Nicht unglücklicher Erfolg gegen Burkina Faso reicht zum Aufstieg - Angola muss sich gegen Sudan mit einem Remis begnügen
Die Fußballstars der Elfenbeinküste um Didier Drogba vom FC Chelsea
stehen im Viertelfinale des Afrika-Cups in Äquatorial-Guinea und Gabun.
Der Topfavorit auf den Titel gewann in Malabo auch sein zweites
Gruppenspiel gegen Burkina Faso mit 2:0 (1:0). Zuvor war Angola nicht über ein 2:2 (1:1) hinausgekommen und verpasste
ebenfalls in der Hauptstadt Äquatorial-Guineas den vorzeitigen Einzug in
die Runde der letzten Acht.
Die "Elefanten"
der Elfenbeinküste überzeugten nach ihrem 1:0 gegen den Sudan erneut
nicht und verwalteten lange die frühe Führung durch Chelsea-Star Salomon
Kalou (16.). Die Flanke hatte sein Vereinskollege Drogba geschlagen.
Das 2:0 besorgte der Gegner: Bakary Koné von Olympique Lyon traf ins
eigene Netz.
Vor beinahe leeren
Rängen reichten Angola zwei Blitzstarts nicht aus, um das Viertelfinale
perfekt zu machen. Manucho vom spanischen
Zweitligisten Real Valladolid hätte mit seinen Treffern in der 5. und
per Foulelfmeter in der 50. Minute zum Matchwinner für die "schwarzen
Antilopen" werden können. Mohamed Ahmed Bisha Bashir glich jedoch
zweimal aus (33./74.) und erzielte damit für die "Wüstenfalken" aus dem
Sudan die ersten Treffer beim Afrika-Cup seit 36 Jahren.
Am
letzten Spieltag der Gruppe B (30. Januar) muss Angola nun gegen die
Elfenbeinküste punkten oder auf die Schützenhilfe von Burkina Faso gegen
den Sudan hoffen. Am Freitag kommt es in Libreville/Gabun zu den
Begegnungen zwischen Niger und Tunesien sowie Co-Gastgeber Gabun und
Marokko. (sid)