"Habe viel Blödsinn gemacht"

27. Jänner 2012, 11:02
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    foto: apa/jäger

    Daniel Beichler will es neu angehen.

Daniel Beichler will im Frühjahr wieder durchstarten - Offen­siv­spieler hatte in vergangenen ein­einhalb Jahren den Kopf nicht frei

Belek - Daniel Beichler hat in den vergangenen eineinhalb Jahren viele Rückschläge in seiner Karriere hinnehmen müssen. Im Frühjahr will der Offensivspieler von Bundesliga-Herbstmeister SV Ried  endlich wieder für positive Schlagzeilen sorgen. "Ich habe das neue Jahr als Anlass herangenommen, dass ich wieder zu alter Stärke finde", sagte der Ex-Sturm-Kicker im Trainingslager in Belek.

Der bis Sommer von Hertha BSC an Ried verliehene Beichler konnte im Herbst nur einige Male seine Klasse zeigen, oft wurde dem 23-Jährigen der drei Jahre jüngere Marco Meilinger vorgezogen. "Ich glaube, dass ich im Herbst schon in Ansätzen überzeugt habe, aber jetzt ist mein Ziel, sehr gute Leistungen über einen konstant langen Raum zu bringen", meinte Beichler. Dafür sei eine verletzungsfreie Vorbereitung von großer Bedeutung. "In den vergangenen eineinhalb Jahren hat man gemerkt, dass ich keine Vorbereitung gehabt habe. Die braucht man heutzutage einfach."

"Privat einige Sachen nicht gepasst"

Die vergangenen eineinhalb Jahre will Beichler so schnell wie möglich hinter sich lassen. "Es ist so, dass privat einige Sachen bei mir nicht gepasst haben und ich daher den Kopf nicht für Fußball frei gehabt habe. Da kann man dann auch nicht die Leistung bringen, die man imstande ist zu leisten", begründete Beichler sein Formtief. Der Ex-Legionär gestand auch Fehler ein. "Es ist so, dass ich mich selber einmal in den Hintern beißen werde, weil ich die letzten eineinhalb Jahre so vertan habe. Da ist keiner schuld außer ich selber, weil ich da auch viel Blödsinn gemacht habe. Aber ich habe aus meinen Fehlern gelernt."

Der Negativlauf begann ausgerechnet mit seinem Wechsel zum deutschen Großklub Hertha BSC im Sommer 2010. Wegen Verletzungen und Problemen mit Chefcoach Markus Babbel blieb der erhoffte Durchbruch aus. Beim Schweizer Klub St. Gallen, wo er ab dem Winter ein Leih-Gastspiel gab, kam Beichler vor allem krankheitsbedingt kaum zum Einsatz.

Im Sommer 2011 war bereits ein leihweiser Wechsel nach Duisburg fixiert. Als die SV Ried anklopfte, entschied sich Beichler aber für eine Rückkehr in die österreichische Bundesliga. Und in der Mannschaft von Chefcoach Paul Gludovatz machte er mit elf Einsätzen im Herbst zumindest den ersten kleinen Schritt zurück zu alter Stärke.

"Riesiger Spaß, hier zu spielen"

Bis Saisonende steht der Steirer noch bei den Riedern unter Vertrag, jener bei der Hertha läuft noch bis Sommer 2014. An seine Zukunft verschwendet Beichler aber momentan keinen Gedanken. "Ich bin mit dem Gedanken im Frühjahr und nicht dabei, was in einem halben Jahr sein wird", so der Offensivspieler. "Fakt ist, dass ich mich sehr wohlfühle. Es ist eine super Mannschaft und macht riesigen Spaß, hier zu spielen."

Gludovatz setzt jedenfalls auf den fünffachen ÖFB-Teamspieler. "Es ist ein Irrglaube, dass man nach längeren Verletzungspausen gleich wieder einsteigen muss. So lange, wie du weg bist, brauchst du auch wieder, bis du top wirst. Bei ihm hat es jetzt faktisch den ganzen Herbst gedauert, und jetzt im Frühjahr merkt man den Biss, das Spielverständnis, er kommt schön langsam wieder und zeigt Veränderungen im positiven Sinn", erklärte der Ried-Trainer.

