Russischer Frachter dockte an Raumstation an

28. Jänner 2012, 14:36

Nun droht Kollision mit chinesischem Weltraumschrott

Moskau - Geburtstagspost ins All: Ein unbemannter russischer Versorgungsfrachter mit mehr als 2,6 Tonnen Nachschub hat nach rund zweitägigem Flug an der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Der Transporter vom Typ Progress brachte Lebensmittel, Treibstoff, Forschungsgerät sowie Briefe und Pakete für die sechs Crew-Mitglieder zum Außenposten der Menschheit. Darunter seien auch Geschenke für den Russen Anton Schkaplerow, der am 20. Februar in rund 350 Kilometern Höhe seinen 40. Geburtstag feiere, teilte das Flugleitzentrum nahe Moskau am Samstag mit. Der Progress-Frachter war am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet.

Wegen Weltraumschrotts müsse die ISS in der Nacht zu Sonntag ein Ausweichmanöver fliegen, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos nach Angaben der Agentur Interfax mit. Grund seien Trümmer des chinesischen Satelliten Fengyun-1C, der 2007 spektakulär von einer chinesischen Mittelstreckenrakete zerstört worden war.

Das Andocken des Progress-Frachters sei in der Nacht zum Samstag automatisch und ohne Probleme verlaufen, hieß es. Das Entladen dauere einige Stunden, da zunächst die Druckverhältnisse angepasst werden müssten. "Sogar in der Schwerelosigkeit ist das eine schwierige und langwierige Arbeit", sagte ein Roskosmos-Mitarbeiter. Der Flug war mit besonderer Spannung verfolgt worden, da im August 2011 eine Progress wegen technischer Probleme abgestürzt war.

Auf der ISS arbeiten neben Schkaplerow die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Anatoli Iwanischin sowie die US-Astronauten Daniel Burbank und Donald Pettit und der Niederländer Andre Kuipers. (APA)

LINK

treibstoffrechnung gleich an peking schicken!

und in einem anderem Artikel ist die Rede von einem Asteroiden, groß wie ein Bus

dabei waren es die Russen, die andockten!

Bin neugierig, wann die ersten Weltraum Piraten auftauchen.

gibtes schon!

und sie haben sogar schon ein Piratennest auf der Erde eingerichtet, in Jiuquan (China).

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.