über weitere Zusammenarbeit nach Abzug der britischen Truppen unterzeichnet. "Wir wollen eine Langzeit-Beziehung mit Afghanistan", sagte Cameron am Samstag bei einem Treffen mit Karzai. Nach Gesprächen in Rom und Paris war der Präsident auf dem offiziellen Landsitz des britischen Premiers in der Nähe von London zu Gast.

Die britische Armee soll 2014 vom Hindukusch heimkehren. Auch danach werde man die Entwicklung Afghanistans weiter mit konkreten Projekten unterstützen, die an der Wurzel ansetzten und den Menschen zugutekämen, teilte Downing Street mit.

Maßnahmen eingeleitet

Bereits jetzt habe man mit einigen Maßnahmen begonnen, etwa dem Aufbau neuer Polizeistationen oder Bildungsmaßnahmen für Frauen. Ein Wirtschaftsförderungs-Fonds werde mit Geld aus dem Vereinigten Königreich unterhalten. Die Briten haben zudem den Aufbau einer Militärakademie angekündigt.

"Ich bin der Ansicht, dass wir in Afghanistan bereits große Fortschritte gemacht haben", erklärte Cameron nach dem Gesprächen mit Karzai. So sei die Gewalt bereits weniger geworden; der Aufbau der afghanischen Polizei laufe nach Plan. Seit Beginn des Einsatzes in Afghanistan sind dort 397 britische Soldaten ums Leben gekommen. (APA)

ninedevils
00
29.1.2012, 13:52
...na ja...

- China und Indien sind längst dort und "investieren", während
- die USA "die Menschenrechte" gegenüber den Taliban "verteidigen"= ihre Waffen in Ruhe testen (Drohnen.Videospiel, Blackwater=Xe services LLC= Academi), allerdings (von den Russen), wie die Engländer über die grossen Bodenschätze wissen,
- a la longue die Afghanen alle (hochgerüsteten) Fremdmächte noch aus dem Land gezwungen haben (Sowjets).

Fritz Meyer
01
29.1.2012, 09:58
Da haben sich die zwei Richtigen gefunden.

Echte "Demokraten".

NONE
00
29.1.2012, 00:09

Wenn die Söldner aus Afghanistan abziehen wird sich Karzai nicht lange halten können.

Zu gross ist seine Involvierung in Korruption.

michih144
02
28.1.2012, 19:12
welche große Fortschritte???

weite teile afghanistans sind unter der kontrolle der taliban, der präsident karzai wahrscheinlich nicht mal präsident von kabul, der ungläubige westen so verhaßt wie nie zuvor,... wenn man bedenkt wie liberal afghanisten vor 40-50 jahren war (hippie route richtung indien) und jetzt, hat das land 300 Jahre rückschritt zu verzeichnen

NONE
11
29.1.2012, 00:10

Man lernt daraus das man sich vor dem Einfluss ausländischer Mächte hüten muss. Im Libanon ist es ja ähnlich, auch wenn die nicht so von Kriegen geplagt waren wie Afghanistan.

Und die Diktaturen in Südamerika wurden lange Zeit von den Chicago Boys und Kriegsverbrechern wie Kissinger unterstützt.

ebene600
12
28.1.2012, 18:32
aha

die briten sichern sich ihr stück vom drogenkuchen

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