Die Rieder kämpfen als Tabellenzweiter im Frühjahr um einen Europacupplatz, Beichler sieht sein Team da aber nur in der Außenseiterrolle. "Die großen vier sind vom Kader und der Qualität her schon über uns zu stellen." Zudem falle bis auf Salzburg die Europa-League-Doppelbelastung weg. "Wir haben einen sehr guten Herbst gespielt, wissen aber natürlich auch, dass sich jetzt einige Clubs wieder rein auf die Meisterschaft konzentrieren können. Sie werden nicht mehr so einfach Punkte abgeben wie im Herbst."

Als Außenseiter zu überraschen liege dennoch im Bereich des Möglichen. "Wir müssen schauen, unseren erfrischenden Fußball weiter fortzusetzen. Wenn wir unsere Leistung bringen, ist schon einiges drinnen", meinte Beichler. (APA)

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Rudolpho der I
10
29.1.2012, 09:24
Auch Januzovic wird scheitern.

Ich meine vom spielerischen,den Bremen ist schon
was anderes als die Austria.

Daviddavidovich
 
00

Ich habe beide Spiele im EC gegen Bremen gesehen,
die waren physisch stärker, aber spielerisch und technisch war die Austria besser.Also gravierenden Unterschied sah ich keinen vielleicht über einen längeren Zeitraum ist Bremen stärker,aber im hin und Rückspiel sind die Veilchen auf Augenhöhe allemal.
Zumal die Austria gegen gute Mannschaften immer spielt.Zlatko war auch im Herbst bei der Austria nicht der große Machachek manchmal hattew man das Gafühl er versteckt sich auf der Außenbahn wo er meiner Meinung nach nicht hingehört.

Strapetto
00

Typisch österreichische Haltung ... lassen Sie das doch mit den negativen Prognosen. Der Juno macht gerade den richtigen Schritt zum richtigen Zeitpunkt. Im Frühjahr werden wir vielleicht noch nicht soviel positive Dinge über ihn hören/sehen, aber ich denke wenn er von Verletzungen verschont bleibt, wird er spätestens im Herbst durchstarten.

Mich freut es jedenfalls für ihn, dass er bei einem der sympathischsten Vereine in D gelandet ist.

matthias_87
01
27.1.2012, 14:06
ja hatte schon früher gehört das er a bissi a flasche ist privat

also von leuten die ihn kennen, aber hat jetzt ein Kind usw. wird wohl vernünftiger geworden sein, die meisten Kicker gründen sowiso mit 22 a Familie warum ist das so, weiß das wer?
Hoffentlich schafft er es wieder, durchs ins Ausland gehen hat er sicher nichts verloren, denn wer zu lange in Österreich bleibt, bleibt für immer hier, mal sehen ob das mit Junuzovic was wird der ist das Tempo in Österreich schon gewohnt und es ist eben ein Unterschied ob du ewig Zeit hast nachm Ball annehmen oder nicht. und im Prinzip is ja wurscht in Österreich nehmens dich immer zurück wennst im Ausland scheiterst, aber die Trainingsbedingungen sind sicher überall besser, bei Alaba sagt ja auch keiner dass a Fehler war mit 15.

defjak
04
28.1.2012, 11:37
naja

die typische fussballerbraut ist halt eine die schnell schwanger wird...

el_burrito
00
magnificent! marvellous! superb! awesome! tremendous! fabulous! gorgeous!

matthias_87
00
28.1.2012, 21:56
haha der ist gut

ja sind iwie immer diesselben Frauen die früh Schwanger sind.

LightCurves
09
27.1.2012, 15:14

wahrscheinlich weils mit 22 ned dran denken, dass es mit 30 a teure scheidung wird...

