Auf der Suche nach Worten

  • Hans-Joachim Gelberg (Herausgeber), "Wo kommen die Worte her?" € 20,60 / 262 SeitenBeltz&Gelberg-Verlag, Weinheim 2011
    foto: verlag beltz & gelberg

    Hans-Joachim Gelberg (Herausgeber), "Wo kommen die Worte her?"
    € 20,60 / 262 Seiten
    Beltz&Gelberg-Verlag, Weinheim 2011

In "Wo kommen die Worte her?" tummeln sich jede Menge Gedichte für Kinder und Erwachsene

Der Mann war fleißig: Gedicht um Gedicht hat er gesammelt. Dann fehlte aber noch Entscheidendes: "Ein Buch für Kinder braucht Bilder", weiß er, daher "habe ich auch Künstler und Künstlerinnen gebeten, in Bildern zu fragen: Wo kommen die Worte her?" Hans-Joachim Gelberg, Gründer des Beltz&Gelberg-Verlages und freischaffender Autor, hat ein dickes Buch zusammengestellt und die Frage an die Illustratoren auch gleich als Titel genommen: Wo kommen die Worte her? Eine Altersempfehlung lehnt Gelberg ab.

"Neue Gedichte für Kinder und Erwachsene" , lautet der Untertitel. Wie punktgenau Gedichte etwas festhalten können, beweist zum Beispiel Martin Auers Im Anfang war das Wort. Hier heißt es: "Das allererste Wort war Nein. / Es kann ja gar nicht anders sein. / Das Ja lässt alles, wie es war, / doch Nein schafft Neues wunderbar."

Kunterbunt zusammengestellt, einmal länger, oft sehr kurz, reihen sich die verschiedensten Gedichte aneinander, geschrieben von Erich Fried, Robert Gernhardt oder Ingrid Noll. Dazwischen finden sich viele wunderbare Zeichnungen. Und weil das offenbar noch nicht genügt, gibt es auch Rätsel (natürlich samt Lösung) im Buch. Den Kindern sei gewünscht: "Wirf deine Netze aus, / fang dir die Wörter raus, / Beutel's am Ufer aus, / Nimm sie zu dir nach Haus." (Peter Mayr, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.1.2012)

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