Der taiwanesische Konzern hat sich mit zu vielen verschiedenen Geräten verrannt - 2012 soll es weniger Neuvorstellungen geben
Nach einem steilen Aufstieg mit den ersten Android-Smartphones am Markt ist der taiwanesische Hersteller HTC in den vergangenen Monaten ins Stocken gekommen. So brach der Gewinn des Unternehmens im Schlussquartal 2011 um gut ein Viertel ein. Mit einem Strategiewechsel will HTC dieser Entwicklung 2012 Einhalt gebieten.
Weniger Neuvorstellungen
Bereits im Dezember waren Unternehmenspläne durchgesickert, dass 2012 weniger neue Geräte vorgestellt werden sollen. Das hat HTC-Großbritannien-Chef Phil Roberson nun gegenüber dem Mobile Magazine bekräftigt. Man habe zu viele Geräte vorgestellt und müsse sich nun wieder darauf besinnen, was HTC erfolgreich gemacht habe - "großartige Hardware und eine gute User Experience", so Roberson. HTC listet aktuell 51 verschiedene Smartphones auf seiner Website. Im letzten Viertel 2011 hat das Unternehmen deutlich mehr neue Modelle als zuvor herausgebracht. Im ersten Quartal 2012 soll es daher weniger Neuvorstellungen geben.
LTE-Smartphone für Österreich im März
In Österreich wird der Hersteller demnächst das erste LTE-Gerät bei A1 auf den Markt bringen. Das Smartphone für den Mobilfunk der vierten Generation ist für März angekündigt. Genaueres hat der Provider noch nicht bekanntgegeben. Weitere Details sollen Mitte Februar folgen, heißt es. Neue Modelle werden auch Ende Februar auf dem Mobile World Congress in Barcelona erwartet, darunter ein Smartphone mit Quad-Core-Prozessor.