Abfahrt

Cuche auch in der "Hölle" unbesiegbar

28. Jänner 2012 13:08
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    Didier Cuche ist schnell...

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    ...von der Hölle im Himmel.

Didier Cuche setzt in seiner Abschlusssaison seinen Triumphzug fort und gewinnt die Abfahrt von Garmisch vor Erik Guay und Hannes Reichelt

Garmisch-Partenkirchen - Weiter warten auf den ersten Saisonsieg, heißt es für die österreichischen Speed-Fahrer auch nach der Weltcup-Abfahrt am Samstag in Garmisch-Partenkirchen. Den Sieg auf einer wegen Nebels verkürzten Strecke holte sich, wie schon eine Woche zuvor in Kitzbühel, der Schweizer Routinier Didier Cuche in 1:09,10 Minuten und übernahm mit seinem 20. Weltcupsieg von seinem Landsmann Beat Feuz die Führung in der Abfahrtswertung. Hannes Reichelt wurde hinter dem kanadischen Weltmeister Eric Guay Dritter.

Wegen starken Nebels im Tröglhang wurde die klassische Kandahar-Strecke um rund 40 Fahrsekunden stark verkürzt, dadurch entwickelte sich ein Rennen mit extrem engen Zeitabständen. Ambrosi Hoffmann lag als 30. nur 1,27 Sekunden hinter seinem Landsmann Cuche, der das WM-Ergebnis in Garmisch-Partenkirchen aus dem Vorjahr umdrehte, als Guay vor ihm Gold erobert hatte.

Verkürzt und verwundert

"Für mich war die Verkürzung ein Nachteil", analysierte Reichelt, "weil im Training bin ich die oberen Passagen immer sehr gut gefahren." Auch meinte der 31-jährige Salzburger, dass ihm noch die Routine in der Abfahrt fehle: "Es ist ja meine erste richtige Saison. Durch die Verkürzung kommt man zu Passagen langsamer hin, da reagiere ich dann nicht richtig." Auch bekannte er, dass er die Zielkurve verbockt habe, der Sieg deshalb außer Reichweite war. Über die drei Hundertstel, die ihm auf Platz zwei fehlten, wollte er nicht spekulieren, denn auch Guay hatte zwei schwere Fehler.

Reichelt war daher mit Platz drei in Bayern zufrieden. Es war sein dritter Podestplatz in der sechsten Saison-Abfahrt nach Platz drei in Lake Louise und zwei in Wengen. Die höchste Stufe auf dem Siegespodest in den ausstehenden vier Saisonabfahrten ist nun das nächste Ziel für Reichelt: "Das ist nur eine Frage der Zeit, ich bin ja immer konstant vorne dabei." Das kann er bereits am Sonntag im Super-G in Garmisch-Partenkirchen beweisen, wo er im Vorjahr WM-Silber geholt hat.

Klaus Kröll belegte als zweitbester Österreicher Rang acht und wunderte sich im Zielraum. "Ich habe keinen Fehler gemacht, habe mich sehr gut und auch schnell gefühlt. Normalerweise ist man mit solch einer Fahrt weiter vorne", meinte der Steirer Kröll und fügte selbstkritisch hinzu: "Vielleicht bin ich zu viel Linie und zu wenig Kampflinie gefahren."

Bode Miller zu spät

Seinen dritten Platz im Abfahrtsweltcup verteidigte Kröll jedoch klar, auch weil Bode Miller mit 1,44 Rückstand nur 35. wurde und von Reichelt in der Spezialwertung auf Platz fünf verdrängt wurde. Der US-Star hatte jedoch Pech. Da er am Freitagabend fünf Minuten zu spät zur Startnummer-Auslosung gekommen war, wurde er um 30 Ränge in der Startliste zurückgereiht und durfte erst als 46. auf die verkürzte Kandahar-Strecke.

Der Tiroler Romed Baumann, eine Woche zuvor im "Kitz-Sprint" noch Zweiter, kam diesmal nicht über Rang 20 hinaus und fiel damit aus der Top-Sieben-Gruppe im Abfahrtsweltcup. "Schade, es war nicht mein Rennen, auf die Startnummer auszureden, wäre jedoch feige", gab Baumann zu Protokoll.

Ärger über Schneekanonen

Bei der anschließenden Sieger-Pressekonferenz verteidigte Didier Cuche seine harte Kritik an den Pistenbedingungen im ersten Training, als aus Versehen in der Nacht zuvor die Schneekanonen gelaufen waren. "Das ist zehnmal gefährlicher gewesen als unsere Skier, die ja für die nächste Saison aus Sicherheitsüberlegungen umgestellt werden", betonte der 37-jährige Schweizer, der auch ganz klar sagte, dass er sich noch einmal die Abfahrtskristallkugel holen wolle.

Das alpine Speed-Wochenende in Garmisch-Partenkirchen wird am Sonntag (ab 12.00 Uhr/live ORF eins) mit dem Super-G abgeschlossen. Benjamin Raich kehrt bei diesem Rennen auf jene Strecke zurück, auf der er sich im Vorjahr im Teambewerb der Weltmeisterschaft ohne Sturz einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 47
1 2
Helmut-at
29.01.2012 06:56
Der Didi ist die geile Fortsetzung von Herman Meier

.

ich gratuliere ihm und bewundere ihn

mfg heli

Helmut-at
29.01.2012 07:00
leider hat beim Hrminator nur 1 n angeschlagen

.

ihm gebührt tripple nnn+

mfg heli

meresi
29.01.2012 03:53
alter mann...

hut ab vor Deiner leistung...in dem alter das lob ich mir...das ist ein zeichen von wille und natürlich können...und sonst gar nixx.

danny wild
29.01.2012 02:09

unter uns: aber seit dem maier/eberharter/strobl sind unsere abfahrer sowas von schiete und noch dazu gar keine charaktere, dass es schwer fällt für die überhaupt die daumen zu drücken.

dr. supergscheit
02.02.2012 12:24

naja - soo schlecht war der walchhofer dann aber auch wieder nicht...

