Paris beherbergt die ersten internationalen "Data Journalism Awards"

Ansichtssache30. Jänner 2012, 10:38
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10.000 Dollar Preisgeld für die Erstplatzierten - derStandard.at zeigt die besten Beispiele des jungen Genres

Das Global Editors Network hat in Kooperation mit dem European Journalism Centre und Google die ersten internationalen "Data Journalism Awards" ins Leben gerufen. Bis 10. April ist es möglich, unbegrenzt viele Arbeiten in den Kategorien "Data-Driven Investigations", "Interactive Data-Visualisations" und "Data-Driven Mobile/Web Applications" auf der Webseite einzureichen.

In jeder Kategorie werden jeweils zwei erste Preise vergeben, einmal an eine nationale/internationale Medienorganisation, einmal an einen regionalen/"hyperlocal" Teilnehmer. Insgesamt sind 45.000 Euro Preisgeld ausgelobt. 

Traditionelle Medien und Freelancer gesucht

Die Jury unter dem Vorsitz von Paul Steiger, Geschäftsführer der Non-Profit-Plattform ProPublica, ruft sowohl traditionelle Medien als auch Freelancer aus aller Welt auf, ihre Arbeiten einzureichen. Auf lange Sicht versprechen sich die Veranstalter von der Initiative größere Aufmerksamkeit für den Schnellentwickler Datenjournalismus und hoffen, in der Folge internationale Standards in der Medienindustrie zu etablieren. derStandard.at hat einflussreiche Arbeiten des jungen Journalismus-Genres in eine Ansichtssache gepackt. (tara)

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foto: screenshot 27.01.2012

Das ProPublica-Projekt Dollars for Docs - How Industry Dollars Reach Your Doctors stellt die Sponsoring-Daten von Pharmaunternehmen gesammelt für die USA zur Verfügung. Nun kann jeder Bürger nach Bundesstaat, Unternehmen und Arzt recherchieren, ob ein Medikament tatsächlich aus rein fachlichen Gründen verschrieben wurde. Anhand dieser Daten haben bereits zahlreiche lokale Medien Berichte verfasst, die alle auf der "Dollar for Docs"-Webseite verlinkt zu finden sind.

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