Christian Felber

Was in Davos leider nicht zur Debatte steht

Kommentar der anderen | Christian Felber , 27. Jänner 2012, 18:13

Der Zusammenhang von Schulden und Vermögen ist der Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung der Euro- und Schuldenkrise

Der Zusammenhang von Schulden und Vermögen ist der Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung der Euro- und Schuldenkrise, wird aber von den Hütern der Geldordnung beharrlich tabuisiert.

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Die dankenswerter Weise vom Finanzmathematiker Walter Schachermayer an dieser Stelle begonnene Diskussion über den volkswirtschaftlichen Zusammenhang von Schulden und Vermögen ist viel zu wichtig, um sie - wie in der jüngsten Kontroverse zwischen Erhard Glötzl und Franz Hahn - in tautologischen Vexierspielchen und Senftubendrücken enden zu lassen ( "Schuldendebatte extrascharf", 21. 1.). Sie ist vielmehr der Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung der Euro- und Schuldenkrise. Deshalb sollte diese Diskussion eigentlich in Davos geführt werden.

Der Kern des Problems: In der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung sind die Vermögen und Schulden der drei großen Sektoren - Haushalte, Unternehmen, Staat - immer null. (Es kommen unter ferner liefen noch der Finanzsektor und der Saldo gegenüber dem Ausland hinzu.) Das bedeutet zunächst, dass das Vermögen des einen Sektors nur dann veranlagt werden kann, wenn sich ein oder mehrere andere Sektoren im gleichen Maße (netto) verschulden. Laut einer von manchen verwendeten Faustregel gerät ein Sektor in Überschuldungsgefahr, sobald er mit mehr als 60% des BIP verschuldet ist. Wird diese Schwelle überschritten, droht eine Insolvenzwelle von Unternehmen, Haushalten oder die Staatsinsolvenz. Auf dieses Szenario steuert derzeit die gesamte Eurozone zu. Das bedeutet weiter, dass Privatvermögen im Ausmaß von maximal 180 Prozent des BIP brutto veranlagt werden können, ohne dass es zu Überschuldung, Krise und Insolvenzgefahr in mindestens einem der drei Sektoren kommt. Zur drohenden Insolvenz gibt es drei Alternativen: Veranlagung darüber hinausgehender Vermögen im Ausland (geht nur im Ausnahmefall und ist daher keine Lösung für alle), Hortung zusätzlicher Vermögen unter dem Kopfpolster oder in Sparstrümpfen oder: Besteuerung überschüssiger Vermögen, sodass Schulden und Vermögen 180% des BIP nicht übersteigen. Genau das ist die "Doppelmühle", vor der wir stehen: Entweder wir reduzieren Vermögen und Schulden gleichzeitig - oder wir riskieren massenhafte Privat-, Unternehmens- oder die Staatsinsolvenz. Die drei verstärken sich.

Der einzige nachhaltige Weg zur Verhinderung der Insolvenzwellen unter derzeitigen Systembedingungen ist also der parallele Abbau von öffentlichen Schulden und privaten Vermögen über Steuern. Wie systemisch sinnvoll die Besteuerung privater Vermögen ist, zeigt die Relation zu den Staatsschulden: Die privaten Finanz- und Immobilienvermögen belaufen sich in Italien auf 424% der Staatsschulden, in Deutschland auf 475% und in Österreich auf 675%. Ein Prozent Vermögenssteuer trägt die Staatsschluden in der Eurozone um ungefähr fünf Prozent ab. Nach zehn Jahren wären sie halbiert. Das ist der Weg aus der Eurokrise.

