Tim Cook antwortet auf den Vorwurf über schlechte Arbeitsbedingungen

Bericht | 27. Jänner 2012 14:03
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    Foto: reuters/robert galbraith

    Apple-CEO Tim Cook antwortet auf die Vorwürfe

Der Apple-CEO schreibt in einer internen E-Mail: "Wir kümmern uns um alle Arbeiter in der weltweiten Zulieferer-Kette."

Nachdem die New York Times am Mittwoch in einem Artikel über die schlechten Arbeitsbedingungen bei den Zulieferern von Apple berichtet hat, meldet sich nun Apples CEO Tim Cook zu Wort. 9to5mac hat eine E-Mail veröffentlicht die Cook an alle Apple-Mitarbeiter gesendet hat.

"Wir kümmern uns um alle Mitarbeiter"

Er schreibt: "Wir kümmern uns um alle Arbeiter in der weltweiten Zulieferer-Kette. Jeder Unfall ist zutiefst beunruhigend und jedes Problem bei den Arbeitsbedingungen ist ein Grund zur Sorge. Jede Andeutung, dass es uns egal ist, ist offenkundig falsch und beleidigt uns. Ihr wisst es besser als jeder andere, dass diese Vorwürfe im Widerspruch zu unseren Werten stehen. Das ist nicht das, was wir sind."

Cook spricht auch die Arbeiter in der Zuliefer-Kette direkt an: "Für die vielen hundert unter euch, die weltweit in Zulieferer-Fabriken arbeiten oder die weit weg von ihren Familien arbeiten, ich weiß, dass ihr genauso empört seid wie ich. Alle, die nicht direkt mit der Zulieferer-Kette zu tun haben, haben ein Recht, die Fakten zu erfahren."

"Wir tun mehr als alle anderen"

In der E-Mail heißt es weiter, dass Apple mehr für die Arbeiter in den Fabriken macht, als alle anderen in der Elektronik-Industrie. "Jedes Jahr werden mehr Fabriken untersucht und die Latte für unsere Partner legen wir immer höher." Im New York Times Artikel wird Apple auch für die umfangreichen Untersuchungen gelobt. Allerdings zahlt Apple seinen Zuliefern, laut New York Times, so wenig, dass diese sich gezwungen fühlen, ihre Arbeiter länger arbeiten zu lassen und ihnen weniger zu zahlen.

"Darauf habt ihr mein Wort"

Cook verspricht am Ende der E-Mail: "Wir werden weiterhin tiefer graben und wir werden sicherlich mehr Fälle entdecken. Was wir nicht tun werden - und niemals getan haben - ist still zu stehen oder wegzusehen, wenn wir Probleme in unserer Zulieferer-Ketter entdecken. Darauf habt ihr mein Wort."

Engagement ja, aber

Im New York Times Artikel bestätigte ein ehemaliger führender Apple-Mitarbeiter, dass die Konzernführung die Bedingungen der Arbeiter verbessern möchte. Er fügte aber hinzu, dass wenn es darum geht, ein neues Gerät schnell auf den Markt zu bringen, das Engagement ein schnelles Ende findet. (soc)

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Posting 1 bis 25 von 76
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NoPod
28.01.2012 18:04
Die Arbeitsbedingungen und die Löhne sind für alle schlecht..

... nicht nur für Menschen die Iphones oder anderen Elektronikschrott produzieren, den wir kaufen, weil wir ja sonst nicht so wichtige, geistreiche und letztlich wirkunslose Postings wie dieses schreiben könnten. Was wir vergessen: Wir müssen uns genauso versklaven um dieses Scheißdinger kaufen zu "dürfen"
Darüber sollten wir mal nachdenken und uns mit den PrekaristInnen weltweit solidarisieren. Nicht mit einer Scheiß Marke, egal ob die nun Apple, Android, Windows, Google oder sonstwie heißt. Aber wir lassen uns ja lieber aufspalten in Jünger der einen oder anderen Marke und jubeln dem einen oder anderen CEO zu, nur weil der grade wieder eine geniale Marketingstrategie fährt. Ich frage mich, wie dumm sind wir eigentlich?

Llywellyn
 
30.01.2012 10:12

ich frage mich warum sie rot bekommen....

piquer=½
28.01.2012 12:44

muh mäh, apple schweigt: "wieso sagt CEO nichts zu dem thema", muh mäh, CEO schreibt offenen brief: "alles nur ein versuch zu beruhigen", muh mäh, apple bemüht sich die situation zu verbessern: "das kann nicht wahr sein, das ist gelogen" muh mäh, worum gehts? ich bin dagegen.

Vorudor
28.01.2012 14:21
'muh mäh'?

Das Steak nur am Griller vorbeigetragen?

AppleFanboy2.0
28.01.2012 12:32
Hätte der google CEO

So ein Mail rausgehen lassen würde es wieder heißen "google, Befreier der Armen arbeiter. Alles was du machst, machst du nur uns zu liebe"

Aber bei Apple - nur Gelaber und Ankündigungen und alles schlecht was das unternehmen macht. :)

Aber egal.