AlBundyFan
 
00
27.1.2012, 14:23
wann ist für dich denn jemand privat eine flasche?

matthias_87
02
27.1.2012, 14:44
wenn jemand außerhalb des Fußballplatzes gerne Blödsinn macht oder zuwenig trainiert zum Beispiel,

für mich all das was außerhalb des Spieles passiert.

marx graut scho
00
27.1.2012, 20:09
Irgendwie erinnert mich das ...

... an den Arnautovic! Der wirkt auch nicht wirklich austrainiert!

AlBundyFan
 
00
27.1.2012, 14:59
ob jemand viel trainiert oder nicht ist aber bestandteil des fußballs

und eshalb nicht privat...

privat eine flasche wäre für mich zb. ein fußballspieler wie der gewalttätige cem atan oder jemand, der seine ganze kohle im glückspielsalon liegen lässt.

solche dinge sind mir von beichler aber nicht bekannt....

matthias_87
00
27.1.2012, 15:30
ja sie haben recht aber ich könnte noch

aus herumreiterei sagen, das man das nicht so klar trennen kann ;)

Louis Gara
00
27.1.2012, 14:31

vielleicht ist ja der name cem atan ein beispielgebender;-))

-Lucien-
31
27.1.2012, 13:31

Beichler...der Andreas Dober von Ried...

sue taylor
00
28.1.2012, 11:40

So ein Blödsinn.

henry charles bukowski, my arse!
41
27.1.2012, 12:38

Der größte Blödsinn war, damals Sturm zu verlassen. Wenn er noch ein Jahr gewartet hätte, würde die Sachen komplett anders aussehen, dann hätte er bei Sturm sein Leiberl sicher gehabt, hätte sich weiter entwickeln können und dann sein Glück im Ausland versuchen können.
Der zweitgrößte Blödsinn war, dass er nicht zu Sturm gegangen ist, sondern zu Ried. Foda hat das Potenzial, aus abgeschriebenen Spielern wieder etwas zu machen, ich denke bei Sturm hätte er sich besser gemacht als in Ried.

juri chebesta
02
27.1.2012, 23:00

als hätte genau gludovatz nicht die qualität oder was?

Bianco Neri
00
27.1.2012, 13:23

foda und beichler waren nicht gerade die besten freunde - auch nicht im verhältnis trainer-spieler (bevor die schlaumeier wieder kommen).

er scheint aber eine entwicklung an den tag gelegt zu haben, weil er sich zb auch öffentlich fehler eingesteht. das war in der erfolgreicheren grazer zeit nicht so.

fat eyes franklin
02
27.1.2012, 12:51

das ist halt die sicht eines offensichtlich enttäuschten sturm fans...

henry charles bukowski, my arse!
01
27.1.2012, 14:25

Da könnten Sie Recht haben. Sturm musste in den letzten Jahren eine Menge guter Spieler ziehen lassen. Wenn man die alle zusammennimmt kommt fast eine komplette Mannschaft dabei heraus. Denken Sie zum Beispiel an Ertl, Prödl, Leitgeb, Jantscher, Beichler, Säumel, Salmutter etc. Das sind nur einige, die auch Nationalspieler waren bzw. sind. Aber bei Beichler war ich von Beginn an skeptisch, weil ich dachte, es sei noch zu früh, und letztlich war es auch so.

marx graut scho
00
27.1.2012, 20:11
Und Sonnleitner nicht vergessen ... ;-)

Louis Gara
00
27.1.2012, 12:16

nun ja, wenn man malcolms familie so in betracht zieht, war das schon sicher hart ;-))

A-L-E-X
 
03
27.1.2012, 12:09
Nicht nur vom Erscheinungsbild her...

...gibt es hier diverse Parallelen zu einem gewissen Christian Klien.

Franz Werfel
00
31.1.2012, 20:27
der klien war bei sturm?

wusste ich gar nciht .....

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