Solche Vorschläge sind noch immer so ungern gesehen, dass sie von der Finanzministerin bis zum Presse-Chefredakteur als "kommunistisch" weggewischt werden. Alternativen werden keine aufgezeigt - nicht am Ballhausplatz, nicht in Brüssel, nicht in Davos. Ich rate den sich der Finanzmathematik Verschließenden, die Kurzstudie "Back to Mesopotamia" der Boston Consulting Group (BCG) zu lesen. In dieser wird vorgeschlagen, die Schuldenlast der drei Sektoren Unternehmen, Haushalte und Staat, in den USA, Großbritannien und der EU auf 60% des BIP (zusammen maximal 180% des BIP) zu drücken, um die Überschuldungssituation zu beenden - das ist zwar schmerzhaft, doch anders könne die Krise nicht gelöst werden. Die Alternativen Staatsinsolvenz, Hyperinflation oder Währungsreform wären weitaus schmerzvoller. Der vorgeschlagene Schuldenschnitt würde in den USA 8,2 Billionen, in GB 1,3 Billionen und in der Eurozone 6,1 Billionen Euro kosten. Die BCG schlägt vor, dass diese Kosten mit einer einmaligen Vermögenssteuer von 26% (USA), 27% (GB) und 34% (Eurozone) auf das private Finanzvermögen beglichen werden sollten.

Der Vorschlag mutet deshalb so radikal an, weil die BCG - nach dem Vorbild Mesopotamiens, wo beim Antritt eines neuen Regenten alle Schulden erlassen wurden - das Problem mit einem Schlag lösen möchte. Das halte ich für einen unnötigen Schock. Sanfter wäre es, die Steuer auf zehn Jahre zu strecken und auf ein Prozent pro Jahr zu begrenzen sowie auf Immobilienvermögen auszuweiten. Zudem sollen nicht alle Haushalte "flat" besteuert werden, sondern nur die Oberschicht, die zwei Drittel des Vermögens besitzt (Schwelle rund 750.000 Euro). 90% der Bevölkerung blieben steuerfrei, weil sie nur ein Drittel besitzen. Laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung haben 50% der Haushalte in Deutschland netto kein Vermögen!

Die Einführung von Vermögenssteuern würde geschätzt ein bis zwei Jahre dauern - zu lang, um den Euro noch zu retten oder zumindest die ersten Staatsinsolvenzen zu verhindern. Um die nötige Zeit zu gewinnen, könnte die EZB die Staatsschulden derjenigen Euro-Staaten garantieren, die sich gemeinsam zu dieser Vermögenssteuer entschließen. Damit hätten ihre Staatsanleihen sofort die AAA-Note und die Zinsen fielen in den Keller. Zudem könnte die EZB in dem Maße, in dem alte Staatsanleihen auslaufen, diese durch zinsfreie Kredite ersetzen. Die Republik Österreich würde sich dadurch jährliche Zinszahlungen in der Höhe von 8,5 Milliarden Euro ersparen. - Das wäre eine sinnvolle Einsparung im Staatshaushalt und eine kostengünstigere Form der Staatsfinanzierung als der Umweg über private Banken. Was diesen nicht gefallen wird. Deshalb sind aus Davos hier auch keine Lösungsvorschläge zu erwarten. Die Art und Weise, wie das Geldsystem geregelt ist, ist - neben der Demokratiefrage - der Kern gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Deshalb wird die herrschende Geldordnung von den Eliten tabuisiert. Die Krise macht den Tabubruch hoffentlich möglich. (Christian Felber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28./29.1.2012)

CHRISTIAN FELBER ist freier Publizist, WU-Lektor und Attac-Mitbegründer. In Kürze erscheint bei Deuticke sein neues Buch "Retten wir den Euro".

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Posting 1 bis 25 von 200
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Benno Berghammer1
00
19.2.2012, 18:59
ATTAC-Idee ist ein Schwachsinn..

Die Grenze, dass ein Sektor 60 % an Verschuldung nicht überschreiten sollte basiert auf einer willkürlichen Festlegung kurz vor Einführung des Euro. Die Logik, dass die Gesamtschulden aller drei Sektoren pro Volkswirtschaft nicht mehr als 180 % betragen soll ist ebenfalls eine willkürliche Größe.

Nach dieser Rechnung hätte Italien ja überhaupt kein Problem.