Roky Erickson
28.01.2012 19:22

Cuche ist längst wieder in der Hocke, wenn die Konkurrenz noch aufrecht fährt.

wookie0
28.01.2012 22:58
...

wenn die konkurenz noch im lift sitzt ;)

history repeating
28.01.2012 17:57
bravo didier

du geile sau, 3 zehntel vor dem zweiten, dahinter 29 läufer innerhalb 1 sek. so macht man's!

Van the Man
28.01.2012 17:48
Der Klaus

ist mir immer ein bisschen zu brav unterwegs. So fährst halt konstant vorne rein, aber das gewisse etwas muss er finden.

systemfehler1
28.01.2012 17:06
Er wird mir fehlen.

Für die anderen Teilnehmer wieder die chance zu gewinnen. Ich meine: für die anderen Nichtschweizer :-)
Die planieren "uns" ganz schön in "unserer" Paradedisziplin. Der Feuz is´ja auch nicht fad.
Wie auch immer: Alles Gute für´n Cuche in der Pensi :-)

derjungeroemer
28.01.2012 15:32

...Der Tiroler Romed Baumann, eine Woche zuvor im "Kitz-Sprint" noch Zweiter, kam diesmal nicht über Rang 20 hinaus und fiel damit aus der Top-Sieben-Gruppe im Abfahrtsweltcup.

da verwechselt die APA etwas.
es gibt keine
"Top-Sieben-Gruppe im Abfahrtsweltcup" ,
sondern höchstens eine "Top-Sieben-Gruppe in der Abfahrtsweltcupstartliste"
und in der ist Baumann noch drin!

wenn schon diesbezüglich interessant, dass max franz jetzt unter den ersten 30 drin ist
und mit einer startnummer von vl. 1-7 trau ich ihm demnächst einen top 10 platz zu!

Dr.Student des Wurschtfachverkaufs
28.01.2012 15:14
Cuche - Meister der kastrierten Abfahrten

Was geht denn da ab? Jede Abfahrt 1 min? statt 2 bis 2,5 min. Das ist echt nicht anzuschauen. Total langweilig.

Hut ab vorm Cuche, dass er seine Oberschenkel auf der Distanz überhaupt warm bekommt.

Andreas Sonnberger2
28.01.2012 17:50

Lieber eine kastrierte Abfahrt, als gar keine Abfahrt.

wassis anderer Nick
28.01.2012 20:10
Nein

Da seh ich die Abfahrt lieber in Lillehammer oder vielleicht auch sotschi, aber so was kann man sich echt sparen.

pipi pipifax
28.01.2012 16:58

selbst in der wurschtfachverkaufswissenschaft sollte bekannt sein, dass eine datenmenge von zwei exemplaren fuer einen induktionsschluss sehr duerftig ist. und bekanntlich reicht umgekehrt bereits ein einziges datum, um hypothesen zu falsifizieren. dieses wurde bereits in der ersten antwort beigebracht.

sie haben aber sicher noch einen versuch, das examen zu bestehen, herr dr.student.

mukl
28.01.2012 20:10

sein erster großer sieg war auch eine sprintabfahrt. kitzbühel 1998.

pipi pipifax
28.01.2012 21:40

oh, vielleicht war irgendwo sogar eine vierte dabei, bei seinen 12 gewonnenen.

mukl
28.01.2012 22:06

und? gibts jemanden, der mehr sprintabfahrten gewonnen hat?

pipi pipifax
28.01.2012 22:43

wer weiss.

mukl
29.01.2012 01:51

sie jedenfalls nicht, das ist klar. ist ihnen bewusst, dass sie hier das klassische bild eines fachidioten abgeben?

pipi pipifax
29.01.2012 11:55

ist ihnen klar, dass sie ein bild haben und andere ein anderes?
wen interessiert's, ob's drei oder vier in einem zeitraum von 14 jahren (!!) waren. ist ihnen klar, dass so etwas statistisch voellig irrelevant ist und die zufaellige haeufung von zwei (!!) hintereinander gar nichts aussagt. es hat davor und wird danach genug abfahrer (ge)geben, die mehr als eine verkuerzte abfahrt gewonnen haben. jedenfalls hat er mehr nicht-verkuerzte gewonnen, ist somit kein "spezialist" fuer verkuerzte (mit dem dazugehoerigen negativen unterton), sondern einfach einer der besten abfahrer der letzten 15 jahre.
ob man nun eher sie oder mich als fachidioten bezeichnen kann, sei dahingestellt.

Für Doping im österreichischen Fußball
28.01.2012 19:23
Bravo!

Ein Semester wissenschaftliche Methodik und schon glauben Sie, hier den dicken Max spielen zu müssen/können. Ihre plumpen Selbstinszenierungen sind echt oberpeinlich.

pipi pipifax
28.01.2012 21:39

och, das hat mich nun aber wirklich getroffen.

immerhin schoen zu sehen, dass sie sich andererseits nicht an so duemmlichkeiten wie "cuche - meister der kastrierten abfahrten" stoeren. jeder muss so seine prioritaeten setzen.

Gary Grantscherbn
28.01.2012 16:09

Ich bezweifle viel mehr, dass seine Oberschenkel noch für 2 Minuten reichen. Schlag nach bei Wengen.

Andreas Sonnberger2
28.01.2012 17:52

Wengen ist erstens die mit Abstand längste Abfahrt, zweitens hat Cuche in Wengen nie gewonnen.

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