Rasmussen: NATO-Verbündete sollen Zeitplan einhalten

26. Jänner 2012, 17:23

Reaktion auf Abzugsdrohung aus Frankreich

Brüssel - NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die Verbündeten im Afghanistan-Einsatz aufgefordert, sich an den vereinbarten Zeitplan eines Truppenabzugs bis Ende 2014 zu halten. "Es ist wichtig für den Erfolg des Einsatzes, dass wir unsere Verpflichtung für diesen vereinbarten Plan beibehalten", sagte Rasmussen am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Er reagierte damit auf Äußerungen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, der einen früheren Abzug nach dem Tod von vier französischen Soldaten in Afghanistan am Freitag nicht ausgeschlossen hatte.

Die vier unbewaffneten Soldaten waren von einem afghanischen Soldaten beim Sport erschossen worden. Bei dem Täter handelte es sich möglicherweise um einen Taliban, der sich in der afghanischen Armee anwerben ließ. Der Mann gab an, den Angriff wegen des vor kurzem veröffentlichten Videos von einer Leichenschändung durch US-Soldaten begangen zu haben. Die französische Regierung machte inzwischen deutlich, dass es keinen überstürzten Abzug aus dem Land geben werde. (APA)

DerSepp
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Aha, aha, da wär doch interessant, was die NATO (respektive der Raasmussen) als "Erfolg" bezechnet?!

Die tausenden Todesopfer?
Die polarisierte Stimmung mit Tendenz zur Radikalität?
Die absolvierten Drohnenübungsflüge?
Oder gar die Ermordung jenes Hanswurst, der uns im Herbst als O.b.L. nichtpräsentiert wurde?
Oder das mit stolz geschwellter Brust und gegenseitigem Schulterklopfen zugeraunte "denen haben wirs aber wieder mal gezeigt"?

Die Mitglieder der "Achse der Blöden" und wir alle als Teilhaber des westlichen Werteverständnis haben viel Vertrauen verloren.

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