Schulden privater Sektor in % vom BIP ca. 140 %
Vermögen privater Sektor in % vom BIP lt. Artikel 424 %.
Privater Sektor daher Vermögen in % vom BIP 284 %.
Schulden Staat vom BIP ca. 140 %.
Schulden Firmen vom BIP ca. 120 %

Demnach hätte Italien 24 % in allen Sektoren vom BIP Gesamtvermögen. Nach dieser Rechnung wäre das Problem in Italien locker zu lösen. Warum tun die dann nichts?

videoopa
00
17.2.2012, 21:55
Brillanter Artikel +brillantes Video:

http://vimeo.com/36929099

Urfahraner Auge
00
"Der Kern des Problems:

In der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung sind die Vermögen und Schulden der drei großen Sektoren - Haushalte, Unternehmen, Staat - immer null."

Warum gilt das? Gilt das auch für Sachvermögen oder nur für Geldvermögen?

also dann ...
00
30.1.2012, 04:22
nun - das wichtigste (wie immer bei attac-comments) hat er vergessen : das s c h u l d - geld- system !

zum einen kann ich (wenn man die sektorale VGR der ÖNB von 2010 hernimmt) die o.a. ziffern nicht nachvollziehen, zumal es ja um die NETTO-vermögen (d.h. abzüglich schulden !) geht ... und dieses betruf bei den haushalten gerade mal 332 mrd - also ca. 15% über dem BIP - und dass dass immovermögen (wahrscheinlich brutto ???) soviel höher ist, glaube ich nicht...

geldsystem :
nein - mit vermögenssteuern kann ich das schuld-geld-system n i e reparierem, weil
- alles geld KREDIT-schuld ist (s. deutsche bundesbank, geld- und geldpolitik !)
- ergo dessen eine tilgung geld "vernichtet"..., alls auch die rückführung der staatsschulden überwiegend über die "inflation" erfolgte.

sorry. staatsschulden haben mit de währung (fast) nix zu tun.

V995
00
29.1.2012, 17:39
der presseredakteur ist halt nur ein mittelmäßig begabter journalist

und dabei den schellhorn nicht vergessen den neoliberalen fundamentalisten mit einem verständnis von wirtschaft wie eine ausgebrannte glühbirne aber solange solche leute meinungsmacher sind kann es nur in den abgrund führen

ohne-tee-party
16
29.1.2012, 16:38

diesmal trifft christian felber den nagel auf den kopf.
ich kann nur sagen: super artikel!

Clemo
00
29.1.2012, 17:19

Das ist schon interessant, aber vergessen sollte man nicht, dass wir nur deswegen in einer sehr prekären finanziellen Situation (als Volkswirtschaft) stehen, weil wir zu hohe Sozialtransfers haben. Wenn diese für Österreich gesprochen, die letzten 5 Jahre nicht um ca 5 Mrd pro Jahr angestiegen wären, wäre unser Budget in Ordnung.
--> Es gibt also auch eine andere Sichtweise

(In Österreich sind dies Sozialausgaben der Länder & Gemeinden sowie die Bundeszuschüsse zu Pensionen)
--> So ungerecht diese Vermögensakkumulation sein mag, viele Vermögenden schuften auch deshalb hart, weil Sie in Generationen denken. Ich denke jedoch, man muss noch viel mehr allen die Chance geben, ein Vermögen aufzubauen. Da ist Europa sehr, sehr schlecht.

Günther Hoppenberger
01
30.1.2012, 12:55
Was sind Sozialtransfers?

Bitte zu beachten, dass so genannte Sozialtransfers reine Wirtschaftshilfe sind! Kürzungen der Sozialtransfers bedeuten Verringerung der Einkommensmöglichkeit der Wirtschaft. Sparen = Vorenthalten von Einkommensmöglichkeiten.

frusciante
00
29.1.2012, 18:51

ich bitte jetzt alle superreichen ab morgen nur noch rumzusitzen und nicht mehr zu schuften. ich bin schon gespannt, wie die klos verdrecken, die baustellen leer sind, die straßen risse bekommen, die lkw's nicht mehr fahren, die landwirtschaft still steht... schließlich schuften die sich ja krumm für den rest der gesellschaft.

