Mordserie an Migranten: Schweizer festgenommen

28. Jänner 2012, 15:23

Verfahren wegen Beschaffung der Tatwaffe eingeleitet

Bern - Im Zusammenhang mit der Mordserie einer Neonazi-Zelle in Deutschland führt eine Spur in die Schweiz. Eine Person wurde am 20. Jänner im Berner Oberland angehalten und befand sich zwei Tage in Haft, wie die Berner Kantonspolizei am Samstag eine Meldung des Schweizer Radio DRS bestätigte. Die Staatsanwaltschaft Berner Oberland hat ein Verfahren eingeleitet.

Die Person mit Schweizer Staatsbürgerschaft steht demnach unter Verdacht, eine kriminelle Organisation unterstützt zu haben. Konkret geht es bei den Vorwürfen um die Beschaffung der Tatwaffe.

Schweizer Rechtsradikaler als Redner

In Zusammenhang mit der Mordserie der Neonazi-Zelle aus dem Ostdeutschen Zwickau wurde bereits seit geraumer Zeit vermutet, Spuren könnten in die Schweiz führen. Verschiedene Medien berichteten etwa, dass ein mutmaßlicher Schweizer Rechtsradikaler aus dem Berner Oberland 2008 in Zwickau als Redner aufgetreten sein soll.

Das aus Thüringen stammende Neonazi-Trio hatte zuletzt unbehelligt im sächsischen Zwickau gelebt. Auf das Konto der Zelle soll die deutschlandweite Mordserie an Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 gehen. Außerdem steht die Terrorgruppe im Verdacht, 2007 in Heilbronn eine Polizistin erschossen und deren Kollegen schwer verletzt zu haben. Die Zelle soll zudem 2001 und 2004 zwei Sprengstoffanschläge mit insgesamt 23 Verletzten in Köln verübt haben.

Zwei Mitglieder der Terror-Zelle nahmen sich nach einem gescheiterten Banküberfall das Leben. Ein mutmaßliches drittes Mitglied, eine Frau, sitzt in Deutschland in Untersuchungshaft. (APA)

Hoerbis
00
29.1.2012, 10:01
".....nahmen sich nach einem gescheiterten Banküberfall das Leben."

Hab' ich da irgend eine Entwicklung verpasst?

Bis jetzt hiess es doch immer, die hätten die Bank überfallen, eh alles "OK", und es kann bloß kein Mensch verstehen weshalb die danach gemütlich in ihrem Wohnmobil gesessen sind um sich dann plötzlich und grundlos gegenseitig zu erschiessen und danach das Wohnmobil anzuzünden - WODURCH die Polizei auf die Karre überhaupt erst aufmerksam geworden ist.

Jetzt nachlesen gehen mag ich nicht, wenn's mir wer erklären kann: Fein; Wenn nicht, auch OK, für mich sind diese Typen ohnehin nur Vertreter jener Gattung die wir schon sehr bald wieder als "offizielle Staatsorgane" einer 100% auf Totalunterdrückung aufgebauten NWO, sehen werden.

Bin ich ein paranoider Spinner? Wir werden sehen.

Kongolese
00
29.1.2012, 18:57

Nein, finde ich nicht paranoid. Es ist doch so, offiziell dürfen solche Bewegungen nicht finanziert werden. Auch von privater Seite (oder Geschäftlicher) ist das immer ein Risiko. So fördert man (aus meiner Sicht) diese Gruppierungen halt indirekt. Also über den Verfassungsschutz ... und da haben doch etliche Funktionäre viel Steuergeld bekommen um sich bspw. Drucksachen, Reisen, oder "nicht arbeiten gehen zu müssen" leisten können. Freilich, offiziell heißt das, für "Informationen", aber praktisch war das eine Parteienförderung. Wäre interessant zu wissen, wie das damals in der Weimarer Rep. war. Gab es da ähnliche Parallelen? Gab es da auch Geld für "Informanten"? Ich denke schon!

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