Bertel Mann
 
28.01.2012 12:06
Dummerweise verbieten ja die WZO-Regeln Zölle aufgrund mieser Arbeitsbedingungen

Und WTO-Regeln sind von Gott gegeben.
Sonst würden diese besorgten CEOs natürlich alles tun, um sie einzuführen. Aber so...

NONE
28.01.2012 10:18

Jaja, Konzerne.

Die wollen - und müssen - billig produzieren.

Denen sind die Arbeitsbedingung völlig egal, aber sie mögen die negative Publicity dahinter natürlich nicht.

Und Gesetze die sie einschränken mögen sie auch nicht.

Willkommen in der modernen Form der ... uhm ... Demokratie.

Bertel Mann
 
28.01.2012 10:15
Das übliche Managementgequatsche

"Mitarbeiter sind unser größtes Kapital"
"Der Umwelt und den Menschen verpflichtet"
"Die Kosten müssen gesenkt werden"
"Strenge Compliance Richtlinien"

Eines davon ist ernst gemeint...

Rumo von Zamonien
28.01.2012 08:46
Eine kleine Zusammenfassung bezüglich Foxconn:

http://www.thedailyshow.com/watch/mon... ar-factory

Entzückend!

Deserteur
27.01.2012 23:58
Aha, der lächerliche Versuch von Schadensbegrenzung!

...wenn die NYT mit dem Finger in eine Wunde fährt.
Vielleicht hilft's den Arbeitern jetzt ein bisschen - die nächsten paar Monate...

Freebird
28.01.2012 09:49

Und was hilft den Arbeitern dort nun genau?? Und welcher Schaden ist entstanden, der zurechtgerückt werden muss???

Lächerlicher Bashversuch.

OMGLASERGUNSPEWPEW
27.01.2012 23:47

Erinnert mich an Southpark und BP: http://www.youtube.com/watch?v=KlIRsFf9aJc

hmmm8x
27.01.2012 22:42
+++ Foxconn mitarbeiter gründen Gewerkschaft, +++

damit Sie für 12 Jahre ins Gefängis dürfen.

INDECT-zertifiziertes Posting
27.01.2012 21:36
Ganz einfach:

Entweder in einem Land produzieren, wo so etwas nicht vorkommen kann.
Oder selbst Fabriken führen, in denen produziert wird.

Faeryl
28.01.2012 12:27

und damit im internationalen wettbewerb die hosen runterlassen? miese arbeitsbedinungen gehören einfach zum kapitalismus.

Mathias Steinlaus
 
30.01.2012 09:44
Weil ja die Kohlegruben in China und Russland ..

... bessere Sicherheitsbedingungen bieten als zB in Deutschland ;-)

Freebird
28.01.2012 09:50

Eine Meldung von Radio Eriwan. Im Prinzip, ja.

Keyser
27.01.2012 19:03

Also werden nun alle Berichte verboten, die von Problemen berichten, die dem Ansehen der Firma Schaden zufügen könnten. Wer doch berichtet, darf nicht mehr Seitenweise über Apple berichten, und verliert damit jede Menge Einnahmen. Die Propaganda Maschinerie wird angeworfen, und glücklich lächelnde Arbeiter werden auf Hochglanzprospekten präsentiert.

Darrrauf habt Ihrrr mein Worrrt!

Freebird
27.01.2012 19:34

So ein Schwachsinn...

Volleystop
28.01.2012 03:48

So ein bösartiger Schwachsinn!

Freebird
28.01.2012 09:54

Right! Hier gibts jede Menge dieser Dummsdhwätzer, die keine Gelegenheit auslassen, ihren Neid und Hass zu versprühen. Und selbst wenn Apple nun massiv einschreiten würde, wären diese Typen, die von einer der genialen Markentingstrategien daherlaabern würden. Mit anderen Worten, es ist völlig gleichgültig, wie Apple sich verhält, diese Schnarchzapfen werden weiter haten.

Professor Marcus
27.01.2012 19:03

Ein paar Reaktionen aus China auf den NYT-Artikel:

http://thelede.blogs.nytimes.com/2012/01/2... ore-156095

Daliah
 
27.01.2012 20:48
Cheapos

naja jeder will eben sein iphone billig am besten um 0€ und in einem jahr das naechste modell. waere irgendein apple produkt "made in america" oder von mir aus "made in europe" muesst der kiddo fan 3000USD dafuer ausgeben oder mehr. und wer macht das schon. nicht dass es bei anderen firmen (festplattenplatten sind ein gutes beispiel) anders waere. wir wollen alles billig oder umsonst - ob elektronik, leistung oder fleisch. ohne ruecksicht auf die menschen / umwelt. aber was solls, so ist (derzeit noch) das system.

D.

bsdcornel
27.01.2012 18:20
blabla

..und denkst sich Hauptsache sein Boni stimmt

Freebird
27.01.2012 19:35

Sein Bonus, oder seine Boni, entscheiden Sie sich, wenn Sie schon klugscheißen wollen.

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