Loonquawl
00
29.1.2012, 18:31
dass wir nur deswegen in einer sehr prekären finanziellen Situation (als Volkswirtschaft) stehen, weil wir zu hohe Sozialtransfers haben.

oder aber einfach weil wir den vermögenden mehr geld in dn 4fter pumpen als nötig. GFlaubst du im ernst unsere Wirtschaftleistung würde nciht ausreiche um all das durchzufinanzieren wenn das Geld nur am rechten Ende wäre?

Clemo
10
29.1.2012, 20:03

Dann schau dir an, wo wir vor 5 Jahren waren und wo wir nun sind bei den Bundeszuschüssen zu Pensionen. Oder schau dir an, wie die Budgets der Länder explodiert sind dank der höheren Einnahmen des Bundes und was damit passiert?
Oder schau dir an, wie sich die Beamtengehälter entwickelt haben. Allein dieses Jahr wieder ca 3,9 % plus (die Biennien darf man nicht vergessen).

Ich habe nicht gesagt, dass Vermögen bei uns zu wenig besteuert wird. Ich habe nur ein Gegenargument zum Autor aufgebaut. Oder ist das zu intellektuell herausfordernd für dich?

Frodo Der Hobbit
10
29.1.2012, 16:33
vergessene dimension?

ist der vermögende vom himmel gefallen? die vorgeschichte muss ins system eingerechnet werden.

schneiden wir hier aber, um etwas auszurechnen, dann hab ich mehrere arten des vermögens:
-finanz (zinsen)
-immobilien (miete, pacht)
-landwirtschaft (ertrag)
-produktionsmittel (genuss und gewinn)

zb generiert akkumulation der landwirtschaft die landlosen.
akkumulation der anlagevermögen generiert die schuldner.

wenn das system aber mit steuern so geregelt wird, dass es am ertragreichsten ist, produktionsmittel oder landwirtschaft (mit) zu besitzen, fährt man damit die verschuldung herunter.
dann ist die besteuerung in der hauptsache katalysator und nicht träger des transfers. aus den schuldnern werden arbeiter.

Frodo Der Hobbit
00
29.1.2012, 16:37

und das trifft mitten ins auge.

man beginnt "empörender weise", die grundbesitzer oder industriebesitzer von unten her zu konkurrieren.

es scheint, als ob diejenigen lieber die welt untergehen liessen, als dass sowas geschieht... :( :( :(

tich nak
22
29.1.2012, 16:30

1) Die Studie schlägt diese Steuern im Austausch gegen die Senkung anderer Steuern vor, zb Einkommenssteuer

2) Die BCG hat sich dadurch einen Job für die Deutsche Regierung erschlichen, BCG ist bekanntermassen natürlich Regierungs und Big-Business freundlich, lustig dass Attac Leute hier glauben einen Verbündeten zu finden.

3) Der Vorschlag ist Unsinn, die Staat müßten einfach sparen, nur genau das will keiner, solche Ideen führen in den Faschismus oder in die Pleite, oder beides, gabs schon mal in den 20ern, die Immo-Steuern haben die Reichen ruiniert, der Staat klaubt die Immobillien auf...

RFD
12
29.1.2012, 12:38
Vergleich Privathaushalt versus Staatshaushalt:

Privater Haushalt hat sich (Anschaffung Wohnung) um 150.000 € verschuldet. Das Jahreseinkommen beträgt 42.000 €. Für Lebenshaltungskosten werden 24.000 € jährlich aufgewendet. Die Kreditkosten belaufen sich auf 12.000 € jährlich. Es bleiben 6.000 € jährlich übrig. Die Wohnung hat einen Marktwert (Sicherheit) von 200.000 €. Ein guter Schuldner.

Der staatliche Haushalt hat sein Eigentum schon Großteils für die Tilgung von Schulden (verursacht durch aufwendigen Lebensstil) verbraucht. Sein Jahreseinkommen beträgt ebenfalls 42.000 €. Für seine Lebenserhaltungskosten benötigt er 45.000 € (aufwendiger Lebensstil). Ständig erhöht er seine Verschuldung, ohne Eigentum zu schaffen. Er hat kaum Sicherheiten anzubieten. Ein schlechter Schuldner.

Heefcleeve
00
29.1.2012, 16:05

Blöd nur, dass der Marktwert der Sicherheit rapide zusammenbricht, wenn der Staat seine Verschuldung einstellt.

RFD
00
29.1.2012, 18:13
Und durch fortwährendes Schuldenmachen kann der Marktwert ewig aufrecht erhalten werden?

Gemäß der Volkswirtschaftslehre sollte der Staat antizyklisch handeln. In guten Zeiten, wenn die private Nachfrage hoch ist, sparen, damit er ausgeben kann, wenn die private Nachfrage schwächelt.
Leider ist diese Handlungsweise bei Politikern ebenso unbeliebt wie beim Volk. Das Volk will nicht einsehen, warum der Staat sparen sollte, wenn die Einnahmen hoch sind. Als Ergebnis hat der Staat kein Erspartes für schlechte Zeiten. Und wenn dann in der Krise dem Staat die Einnahmen fehlen und kein Erspartes da ist, werden zwangsläufig Sparpakete geschnürt.
Haben Sie schon einmal gehört, dass der Staat in Zeiten der Hochkonjunktur über Einsparmaßnahmen diskutiert hat? Jeder vernünftige Mensch legt in guten Zeiten etwas beiseite.Der Staat nicht.

Günther Hoppenberger
00
30.1.2012, 12:49
Der Staat soll Geld beiseite legen?

Wie soll das denn gehen? Unerwartete Überschüsse werden doch sofort zur Schuldentilgung verwendet und damit vernichtet. Sie stehen als Geld nicht mehr zur Verfügung. Die Geldmenge wird dadurch reduziert. Um neue Impulse zu setzen, muss also wieder neue Verschuldung eingegangen werden.

saka jamahatsu
01
29.1.2012, 14:08

ja, das haben sich die guten Schuldner in den USA auch gedacht, dass Ihr Haus mehr wert wird, indem sie darin leben ...

global_citizen
01
29.1.2012, 14:51
immobile Infrastruktur hat keinen statischen Wert

ein Kanalsystem ist nur etwas wert solange es
benutzt wird. Viele Gemeinden in Österreich sind
nicht nur überschuldet sondern auch sterbend im
Sinne rückläufiger Einwohnerzahlen. Die Politiker
haben aber nicht den Mut den Leuten dort zu sagen
dass es (dort) keine Zukunft gibt, stattdessen
wird wie beim Orchester auf der Titanik noch schnell
einer neuer Gemeindesaal gebaut um die lokale
Wirtschaft zu stützen.

RFD
11
29.1.2012, 12:38
Vergleich Privathaushalt versus Staatshaushalt:

Privater Haushalt hat sich (Anschaffung Wohnung) um 150.000 € verschuldet. Das Jahreseinkommen beträgt 42.000 €. Für Lebenshaltungskosten werden 24.000 € jährlich aufgewendet. Die Kreditkosten belaufen sich auf 12.000 € jährlich. Es bleiben 6.000 € jährlich übrig. Die Wohnung hat einen Marktwert (Sicherheit) von 200.000 €. Ein guter Schuldner.

Der staatliche Haushalt hat sein Eigentum schon Großteils für die Tilgung von Schulden (verursacht durch aufwendigen Lebensstil) verbraucht. Sein Jahreseinkommen beträgt ebenfalls 42.000 €. Für seine Lebenserhaltungskosten benötigt er 45.000 € (aufwendiger Lebensstil). Ständig erhöht er seine Verschuldung, ohne Eigentum zu schaffen. Er hat kaum Sicherheiten anzubieten. Ein schlechter Schuldner.

Nobody fucks with Hos'i Gacki
04
29.1.2012, 11:41
Auf den Punkt gebracht:

Es gibt zuviel Geld, das nach Renditen lechzt.

GTV916
 
00
29.1.2012, 18:22
... und genau damit hat ...

... das ganze Disaster angefangen ;-)

Helmut Hromadnik21
 
15
29.1.2012, 11:14

Die existenzberechtigung der ÖVP beruht allein darauf, dass sie jede lösung auf kosten ihrer klientel mit allen mitteln verhindern wird.

Alles mag zum teufel gehen, nur eine vermögenssteuer darf es nicht geben !

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